Hans-Michael Goldmann (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Hans-Michael Goldmann
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
01.07.1946
Berufliche Qualifikation
Tierarzt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Aschendorf
Wahlkreis
Unterems
Ergebnis
9,5%
Landeslistenplatz
3, Niedersachsen
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(...) Deutschland steht auch vor seinen Partnern und Verbündeten in der Pflicht, einen Beitrag für die gemeinsamen Anstrengungen in Afghanistan zu leisten. Ein stabiles Afghanistan und die Stabilisierung der Region sind auch für die Sicherheit Deutschlands von großem Belang. Neben der Stabilisierung und der Bekämpfung terroristischer Strukturen in Afghanistan ist die Sicherung Afghanistans wichtig, um Fortschritte bei der Achtung der Menschenrechte in dem Land seit dem Ende der Schreckensherrschaft der Taliban abzusichern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
15.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Goldmann,

bis heute hat Ihre Bundestagskollegin und Verbraucherministerin, Frau Aigner, meine Frage, ob das Schweinefleisch, das wir Deutschen essen, mit Antibiotika belastet ist, nicht beantwortet.

www.abgeordnetenwatch.de

Diese Frage liegt dieser Ministerin nun schon 3 Monate zur Beantwortung vor (12 andere Bürger warten auch auf eine Antwort). Nachdem die FDP das Thema auch im Landtag von NRW massiv angesprochen hat, das geht zumindest aus dieser Pressemitteilung Ihrer Partei www.runder-tisch-niederbayern.de hervor, vermute ich, daß der Tatbestand des verunreinigten Schweinefleisches gegeben ist.

Was werden Sie als Vorsitzender des Ausschusses zum Schutz der Verbraucher unternehmen, damit wir Deutschen, sauberes, nicht belastetes Fleisch konsumieren können? Wie lange nehmen wir schon verunreinigtes Fleisch zu uns.

Über eine schnelle Antwort würden wir uns freuen, denn wir sind als Verbraucher beunruhigt.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Hans-Michael Goldmann
bisher keineEmpfehlungen
17.02.2012
Hans-Michael Goldmann
Sehr geehrter Herr ,

gerne übernehme ich als Tierarzt die Beantwortung der Frage an Kollegin Ilse Aigner.
Ich kann Ihre Sorge und Ihren Unmut gut nachvollziehen, möchte Sie aber zunächst einmal beruhigen.

In Deutschland dürfen Nutztiere nur bis zu einem gewissen Zeitraum vor der Schlachtung mit Antibiotika behandelt werden.
Die Einhaltung dieses Zeitraumes wird sehr stark kontrolliert. Ihre Sorge, Sie könnten Schweinefleisch verzehren, welches Antibiotikum enthält kann ich damit aus dem Weg räumen.

Die Studienergebnisse sind, wenngleich nicht aus gesundheitlichen Gründen für den Menschen, dennoch alarmierend.
Nutztiere die mit Antibiotika behandelt werden, bilden, ähnlich wie Menschen resistente Keime (z.B. MRSA Erreger). Diese Keime können dazu führen, dass eine Antibiotikabehandlung erfolglos ist. Wird das Fleisch vor der Zubereitung allerdings gekocht oder gebraten, bzw. die notwendige Küchenhygiene angewendet, dann kann die Übertragung der Keime verhindert werden.

Aber, und das war ja Ihre Frage, wir wollen das Problem bei der Wurzel packen. Wir müssen uns also fragen, warum so viele Nutztiere mit Antibiotika behandelt werden. Mit dieser Frage haben wir uns vor kurzem ausführlich im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auseinander gesetzt. Ministerin Aigner hat dazu auch im Ausschuss berichtet. Derzeit sieht es aus, als ob ein fraktionsübergreifender Antrag zustanden kommen würde.
Ich bin der Meinung, wir sollten über eine verbesserte Stallhygiene und ein verbessertes Herdenmanagement nachdenken, um das schnelle Ausbreiten von Krankheiten, wie z.B. Husten oder Durchfall zu vermeiden. Ich bin auch der Meinung, dass wir über das Haltungssystem die Fitness der Tiere erhöhen sollten. Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, das wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, das nicht die Besatzzahl sondern die Besatzdichte Einfluss auf die Krankheitsanfälligkeit hat.

Ich hoffe, ich konnte Sie auf diesem Wege beruhigen und Ihr Vertrauen in unsere Produkte und in unser politisches Tun stärken.
Mit freundlichen Grüßen

Hans-Michael Goldmann
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
25.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Goldmann,

eine Frage aus persönlichem Interesse: Waren Sie selbst einmal in einem größeren landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb für Schweine oder Geflügel? Waren Sie einmal in einem der größeren deutschen Schlachthöfe? Was haben Sie beobachtet - und vor allem: Wie ging es Ihnen dort?

Nach allem, was man darüber hört, würde mich ihr Eindruck interessieren.

Herzliche Grüße,

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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
06.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Goldmann,

in einer Pressekonferenzen von Frau Aigner wurden die vielen Lebensmittelvernichtungen angeprangert.

Ich bin doch sehr überrascht, daß ich heute in einer ZDF - Sendung hörte, daß eine Kleinbäckerei die zuviel gebackenen Brötchen welche an die Tafel gegangen sind, noch mit einer Mehrwertsteuer von 7% belastet wird.

Warum wird der Einzelhandel mit Steurn belastet, da es sich doch hier um eine Spende handelt. Spenden an die Parteien werden doch auch nicht besteuert, sondern wirken sich steuermindernd aus.

Hier ist doch ein dringender Handlungsbedarf für eine Änderung der Steuergesetze angebracht.

Ihre Antwort sehe ich gerne entgegen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

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