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Sehr geehrter Herr Brunnhuber,
wie den Medien zu entnehmen ist, sieht die Bundesregierung vor, Paintball zu verbieten.
Ich selbst übe den Sport seit ca. 2 Jahren aus und habe dadurch sehr viele Bekannte und auch Freundschaften schließen können. Meine Beweggründe war sicherlich nicht Gewaltverherrlichung (was eine weit verbreitete Meinung ist) sondern der Teamgedanke, Fairness und wie sehr auf die Einhaltung der Regeln geachtet wird. Beim Fussball dagegen (was ich auch seit 15 Jahre spiele) wird mit viel mehr Aggression zu Werke gegangen, was auch mehr Verletzungen mit sich zieht.
Gotach welches vor ein paar Jahren von den USA zu uns kam, wo Leute im Wald in Tarnfleck umher rennen ist bei den meisten Mitbürgern im Hinterkopf wenn es um Paintball geht. Aber in der letzten Jahren hat es sich zu einem professionellen Sport mit sehr vielen Anhängern entwickelt. Es hängen Spielfelder, Händler, Liegen von dem Verbot ab.
Es wird immer Menschen geben die Gewisse Absichten in sich tragen. Die Ursachen können von Computerspielen, Vernachlässigung von den Eltern bis hin zur falschen Erziehung sein. Paintball ist erst ab 18 erlaub, in einem Schützenverein mit Waffen zu schießen ist bereits im Jugendalter möglich.
Der Vorfall in Winnenden ist absolut erschrecklich und abscheulich. Das die Eltern der Kinder eine Reaktion der Regierung fordern ist mehr als verständlich. Wäre es Ihrer Meinung nach nicht sinnvoller, sich eher um die Jugendlichen, die bereits gewisse Auffälligkeiten aufweisen, zu kümmern?
Wie sehen Sie die Thematik? Versprechend Sie sich so viel von dem Paintball Verbot?