Hans-Josef Fell (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
07.01.1952
Berufliche Qualifikation
Gymnasiallehrer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hammelburg
Wahlkreis
Bad Kissingen
Ergebnis
9,2%
Landeslistenplatz
2, Bayern
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(...) Eine höhere Deckungsvorsorge schien unter rot-grün verfassungsrechtlich nicht umsetzbar, da die Versicherungswirtschaft signalisiert hatte, dass sie Atomkraftwerke nicht gegen einen denkbaren Supergau versichern möchte. Ohne die Möglichkeit eine Versicherung abzuschließen, könne man den Atomkraftwerksbetreibern auch keine umfassende Versicherungspflicht auferlegen, war damals die Einschätzung der Juristen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
07.02.2012
Von:

Thema: Weiterentwicklung des EEG

Sehr geehrter Herr Fell,

Ein Konferenzbeitrag von V. Quaschning (HTW Berlin) bringt mich auf meine Frage:

wie sehen Sie die Chance bzw. wie beurteilen Sie den Vorschlag, das die EEG-Umlage nicht "mit dem Rasenmäher" sondern regional unterschiedlich abgesenkt wird: höhere Kürzungen im Süden, niedrigere Kürzungen im Norden für PV und entsprechend für Wind umgekehrt? So schafft man einen Anreiz, um den Zubau von PV im Norden und Wind im Süden in Zukunft stärker zu gewichten.

Dadurch könnte doch immer noch ein angepeilter Korridor für den Zubau erreicht werden und zudem die evtl. drohende Überlastung der Netze verhindert werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, dienen die in den DENA-Studien angedachen Netzausbaupläne ja im Wesentlichen dem Zweck, grosse Strommengen von Nord nach Süd bzw. umgekehrt zu schaffen. Würden nach dem Vorschlag jedoch zukünftige Zubaumengen regional verschoben erreicht (also: viel PV nördlich von Bayern/BW udn viel Wind südlich von - sagen wir - der Linie Brandenburg-NRW), so würde sich dadurch ja der erforderliche Netzausbau vermindern. Das markanteste Merkmal der erneuerbaren Energieformen ist ja, das sie dezentral sind - diesen Vorteil sollten wir nutzen!

Wird ein deratiges Vorgehen bereits politisch diskutiert?

mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Umwelt
29.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Fell,

in der heutigen Parlamentssitzung werfen Sie Herrn Kauch vor, der Photovoltaikeigenverbrauch würde über den zweiten Zähler (Zweirichtungszähler) massiv die Investition erhöhen und sprechen dann von Zwangsvermarktung an der Börse.
Sind Sie sich sicher, dass das so ist?
Herr Schlauch (EnbW) kann Sie hier vielleicht auf den neuesten Stand bringen.
Ich bin sehr enttäuscht von Ihrem Nichtwissen, das der Sache mit Sicherheit sehr schadet

Ein paar Kurzkommentare zur Erinnerung: "abstrus", "handwerkliche Fehler",...

Zur Frage:

Welche Kosten entstehen denn durch den Eigenverbrauch?
Welcher Umweltminister hat die Vergütung von 45 auf sensationelle 57 Cent erhöht?

Viele Grüße

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