Hjalmar Stemmann (CDU)

Hjalmar Stemmann
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt und Zahntechniker
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Unternehmer, Bezirkshandwerksmeister
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
21, Stimmen (Liste): 3.066, über Liste eingezogen
(...) Aus meiner Sicht sollten Kammern insbesondere ergänzend zum Angebot privater Weiterbildungsanbieter tätig werden. In erster Linie sollten Kammern Nischen besetzen, in denen freie Anbieter nicht tätig sind. (...)
 
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Frage zum Thema Wirtschaft
26.01.2011
Von:

sehr geehrter herr stemmann,

wie ich mitbekommen habe gibt es bereits eine einrichtung die sich um existenzgründer kümmert in eimsbüttel.
was können die vielen freiberufler in hamburg von ihrer partei erwarten?
welche art der wirtschaftlichen, vielleicht auch sozialen unterstützung kann es für diese einzelkämpfer geben?
wir versichern uns selber, wir kümmern uns stetig um aufträge, und bereiten keinem arbeitgeber probleme da wir nur temporär für projekte angefragt werden.
gibt es da vielleicht ideen wie man diesen menschen, die einen erheblichen teil der arbeitenden bevölkerung ausmacht, zum beispiel in schweren zeiten unterstützung gibt, die speziell auf diese gruppe zugeschnitten ist?

mit freundlichem gruss,
Antwort von Hjalmar Stemmann
2Empfehlungen
01.02.2011
Hjalmar Stemmann
Sehr geehrter Herr ,

die Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg hat in Zusammenarbeit mit der Hamburger ExistenzgründungsInitiative ein spezielles Weiterbildungsprogramm entwickelt, bei dem Existenzgründer die Möglichkeit haben, sich zu allen wichtigen Themen der Selbstständigkeit vorzubereiten.

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt Sie als Hamburger Existenzgründer mit einem Zuschuss in Höhe von 500€ - eingelöst werden können diese Wertschecks nur bei den Seminaranbietern des oben genannten Coachingprogramms.

In Zukunft soll mittelständischen Unternehmern und Existenzgründern der Zugang zur öffentlichen Verwaltung erheblich erleichtert werden, indem eine einheitliche Anlaufstelle geschaffen wird. Da in der öffentlichen Verwaltung die Zuständigkeiten häufig auf verschiedene Behörden und Bezirksämter aufgeteilt sind, soll hierbei jeweils ein verantwortlicher Verfahrensmanager als Ansprechpartner dienen.

Des Weiteren soll zukünftig eine ausreichende Kreditversorgung der mittelständischen Unternehmen gewährleistet sein. Während der Finanzkrise klagten viele mittelständische Unternehmen darüber, dass Ihnen die Banken - wenn überhaupt - nur sehr zurückhaltend Kredite gewährten, dies soll sich jetzt ändern.

Die CDU wird die Unternehmen dahingehend unterstützen, als dass sie leichter Zugang zu den Wachstumsmärkten in Osteuropa und Übersee finden. Außerdem wollen wir die begleitende Beratung von Existenzgründern stark verbessern, sowie ein Anreizsystem einführen, also beispielsweise eine Meistergründungsprämie und finanzielle Unterstützung für eine kostenlose Betriebsberatung.

Alles in allem wollen wir als CDU dafür Sorge tragen, dass dem Mittelstand und den Existenzgründern in Hamburg eine neue Perspektive geschaffen wird.

Ich hoffe, Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Hjalmar Stemmann
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
07.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Stemann,

wieso muss die HK Hamburg den privaten Anbietern von Weiterbildung Konkurrenz machen?
Antwort von Hjalmar Stemmann
2Empfehlungen
08.02.2011
Hjalmar Stemmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für diese Frage, die ein interessantes Feld aller Kammerorganisationen berührt.

Aus meiner Sicht sollten Kammern insbesondere ergänzend zum Angebot privater Weiterbildungsanbieter tätig werden. In erster Linie sollten Kammern Nischen besetzen, in denen freie Anbieter nicht tätig sind. Hinzu kommen dann noch Schulungen mit hoheitlichen Aspekten, wie besondere Sachkundeprüfungen. Hier stellen die Kammern i.d.R. ja auch die Prüfer.

Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Hjalmar Stemmann MdHB
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Frage zum Thema Wirtschaft
14.02.2011
Von:
M.

Sehr geehrter Herr Stemmann,

auch der Hamburger Mittelstand steht vor der Herausforderung, Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden. Die Entwicklung und Ausgestaltung grüner Wachstumsmärkte gewinnt an Bedeutung, letztendlich wird das Engagement für gesellschaftliche und soziale Verantwortung immer stärker zu einem Wettbewerbsfaktor.

Vor dem Hintergrund - schließlich ist Hamburg Umwelthauptstadt - bitte ich Sie um
Ihre Einschätzung, inwieweit der Hamburger Mittelstand auch von dieser Entwicklung profitieren kann und wie Sie sich hierfür einsetzen wollen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe
mit freundlichen Grüßen,
M.
Antwort von Hjalmar Stemmann
bisher keineEmpfehlungen
18.02.2011
Hjalmar Stemmann
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an einer vernünftigen und nachhaltigen Politik für den Mittelstand. Ich bitte Sie - nach Durchlesen der Antwort - um Ihre 5 Stimmen auf der CDU-Landesliste Platz 21 (gelber Stimmzettel, Liste 1). Nur dann kann ich die nachfolgenden Ideen auch in parlamentarische Initiativen umsetzen.

Der Hamburger Mittelstand engagiert sich seit Jahren für die Umwelt. So sind ein Großteil der 742 Mitglieder der Umweltpartnerschaft Hamburg kleine und mittlere Unternehmen. Sie qualifizieren sich für die Umweltpartnerschaft durch den Nachweis, dass sie nachhaltig und umweltschonend arbeiten. Z.B. durch die Teilnahme als Unternehmen für Ressourcenschutz, durch Ökoprofit oder die Einführung eines Umweltmanagementsystems (QuB). Damit wird eine klassische win-win-Situation geschaffen, denn es profitiert die Umwelt genauso wie die Unternehmen. Im Übrigen bin ich natürlich auch mit meinem eigenen Unternehmen Mitglied der Umweltpartnerschaft. Wir haben 2007 u.a. unser Umweltmanagementsystem nach QuB-Standard zertifizieren lassen. Dazu gehört dann auch, dass man Maßnahmen plant und umsetzt. Dafür haben wir z.B. unsere Beleuchtung auf T5 umgerüstet und beim Austausch der Firmenfahrzeuge besonders auf Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit geachtet.

Ganz besondere Anstrengungen gibt es auch im mittelständisch geprägten Handwerk. So kümmern sich zahlreiche Einrichtungen der Innungen und des Handwerks um neue Technologien im Umweltbereich. Dieses konnte ich durch eine Große Anfrage an den Hamburger Senat in Erfahrung bringen. Die entsprechende Drucksache mit der Nummer 19/7667 können Sie z.B. auf meiner Homepage www.hjalmar-stemmann.de abrufen. Die umfangreiche Liste umfasst u.a. die Aus- und Fortbildungszentren der Innungen für Bau und Baunebengewerke sowie den Elbcampus. Dieses zentrale Fortbildungszentrum der Handwerkskammer ist im übrigen nicht nur selbst ein "Grünes Gebäude", sondern dient den Handwerkern auch selbst als Anschauungsobjekt.

Wenn ich als Abgeordneter wiedergewählt werde, möchte ich mich u.a. für einen Masterplan Handwerk einsetzen. In diesem können konkrete Maßnahmen zwischen Senat und Handwerk vereinbart werden, wie z.B. das Wissen über neue Technologien in noch mehr Betrieben umgesetzt werden kann aber auch, wie es dann an den Endkunden (also alle Bürger als Nachfrager) gelangt.

Ich fordere aber nicht nur, sondern setze als Vorsitzender der Hamburger Mittelstandsvereinigung auch selbst Umweltthemen auf unsere Agenda. Wie bereits in den vergangenen Jahren, veranstalten wir auch dieses Jahr mehrere Foren und Betriebsbesichtigungen, die das Umweltthemen zum Mittelpunkt haben. Dafür ist die Umwelthauptstadt ein interessanter Aufhänger und hoffentlich auch eine Plattform, dieses entscheidende Thema bei noch mehr Entscheidern zu verankern.



Vielen Dank dass Sie und alle anderen bis hierhin gelesen haben.

Hjalmar Stemmann
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