Sehr geehrter Herr

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vielen Dank für Ihre Fragen und Bemerkungen auf Abgeordnetenwatch.
Durch Entscheidungen des Stadtrates und des Kreistages sollte Buchholz eine Umgehungsstraße im Osten der Stadt bekommen. Durch eine falsche Einschätzung der Juristen wurde der Ostring zumindest was die Anbindung von Wohngebieten anbelangt vor Gericht gestoppt.
Die CDU Stadtratsfraktion hat sich bereits sehr früh für eine Bürgerbefragung in Sachen "Ostring" ausgesprochen. Der neu gewählte Stadtrat hat sich diesem Problem erneut angenommen und will über ein Mobilitätsgutachten neue Erkenntnisse gewinnen.
Dass Buchholz Entlastungsstraßen benötigt ist im Stadtrat und im Kreistag unbestritten.
Sie empfehlen eine weiträumige Umgehung über die Lohbergenforststraße nach Sprötze. Weiter fragen Sie nach einer Lösung des Tunnels unter der Eisenbahn. Sie stellen richtiger Weise die Canteleau-Brücke als das Nadelöhr in Buchholz dar.
Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Buchholzer Rat jetzt die Probleme erneut angehen will. Bin allerdings der festen Meinung, dass wenn man die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten will, man nicht an einem Neubau von Straßen, Brücken und ggf, eines Tunnels vorbei kommt.
Die immer noch wachsende Stadt, die in den letzten Jahren eine Vielzahl von neuen Arbeitsplätzen in ihren Gewerbegebieten geschaffen hat, braucht eine ganzheitliche Lösung.
Die CDU-Stadtrats- und Kreistagsfraktionen stehen weiterhin zu den Beschlüssen zwischen Stadt- und Landkreis. Sie werden sich aber natürlich der weiteren demokratischen Auseinandersetzung in dieser Frage stellen.
Als Landtagsabgeordneter begrüße ich es sehr, dass es zur Umgehung Dibbersen kommt und dort eine Lösung in Sicht ist.
Mit freundlichen Grüßen
Heiner Schönecke