Franz Obermeier (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2009-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Franz Obermeier
Geburtstag
25.08.1946
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur (FH), Geschäftsführer
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Zolling
Wahlkreis
Freising
Ergebnis
46,9%
Landeslistenplatz
2, Bayern
(...) Zu diesem Thema auch ich Ihnen ein interessantes Papier aus dem niedersächsischen Umweltministerium (Autoren: Joachim Bluth & Hartmut Schütte) geschickt, in dem die Entwicklung der Endlagerstätten für hochradioaktive Abfälle aus den 70er und 80er Jahren umfassend dargestellt ist. Darin sind die verschiedenen Untersuchungsphasen an unterschiedlichen Standorten aufgeführt und auch die Kriterien, welche letztendlich den Ausschlag für Gorleben gegeben haben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Franz Obermeier
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Frage zum Thema Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
01.07.2011
Von:

Herr Obermeier aus dem Nachbarwahlkreis Freising!

Ich finde Ihr Abstimmungsverhalten und Ihr Antwortverhalten gegenüber den bayrischen Bürgern als absolute FRECHHEIT!

WIE begründen Sie ihr Verhalten als vom Volk gewählter deutscher Bundestagsabgeordneter vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sowohl die breite und absolute Mehrheit der Bevölkerung als Souverän, als auch "ihre Partei" die CSU (siehe www.csu.de) den Ausstieg aus der gefährlichen und nie gewollten sowie hinsichtlich Atommüll ungelösten Problematik Atomenergie schnellstens will?

Als Bürger mit vier Kindern und Enkelkindern frage ich Sie ob ihr Verhalten mit Ihrem angeblich christlichen Glauben vereinbar ist?

Als waschechter Münchner frage ich Sie ob es Ihnen möglich ist mir auf einem öffentlichen Hearing Antworten auf die dann gestellten Fragen zu geben? Gerne in Freising!

Als Wähler Frage ich Sie, wer Ihr "zahlender Herr" ist? Sind das evtl. Energieversorgungs-Unternehmen welche selbst AKW´s betreiben? Direkt oder indirekt?

Als Mensch frage ich Sie, ob Ihnen die Unglücke und schwerwiegenden Folgen von Tschernobly mit über 100.000 daran gestorbenen Menschen, zig Menschen mit Krebs, grauem Star, Hautproblemen, Nierenversagen, Schmerzen, bis heute verdorbenen Lebensmitteln in Bayern - wie z. B. Wald-Pilzen usw. auch noch vor dem Hintergrund von Fukushima völlig egal sind?

Ich erwarte Ihre Antworten Herr Nachbar und stelle schon jetzt einmal fest, dass ich weder meine Enkelkinder, meine Kinder, meine restliche Familie - noch mich selbst - von Politikern wie Ihnen nicht ohne Weiteres aus Unkenntnis oder "Profitsucht für Dritte" mehr "GEFÄHRDEN" lasse!

C.
Wahlkreis 216
Fürstenfeldbruck/Dachau

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Frage zum Thema Atomausstieg bis 2022
04.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Obermeier,

ich möchte Ihnen dazu gratulieren, dass Sie standhaft geblieben sind. Denn objektiv gesehen hat sich die Lage gegenüber dem Beschluss über die Laufzeitverlängerung nicht geändert; die deutschen Kernkraftwerke sind weder sicherer noch unsicherer geworden. Jetzt aber zu meiner Frage: Hat es von Seiten der Partei Druck auf Sie gegeben, Ihr Abstimmmungsverhalten zu ändern?
Denn der Abgeordnete ist ja in seiner Entscheidung frei und nur seinem Gewissen verpflichtet.

Viele Grüße,

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Frage zum Thema Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
04.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Obermeier,

ich möchte Ihnen auch meinen ausdrückliche Dank und Anerkennung für Ihren Mut aussprechen, im Gegensatz zu den 98% Kollegen im Bundestag das Hirn bei dem Abschaltbeschluss nicht ausgeschaltet zu haben. Die kommenden Jahre werden zeigen, dass wir wieder einmal auf einem deutschen Sonderirrweg gelandet sind.

Meine Frage: warum glaube Sie, haben nicht mehr Abgeordnete aus der Union widersprochen? Glaubwürdigkeit sieht m.E. anders aus. Insbesondere der Stromimport aus den Atomstrom produzierenden Nachbarländern (auch an Herrn Sachs) ist offensichtliche Heuchelei.

Grüße aus dem Nachbarwahlkreis

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Frage zum Thema Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
29.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Obermeier,

ich hätte gehofft, Sie stimmen so ab, wie die Bevölkerungsmehrheit denkt. Leider haben Sie sich auch entschlossen, "Zeit zu kaufen" und das Gewissen dem Fraktionszwang unterzuordnen. Keines der existierenden Probleme wird dadurch gelöst. Bewundernswert ist dagegen der Mut von Peter Gauweiler, er hat die Zeichen der Zeit erkannt. Das Handelsblatt drückt es richtig aus: "Denn sie wissen nicht was sie tun, und sie sind sich auch nicht über dessen Folgen im Klaren". Ich bin mal gespannt, wie sie Ihren Nachbarn in Zolling erklären wollen, daß sie in wenigen Jahren erhebliche Lasten für Griechenland etc. zu zahlen haben. Man wird sich später genau erinnern, welche Abgeordnete damals das deutsche Volk verraten haben. Demnächst steht das ESM zur Abstimmung, da wird es auch wieder interessant, welche Abgeordnete für ein antidemokratisches System stimmen. Still und leise wird die EUDSSR auch mit Ihrer Mithilfe realisiert werden, davon gehe ich aus. Leider hat niemand den Mut der Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble Paroli zu bieten. Was ist nur aus den Abgeordneten geworden? Totengräber unserer einst so stolzen Demokratie?

Wenn schon die Pleite des Zwergstaats Griechenland zum Zusammenbruch führen würde, wie wollen Sie denn die restlichen Schulden in Europa in Griff kriegen?

Kernfrage: Warum werden keine Banken an dem Schuldenschnitt beteiligt?

Dies ist bei einem Konkurs doch selbstverständlich! Es ist unerhört, dies ausschließlich den Steuerzahlern zuzumuten!!!

Machen Sie sich nicht weiter am Zustandekommen einer EU-Diktatur mitschuldig! Wenn das Geld der Sparer weg ist - und das ist ohne Volkswirtschaftstudium vorhersehbar - möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken. Wenn sich der soziale Sprengstoff (siehe Berlin) mit den Enttäuschungen der enteigneten Sparer mischt, dann Gnade uns Gott.

Mit freundlichen Grüßen
M.G.

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Frage zum Thema Finanzen
03.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Obermeier,

die Politiker der schwarz-gelben Koaltition scheinen vor den Problemen und Risiken der aktuellen Schuldenkrise die Augen zu verschließen. Von unabhängigen Fachleuten aus Wirtschaft und Finanzsektor kann man es hören, in den Medien Großbritanniens werden die Prognosen immer düsterer (gerade habe ich z.B. im Telegraph den Artikel "Germany remains oblivious to apocalyptic warnings" überflogen): Die Lage ist wirklich ernst, und es genügt nicht, ein wenig an den Symptomen herumzudoktern. Eine gemeinsame Währung mit gemeinsamer Geldmarkt- Zinspolitik KANN nicht dauerhaft funktionieren, wenn die Mitgliedsstaaten eine unabhängige Wirtschafts-, Steuer- usw. -politik betreiben. Ob der Ausweg in einer stärkeren europäischen Regierung liegt (dann aber hoffentlich mit mehr Transparenz und Demokratie als bisher) oder in einer Abschaffung des Euro in seiner jetzigen Form, sollten möglichst Fachleute beurteilen.
Nehmen Sie bitte Stellung.

Darüber hinaus ist es völlig inakzeptabel, dass Deutschland in solchen Krisenzeiten, bei gutem Wirtschaftswachstum und sprudelnden Steuereinnahmen, dieses und nächstes Jahr neue Schulden macht, während gleichzeitig Nachbarländer zu mehr Haushaltsdisziplin ermahnt werden. Dafür hat auch meinem Eindruck nach kein Bürger dieses Landes Verständnis.
Bitte begründen Sie Ihr Abstimmungsverhalten hierzu.

Mit freundlichen Grüßen
M

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Ihre Frage an Franz Obermeier
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