Gisela Konrath (CDU)
Abgeordnete Niedersachsen 2008-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Gisela Konrath
Jahrgang
1947
Berufliche Qualifikation
Diplomvolkswirtin, Berufsschullehrerin a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Alleingesellschafterin der F. Breuhan GmbH (Licht- und Schilderreklame)
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Buchholz
Ergebnis
41,6%
Landeslistenplatz
36
Aus der Presse und aus Berichten von Anliegern ist mir die Problemlage bekannt, und ich habe großes Verständnis für Ihre Situation. Über die Landespolitik besteht jedoch nicht die Möglichkeit, hier einzuwirken. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Änderungsantrag zur Einsetzung des Asse-Untersuchungsausschusses
26.01.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Konrath,

ich möchte gern wissen, warum Sie bei der Abstimmung des Asse Untersuchungsausschusses mit NEIN gestimmt haben.

Freundliche Grüße

Antwort von Gisela Konrath
1Empfehlung
04.02.2011
Gisela Konrath
Sehr geehrter Herr ,

im September 2008 diskutierte der Landtag über die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Thema Asse II. Mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD wurde der Antrag abgelehnt. Zum damaligen Zeitpunkt schienen alle entstandenen Fragen durch den vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz vorgelegten Statusbericht umfassend geklärt. Wegen der im Nachgang entstandenen Fragen und Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Asse haben alle Fraktionen des Niedersächsischen Landtages am 16. Juni 2009 der Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zugestimmt.

Umfassende Informationen zum 21. Untersuchungsausschuss des Landtages finden Sie unter www.landtag-niedersachsen.de/Aktuelles/Untersuchungsausschuss/

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Konrath
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
31.01.2011
Von:

Liebe Frau Konrad,

wie Sie wissen, hat die Region eine \"Stadtbahn\" von Lahe bis zur Schierholzstrasse bauen lassen.

Ist Ihnen bekannt dass : Die Bauausführung mit erheblichen Mängeln verbunden ist ?

Die Anlieger an der Buchholzerstrasse unter unerträglichem Donnergrollen
bei vorbeifahrenden Zügen leiden ?

Die Häuser derzeitig unverkaufbar sind und somit die Anlieger faktisch
enteignet sind ?

Die Altersversorgung vieler Anlieger damit gefährdet ist ?

Die Landesregierung einer Mitfinanzierung zugestimmt hat, (Bund-Land-Region)
aber konkrete Zusagen zur Änderung der Baufolgen fehlen ?
Antwort von Gisela Konrath
bisher keineEmpfehlungen
04.02.2011
Gisela Konrath
Sehr geehrter Herr ,

aus der Presse und aus Berichten von Anliegern ist mir die Problemlage bekannt, und ich habe großes Verständnis für Ihre Situation. Über die Landespolitik besteht jedoch nicht die Möglichkeit, hier einzuwirken. Meine Kollegen der Kommunalpoltik in der Regionsversammlung, im Rat der LH Hannover und im Bezirksrat Misburg-Anderten habe ich bereits gebeten, sich dieses Themas mit Nachdruck anzunehmen. Dabei werde ich Unterstützung leisten.

Mein Vorschlag ist, Sie wenden sich auch selbst als Betroffener an die Vertreter der Kommunalpolitik. Ansprechpartner vermittele ich Ihnen gern und bitte Sie dazu gegebenfalls Kontakt über meine email-Adresse aufzunehmen: gisela.konrath@lt.niedersachsen.de

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Konrath
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.05.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Konrath,

Heute war in der HAZ zu lesen, Berlin wolle Kaufanreize für E-Autos schaffen. Was soll der Unfug, E-Autos steuerlich zu begünstigen?

Der Autoverkehr verursacht immense Kosten, die derzeit höchstens zur Hälfte von den Verursachern durch KFZ und Mineralölsteuer kompensiert werden.

Wer soll denn für die KFZ-steuerbegünstigten und Mineralöl-steuerfreien E-Autos die Zeche zahlen? Für die Umweltschäden die er verursacht zahlt sowieso kein einziger Autofahrer auch nur eine müden Euro. Die vom Autoverkehr Umweltgeschädigten zahlen dafür mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben ebenso wie die vielen Unfallopfer.

Die Kosten für Straßenbau und -erhaltung, Polizei, Verkehrsverwaltung und -überwachung, Rettungsdienste usw. werden derzeit zumindest teilweise von den KFZ-Betreibern kompensiert. Die Erdgas-Tanker und Autogas-Tanker freilich halten sich dabei ebenso wie die Biodiesel-Tanker bereits jetzt "vornehm" zurück. Und zu ihnen sollen sich in Zukunft auch noch die Strom-Tanker gesellen?

Wer soll denn zukünftig diesen "Vergnügungspark Deutschland" finanzieren? Das Geld wird noch mehr als jetzt schon denjenigen aus den Taschen gezogen werden, die sich umweltgerecht und -verträglich verhalten und Busse und Bahnen oder das Fahrrad benutzen anstatt sich mit einer energieintensiven und für sich und andere hochgradig gefährlichen Bewegungsprothese fortzubewegen.

Wenn die CDU schon meint, Kaufanreize für E-Autos schaffen zu müssen, dann muss sie auch dafür sorgen, dass diese Kosten systemimmanent verrechnet werden. Das heißt, eine solche Politik ist nur glaubwürdig, wenn die Fahrer konventioneller Fahrzeuge dafür verstärkt zur Kasse gebeten werden, anstatt die Kosten auf alle, auch die Nichtautofahrer abzuwälzen. In Hannover beispielsweise liegt der Motorisierungsgrad gerade mal bei rund 40%.
Antwort von Gisela Konrath
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25.05.2011
Gisela Konrath
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anmerkungen zum Förderpaket der Bundesregierung für Elektromobilität.

Ich begrüße das verabschiedete Paket der Bundesregierung für eine verstärkte Förderung der Elektromobilität. Mit der Verdoppelung der Forschungsförderung, der Ausweitung der KfZ-Steuerbefreiuung für Elektroautos auf zehn Jahre setzt die Bundesregierung die richtigen Akzente.

Ziel ist es, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Eine Kaufprämie lehne ich dagegen ab.

Niedersachsen ist im Bereich Elektromobilität gut aufgestellt. So wird in der Modellregion Bremen/Oldenburg die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen getestet und Verkehrskonzepte der Zukunft entworfen, z.B. Elektrofahrzeuge in bestehende Mobilitätskonzepte zu integrieren, etwa durch ein Carsharing-Angebot. Nach meiner Überzeugung hat die Elektromobilität für Niedersachsen enormes Potential - für Wirtschaft, Arbeitsplätze, Forschung und die Umwelt.

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Konrath
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
22.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Konrath,

die Pläne für einen Neubau des Plenarsaals des Niedersächsischen Landtages sind hinreichend bekannt.

Ebenso bekannt ist, dass Plenarsitzungen nur selten stattfinden und wenn, dann meist mit begrenzter Beteiligung. Für diese seltenen Anlässe dürfte, insbesondere in Zeiten begrenzter Haushalte, die vorhandene Infrastruktur ausreichen. Und selbst wenn nicht, wäre diese im ebenfalls schwach ausgelasteten Kongresszentrum in Hannover bereits nutzbar, ggf. mit marginalen und in jedem Fall im Vergleich zu einem Neubau erheblich günstigeren Anpassungen.

Zugleich ist die Infrastruktur unserer Universitäten, Schulen und Betreuungseinrichtungen für Kinder im Vorschulalter nur mit dem Begriff erbärmlich treffend bezeichnet.

Weshalb halten Sie vor diesem Hintergund an einem Luxusbauvorhaben fest, dass nur der Komfortmaximierung einiger weniger dient, dessen Kosten aber zu Lasten aller gehen werden?
Antwort von Gisela Konrath
bisher keineEmpfehlungen
04.10.2011
Gisela Konrath
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Neukonzeption des Plenarsaals im Niedersächsischen Landtag.

Ich darf Ihnen zum derzeitigen Sachstand mitteilen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ansteht, eine Entscheidung zu treffen. Mittels einer externen, detaillierten Kostenschätzung für eine nachhaltige Sanierung des Plenarbereichs sowie für den Entwurf des Wettbewerbssiegers, wird aktuell herausgearbeitet, welcher Sanierungsaufwand zu welchen Kosten zu realisieren ist. Erst auf der Basis dieser Daten, die im Frühjahr 2012 zu erwarten sind, soll eine Entscheidung getroffen werden.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Konrath
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
06.10.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Konrad,

im Vorfeld der Landtagswahlen trete ich mit folgender Problematik bezüglich der Lehrerausbildung im Vorbereitungsdienst der unterschiedlichen Lehrämter an Sie heran:

Im gymnasialen Lehramt bilden Fachleiterinnen und Fachleiter aus, die durch ihr Amt der Besoldungsstufe A15 zugeordnet sind. Sie besetzen eine Funktionsstelle (auf Lebenszeit), die dem Studienseminar (= Dienststelle) zugeordnet ist.
Im Lehramt GHRS hingegen werden Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleiter mit der Wahrnehmung der Ausbildungstätigkeit beauftragt. Diese Beauftragung ist jederzeit widerrufbar. Für ihre Tätigkeit erhalten sie eine Stellenzulage von 150,-- Euro auf ihr normales Lehrergehalt (A12 bzw. A13), die nicht pensionswirksam ist.
Bei gleicher Tätigkeit, die durch eine gemeinsame APVO festgeschrieben ist, beträgt die Gehaltsdifferenz demzufolge bis zu 1066,-- Euro im Monat.

Aus diesen Besoldungs- und Statusunterschieden ergibt sich seit Einführung des Vorbereitungsdienstes in Niedersachsen eine Benachteiligung der Lehrämter GHRS. Sie ist in der Sache nicht gerechtfertigt und unterliegt zudem einer zunehmenden Verschärfung, da den Besoldungserhöhungen im gymnasialen Lehramt eine statische Stellenzulage im Lehramt GHRS gegenübersteht. Dies halte ich für einen wenig akzeptablen Zustand.

Wie stellen Sie sich bzw. wie stellt sich Ihre Partei zu dem dargestellten Problem?
Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um der Problematik zu begegnen?


Mit freundlichem Gruß
Antwort von Gisela Konrath
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24.10.2012
Gisela Konrath
Sehr geerhter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich der besoldungs- und tarifrechtlichen Einstufung von Ausbilderinnen und Ausbildern für das Lehramt.

Es trifft zu, dass Fachleiterinnen und Fachleiter für das Lehramt an Gymnasien als Studiendirektorin bzw. Studiendirektor gegenüber Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleitern höher besoldet werden. Die Gründe dafür liegen nach Auffassung des Niedersächischen Kultusministeriums in der unterschiedlichen Ausbildung und Tätigkeit der Fachleiter und Fachseminarleiter, die nicht als gleichwertig betrachtet werden. Das Ministerium beabsichtigt nicht, die derzeitige Regelung zu verändern.

Bitte erlauben Sie mir noch den Hinweis, dass die Funktionsstellenzulage der Fachseminarleitungen für Grund-, Haupt-, und Realschule sowie für Sonderpaädagogik zum 1. Januar 2010 verdoppelt und die Zulage für mitwirkende Lehrkräfte eingeführt wurde. Bis dahin erhielten mirtwirkende Lehrkräfte nur Anrechnungsstunden.

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Konrath
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