Frank Oesterhelweg (CDU)
Abgeordneter Landtag Niedersachsen

Grunddaten
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Dipl. Ing. (FH) Landbau / Landwirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, selbst. Landwirt in Werlaburgdorf
Wohnort
-
Wahlkreis
Wolfenbüttel-Nord
Ergebnis
43,4%
Landeslistenplatz
44
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Sie dürften wissen, dass ich nicht alle paar Tage meine Meinung ändere, nur weil es auf den ersten Blick in die Landschaft passt - das überlasse ich anderen.
In Niedersachsen haben wir jetzt mit der Neuen Oberschule ein hervorragendes Instrument, um Bildungsangebote zu verbessern und Schulstandorte zu sichern. (...)
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
03.04.2011
Von:
-

Sehr geehrter Herr Oesterhelweg,

inzwischen rückt auch die Niedersächsische CDU mehr und mehr vom viergliedrigen Schulsystem ab. In vielen Kommunen stimmen CDU-Ratsmitglieder für die Einführung von Gesamtschulen. Namhafte Wissenschaftler, Rita Süssmuth und Lothar Späth u.v.a. sprechen sich für längeres gemeinsames Lernen aus. Der Handwerkskammertag 2002 in Baden-Württemberg hat ein Konzept für gemeinsames Lernen bis zur 9. Klasse vorgeschlagen; danach die Trennung in Gymnasium, duale Ausbildung oder berufliches Gymnasium.

In der Braunschweiger Zeitung vom 01.04. fordern Ihre Parteikollegen aus der Stadt Wolfenbüttel, Thomas Pink (Bürgermeister) und Prof. Dr. Christoph Helm (Fraktionsvorsitzender), eine zweite Gesamtschule für Wolfenbüttel. Wörtlich heißt es: "Haupt- und Realschule sind mittelfristig auf dem abnehmenden Ast. Die Eltern wollen ihre Kinder zur IGS oder zum Gymnasium schicken. Diesem Wunsch wollen wir Rechnung tragen. ..."

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Frank Oesterhelweg
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04.04.2011
Frank Oesterhelweg
Sehr gehrter Herr -,

Sie dürften wissen, dass ich nicht alle paar Tage meine Meinung ändere, nur weil es auf den ersten Blick in die Landschaft passt - das überlasse ich anderen.
In Niedersachsen haben wir jetzt mit der Neuen Oberschule ein hervorragendes Instrument, um Bildungsangebote zu verbessern und Schulstandorte zu sichern. Die Zeitungsmeldung am 1. April habe ich mit Interesse gelesen und auch vor dem Hintergrund des betreffenden Datums verstanden. Wenn die Herren Pink und Helm eine weitere IGS in Wolfenbüttel installieren wollen, dann ist das ihr gutes Recht, welches ich Ihnen nicht absprechen will.
Generell möchte ich feststellen: Wir brauchen nicht weiter die ständigen Debatten über Schulformen, die sind mir oft zu theoretisch und zu ideologisch.
Mir geht es um Unterrichtsversorgung, Lehrerqualifikation und -motivation, Unterrichtsinhalte, Ganztagsangebote, Durchlässigkeit, Qualifikation in Kernbereichen wie Mathematik, Förderung benachteiligter und vernachlässigter Kinder, Entlastung der Schulleitungen von Bürokratie etc..

Mit freundlichen Grüßen

Frank Oesterhelweg
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.05.2012
Von:

Sehr geehrte Herr Oesterhelweg,

im Dezember 2011 haben wir vom Unterstützerkreis der Familie Salame/Siala Sie schon einmal um Ihre Unterstützung gebeten. Jetzt bitten wir Sie erneut um Hilfe.

Leider weigern sich das Innenministerium und die Ausländerbehörde des Landkreises Hildesheim bis heute, der im Jahr 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihren beiden Kindern Schams (8) und Gazi (6) endlich die Rückkehr zu ihrer Familie (Vater Ahmed Siala mit Amina (15) und Nura (13)) in den Landkreis Hildesheim zu ermöglichen. Die Behörden missachten damit in unseren Augen sowohl die UN-Kinderrechtskonvention als auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Die Abschiebung der Gazale Salame nach 17 Jahren Aufenthalt mit einem Teil der gemeinsamen Kinder stellte eine offenkundige Menschenrechtsverletzung dar. Nach sieben Jahren ist es mehr als höchste Zeit, die gegen Gazale und ihre Kinder praktizierte Politik der Verbannung endlich zu beenden, unter der vor allem Gazale extrem leidet. Der Fall der sechsköpfigen Familie ist mittlerweile zu einem bundesweiten Symbol für eine kinder- und menschenrechtsverletzende Flüchtlingspolitik in Niedersachsen geworden. (siehe Berichte unter www.nds-fluerat.org / Infomaterial / Gazale Salame / zurückliegende Aktivitäten).

Etliche Prominente, unter ihnen Rita Süßmuth und Heiner Geißler, Prof. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Tom Koenigs und andere, haben sich ebenso wie unzählige Unterstützer/innen an den Ministerpräsidenten McAllister gewandt und ihn um eine Lösung gebeten. Leider blieben alle bisherigen Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Um dem Rest der Bundesrepublik zu zeigen, dass Niedersachsen nicht "gebrandmarkt als bedeutendes Negativbeispiel der deutschen Immigrationsdebatte" (HAZ vom 04.04.2012) ist, sondern im Sinne der Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention handelt, bitten wir Sie hiermit, persönlich Stellung zu beziehen:

Freundliche Grüße
Antwort von Frank Oesterhelweg
bisher keineEmpfehlungen
15.05.2012
Frank Oesterhelweg
Sehr geehrte Frau ,

es ist mir leider nicht möglich, zu allen Einzelfällen und -themen in Niedersachsen Stellung zu beziehen, dafür reichen meine personellen, finanziellen und zeitlichen Kapazitäten nicht aus. Ich beschäftige mich mit ähnlichen Themen im Landkreis Wolfenbüttel. Bitte wenden Sie sich an Ihre Hildesheimer Abgeordneten oder Kollegen aus dem Fachausschuss im Landtag.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Oesterhelweg
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