Holm-Henning Freier (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Holm-Henning Freier
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Diplom-Filmwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Neubrandenburg
Wahlkreis
Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern-Greifswald II
Ergebnis
15,7%
Landeslistenplatz
6, Mecklenburg-Vorpommern
Grundsätzlich vertrete ich das Tierschutzgesetz und würde mich entschieden für dessen Verbesserung im Interesse der Tiere als unsere Mitgeschöpfe auf diesem Planeten einsetzen!
Zur Umsetzung des Staatsziels Tierschutz lt. Art. (...)

Transparenz-Check

Selbstverpflichtung von Holm-Henning Freier: Im Fall meiner Wahl ins Parlament werde ich mich einsetzen für*:

  • Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung
  • komplette Veröffentlichung von Nebeneinkünften
  • unverzügliche Veröffentlichung aller Parteispenden über 10.000 €

* abgeordnetenwatch.de hat den Kandidierenden die Möglichkeit gegeben, die Selbstverpflichtung für Transparenz und gegen Korruption zu unterschreiben sowie ihre Steuererklärung zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Transparenz-Check

Fragen an Holm-Henning Freier
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Frage zum Thema Umwelt
27.08.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Freier,

beim Kandidatencheck wurden leider keine Positionen zum wichtigen Thema Tierschutz abgefragt. Aufgrund meiner Erfahrungen im Tierschutzverein Sadelkow muss ich Ihnen sagen, dass wir und viele andere Tierheime mit vielen der seit langem politisch diskutierten Themen täglich hautnah konfrontiert sind. Wir sind zwar eine Einrichtung von öffentlichem Interesse, müssen uns aber als e.V. selbst tragen. Das ist mit großen Problemen bei der Aufbringung der nötigen Gelder verbunden (Betriebskosten, Baulichkeiten, Personal usw.). Dazu gibt es z.B. Probleme bei der Fundtierthematik durch mangelnde Tierkennzeichnung, jährliche Überfüllung der Tierheime und viel Tierleid durch den meistenorts ungesteuerten Katzennachwuchs und die unzureichende Gesetzgebung und dadurch mangelnder rechtlicher Rückhalt bei der praktischen Durchsetzung tierschutzrechtlicher Vorschriften. Diese Mängel haben immer mit vermeidbarem konkretem Leiden der Tiere zu tun - deswegen brauchen wir zeitnah reale Lösungen. Das sind nur Beispiele für unsere Probleme vor Ort.
Wenn wir am 22.09.2013 für einen tierfreundlichen Bundestag wählen gehen, möchten wir, dass unser Kandidat nachdrücklich die Interessen der Tiere als Mitgeschöpfe lt. §1 Tierschutzgesetz vertritt und das Staatsziel Tierschutz lt. Art. 20a Grundgesetz umsetzen hilft.
Der Deutsche Tierschutzbund hat hierzu Wahlprüfsteine verfasst. Wie stehen Sie zu folgenden Punkten?

1. Neufassung des Tierschutzgesetzes
2. Einführung eines Tierschutz-Verbandsklagerechts
3. Abschaffung der Tierversuche in 10-20 Jahren
4. zeitnahes Ende der Legehennenhaltung in Kleingruppenkäfigen
5. grundlegende Novelle des Bundesjagdgesetzes
6. generelles Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden
7. kostendeckende Erstattung der Tierheimarbeit
8. Kastrations- und Registrierungspflicht bei Katzen
9. Registrierungspflicht bei Hunden

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
Freundliche Grüße,
Antwort von Holm-Henning Freier
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2013
Holm-Henning Freier
Grundsätzlich vertrete ich das Tierschutzgesetz und würde mich entschieden für dessen Verbesserung im Interesse der Tiere als unsere Mitgeschöpfe auf diesem Planeten einsetzen!
Zur Umsetzung des Staatsziels Tierschutz lt. Art. 20a Grundgesetz würde ich gern beitragen!

Zu den von Ihnen aufgeführten Punkten stehe ich wie folgt:
Zu1. stimme zu
Zu2. stimme zu
Zu3. stimme zu
Zu4. stimme zu
Zu5. kann ich noch nicht beurteilen
Zu6. stimme zu
Zu7. stimme zu
Zu8. stimme zu
zu9. stimme zu

Holm-Henning Freier
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Frage zum Thema Internationales
02.09.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Freier,

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Was als Kritik am Assad-Regime begann, ist in bürgerkriegsähnliche Zustände, später infolge ausländischer Einmischung von unterschiedlichen Seiten und mit unterschiedlichen Mitteln in einen offenen Krieg ausgeartet. Nun wurden chemische Kampfmittel, also Massenvernichtungswaffen eingesetzt. Von wem, ist bisher unklar. Aber kaum wurde der Kampfmitteleinsatz bekannt, gab es sofort und übereinstimmend mediale Schuldzuweisungen und die Forderung nach militärischem Eingreifen gegen das Assad-Regime.

Halten auch Sie die syrische militärische Führung für so dumm, dass sie ausgerechnet zum Zeitpunkt ihrer militärischen Überlegene und der Tätigkeit einer UNO-Inspektion Massenvernichtungswaffen gegen das eigene Volk einsetzt?

Das militärische Eingreifen einer fremden Macht hätte zweifellos den Mord an zahlreichen Zivilisten, die sinnlose Zerstörung syrischer Kulturgüter und die moralische Unterstützung der unterschiedlichen Gruppierungen der Aufständischen zur Folge, würde aber keineswegs zur Lösung der syrischen Probleme beitragen.
Sind Sie anderer Meinung?

Werden Sie sich im Bundestag dafür einsetzen, dass
  • die deutschen Fla-Raketentruppen in der Türkei unverzüglich in die Heimatstandorte zurückgezogen und die im Mittelmeer operierenden deutschen Kriegsschiffe in heimatliche Gewässer zurückgeführt werden?
  • dass die deutschen Exporte von Waffen, Munition und anderen Rüstungsgütern endlich verboten und unter harte Strafen gestellt werden und die betroffenen Arbeiter einer friedlichen Produktion zugeführt werden?
  • dass alle fremden Truppen und ihre technischen und logistischen Mittel, insbesondere die US-Atomwaffen, endlich vom deutschen Boden abgezogen werden?

Ich danke Ihnen im voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

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