Halina Wawzyniak (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Halina Wawzyniak
© Die LINKE
Geburtstag
17.07.1973
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Ergebnis
17,5%
Landeslistenplatz
5, Berlin
weitere Profile
Die Partei DIE LINKE forderte im Programm zur Bundestagswahl 2009, perspektivisch alle Geheimdienste abzuschaffen und bis dahin die demokratische Kontrolle zu stärken. Den Beamtinnen und Beamten könnte man in dieser Zeit sukzessive eine Umschulung anbieten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
enthalten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
NEIN
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
NEIN
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
JA
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
NEIN
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
NEIN
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
NEIN
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
JA
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
NEIN
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
enthalten
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
NEIN
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
NEIN
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
enthalten
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
JA
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
JA
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Reform der Jobcenter
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
enthalten
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
JA
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
NEIN
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
JA
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
NEIN
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
NEIN
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
enthalten
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
NEIN
Fragen an Halina Wawzyniak
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
23.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wawzyniak

Als Pädagogin war ich schon einige Male damit konfrontiert, dass man von Menschen, die als Kinder vom vater misshandelt oder komplett vernachlässigt wurden, die Beerdigungskosten ihres Peinigers zahlen sollten. Diese Pressemeldung schlägt jedoch dem Fass den Boden aus:

www.bz-berlin.de

Wann ist endlich das Gesetz verabschiedet, dass Kinder für Eltern, die ihren Unterhaltsanspruch verwirkt haben, auch nicht für deren Beeridigungskosten belangt werden können?

Wie kann es sein, dass die Mutter für ihr Kind die Beerdigungskosten zahlen muss, wenn deren Kind Opfer einer gewalttat wurde? Muss nicht nach dem OEG der Mutter geholfen werden?
Muss nicht der Täter zum Schadensersatz herangezogen werden?

Unterstützen Sie diese Gesetzesinitiative?
Antwort von Halina Wawzyniak
bisher keineEmpfehlungen
23.03.2012
Halina Wawzyniak
Sehr geehrte Frau ,

Die Frage der Beerdigungskosten ergibt sich aus dem Erbrecht. Der § 1968 BGB regelt, dass der Erbe die Kosten der Beerdigung des Erblassers zu tragen hat. Als Erbe kann man dem nur entgehen, wenn man das Erbe ausschlägt. Das Opferentschädigungsgesetz ist hier nicht einschlägig. Mit dem Opferentschädigungsgesetz werden Entschädigungsansprüche geregelt, ein Ausschluss von der Erbenhaftung ist im Opferentschädigungsgesetz nicht vorgesehen.

Wie so oft bei Gesetzen führt dies dazu, dass die persönlichen Gefühle der Betroffenen verletzt werden und die Regelung ihrer Situation im Einzelfall nicht gerecht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Halina Wawzyniak
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wawzyniak,

ich richte diese Frage im besonderen auch an Sie in Ihrer Funktion eines aktiven Mitgliedes der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.

Nach über einem Jahrzehnt aktiv erworbener Erfahrungen im Rahmen online geführter Diskussionen begrüße ich ausdrücklich die Etablierung von Institutionen wie denen der E-Petition des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages und des assoziierten Diskussions-Forums sowie von "Adhocracy".

Der politische Diskurs und die demokratische Teilhabe ist, damit beschäftigt sich die Kommission eingehend, einem grundlegenden Wandel unterworfen. Die sich durch das Internet und andere digitale Medien ergebenden Möglichkeiten verheißen mannigfaltige, neuartige Strukturen politischer Partizipation und Kommunikation. Die diesbezüglich grundlegenden Weichenstellungen haben einen eminent richtungsweisenden Charakter in bezug auf die Etablierung einer damit assoziierten demokratischen Wirklichkeit. Die demokratische Verantwortung der Enquete-Kommission ist somit in Hinblick auf ihre die Zukunft entscheidend mitgestaltende Einflußnahme kaum hoch genug einzuschätzen. Ich möchte, u.a. auch vor dem Hintergrund der jüngst gemachten und beobachteten Erfahrungen, diese Frage auf nur einen Teilaspekt fokussieren: Die Moderation des Forums des Petitionsausschusses setzt die Richtlinien des Forums um. Hierzu gehört z.B. die Löschung von Beiträgen, die "in keinem sachlichem Zusammenhang zum Anliegen der Petition" stehen. Hierbei zeigte sich, welch unruhestiftendes und diskussionsbeeinflussendes Potential diesem Vorgehen innewohnt. Entsprechend habe ich das Thema "Qualitätssicherung auf dem Gebiet der Moderation" gestartet. Ein analoger "thread" ist in Adhocracy unter "Netzwerkbefähigung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter" zu finden. Mich würde interessieren, welche Stellung Sie persönlich zu dieser Thematik beziehen.

Mit freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Halina Wawzyniak
bisher keineEmpfehlungen
02.04.2012
Halina Wawzyniak
Sehr geehrter Herr ,

ich freue mich, dass die Möglichkeit von Online-Petitionen beim Deutschen Bundestag von Bürgerinnen und Bürgern ausgiebig genutzt wird. Ich freue mich auch, dass es die Möglichkeit gibt, die einzelnen Petitionen in einem Forum inhaltlich zu diskutieren.

Bei allen interaktiven Plattformen, egal ob soziale Netzwerke oder Diskussionsforen, halte ich eine Moderation grundsätzlich für eine geeignete Form um Diskussionen sachlich und thematisch erfolgreich zu gestalten. Nach meiner Erfahrung hat es sich dabei bewährt, klare Moderationsregeln aufzustellen und zu dokumentieren. So kann man für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer transparent machen, welche Art von Beiträgen bzw. welche Inhalte auf der jeweiligen Plattform nicht geduldet werden (z.B. beleidigende, rassistische, fremdenfeindliche oder antisemitische Äußerungen).

Viele Diskussionen um die Art und Form der Moderation ließen sich vermeiden oder wären unnötig, wenn transparente Moderationsregeln aufgestellt sind.

Mit freundlichen Grüßen
Halina Wawzyniak
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