Barbara Steffens (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Nordrhein-Westfalen (ausgeschieden)

Angaben zur Person
Barbara Steffens
Geburtstag
24.01.1962
Berufliche Qualifikation
Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter; Biologisch-technische Assistentin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Mülheim an der Ruhr
Wahlkreis
Mülheim I
Ergebnis
5,7%
Landeslistenplatz
3, über Liste eingezogen
(...) Beim Rauchen hört für mich die Freiheit dort auf, wo es Anderen massiv schadet. Ich stehe für ein Nichtraucherschutzgesetz, so wie ich andere Gesetze zum Schutz der Allgemeinheit auch akzeptiere. Dies ist weder diktatorisch noch zum Lachen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Gesundheit
25.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Steffens,

das Thema Forensik-Klinik bewegt die Bürger im Dortmunder Nordosten zur Zeit sehr. Wird auch die ehem. Zechenfläche der Zeche Gneisenau in Betracht gezogen? Diese Fläche liegt ungfähr rd 3km von dem jetzt geplanten Standort in Dortmund-Lanstrop "Erlensundern" und ist bereits aufwendig saniert worden.

Gruß M.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Gesundheit
12.01.2013
Von:

Liebe Frau Steffens,

Sie setzen sich für Homöopathie ein, weil Sie "persönlich davon überzeugt sind".

Ist Ihnen dazu die aktuelle Forschungslage bekannt? Unter anderem bezeichnete der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg die Homöopathie 1992 im Rahmen der "Marburger Erklärung zur Homöopathie" als "Irrlehre".

Prof. Edzard Ernst, erster Lehrstuhlinhaber für Alternativmedizin in Großbritannien, hat dazu die wohl umfassendsten Studien angestellt. DIE ZEIT beschreibt eines seiner zahlreichen Experimente - eines der wenigen zur Homöopathie, das höchsten wissenschaftlichen Anforderungen genügte:

‎"Er rekrutierte drei Homöopathen, um Kinder mit Asthma zu behandeln. 96 Kinder wurden aufgeteilt: Die eine Gruppe sollte ein Placebo bekommen, die andere homöopathische Globuli. Weder die Kinder noch die Eltern oder die Homöopathen wussten, welcher Gruppe ein Kind angehörte. Die Homöopathen verschrieben jedem Kind das Mittel ihrer Wahl, dann faxten sie das Rezept an eine Londoner Apotheke, die Apotheke schickte Globuli und Placebo (nur mit »A« und »B« gekennzeichnet) an den Notar, und dieser händigte – nach Abgleich mit der Liste – eines von beiden den Eltern aus.

Die Studie erfüllte den höchsten Standard der evidenzbasierten Medizin. [...] Das Ergebnis war ernüchternd: Die Globuli wirkten nicht besser als das Placebo."

www.zeit.de

Meine Fragen:

  • Begründet sich Ihre Überzeugung, dass Homöopathie politisch gefördert werden sollte, auf mehr als Anekdoten?
  • Kenne Sie die Arbeit von Prof. Edzard Ernst und anderen, die sich wissenschaftlich mit der Homöopathie befasst haben?
  • Setzen Sie sich für eine Reform ein, damit auch "alternativmedizinische" Präparate ihre über die Wirksamkeit eines Placebos hinausgehenden Wirkung in Doppelblindtests beweisen müssen? Das ist durch das "vereinfachte Zulassungsverfahren" für "Alternativmedizin" derzeit nicht der Fall.

Besten Gruß

Antwort von Barbara Steffens
1Empfehlung
06.03.2013
Barbara Steffens
Über dieses Portal erhalte ich so viele Anfragen zu meiner Einstellung zur Homöopathie, dass ich nicht in der Lage bin, sie alle individuell zu beantworten. Dafür bitte ich um Verständnis. Ich hoffe aber, mit meinem folgenden ausführlichen Statement viele Fragen beantworten und nachvollziehbar darlegen zu können, weshalb ich für ein verstärktes, ideologiefreies Miteinander unter Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Heilmethoden werbe.

Erstes Ziel aller Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen muss die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sein. Wenn darüber Einigkeit besteht, sollte es möglich sein, frei von ideologischen Debatten um Methoden offen über beste Wege zu diskutieren. Vielfalt in der Herangehensweise und im Zugang zu Patientinnen und Patienten kann nur hilfreich sein.

Ein "Entweder-oder" in Bezug auf konventionelle, integrative oder komplementäre Verfahren muss überwunden werden zugunsten eines "Sowohl-als-auch". Selbstverständlich muss dabei klar sein: Überzogene oder gar falsche Heilsversprechen durch alternative Therapien darf es ebenso wenig geben wie nicht notwendige Operationen. Es muss unser Ziel sein, Patientinnen und Patienten vor unnützen oder sogar schädlichen Therapien und Verfahren zu schützen und darüber aufzuklären - unabhängig davon, ob es sich um konventionelle oder komplementäre Verfahren handelt.

Die Behandlung von Patientinnen und Patienten erfordert immer die ganzheitliche Betrachtung der Person. Darauf sollten sich alle Beteiligten im Gesundheitssystem stärker fokussieren: Wenn Ursachen für Erkrankungen wieder mehr in den Blick rücken und die Symptombehebung nur als Teil eines Gesamtprozesses gesehen wird, wenn statt einzelner medizinischer Leistungen der Mensch in seinem Gesamtzustand zum Maß einer erfolgreichen Therapie wird, dann kann Medizin effizienter und im Ergebnis besser werden.

In diesem Sinne sind die Behandlungsansätze vieler Ärztinnen und Ärzte auch längst eine Kombination aus Schul- und Alternativmedizin. Und das ist im Hinblick auf eine bestmögliche Versorgung auch der richtige Weg: Die Versorgung "aus einer Hand" oder durch ein eng zusammenarbeitendes Team. Aber Schulmedizin und alternative Methoden können auch negative Auswirkungen aufeinander haben, wenn sie nicht abgestimmt sind. Diese Gefahren können ebenfalls durch ein "Miteinander statt Gegeneinander" minimiert werden.

Natürlich müssen die Wirkungen und eventuellen Nebenwirkungen alternativer Verfahren ebenso erforscht und beachtet werden wie die Auswirkungen konventioneller Therapien. Und: Eine komplementäre Therapie darf nicht dazu führen, dass Erkrankte notwendige schulmedizinische Therapien nicht bekommen, ablehnen oder abbrechen und dadurch bleibenden Schäden oder im schlimmsten Fall lebensbedrohende Situationen eintreten. Wie alle Therapien müssen auch komplementäre Verfahren sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt werden. So können sie etwa in der Krebstherapie dazu beitragen, die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern und eine belastende Chemo- oder Strahlentherapie besser durchzustehen.

Grundsätzlich brauchen wir in der onkologischen Behandlung die Schulmedizin mit allen ihren Facetten, müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass auch in diesem Bereich nur ein geringer Teil der Verfahren streng evidenzbasiert ist. Eine Studie hat etwa gezeigt, dass die in den amerikanischen Leitlinien zur Krebstherapie empfohlenen Behandlungsmethoden lediglich zu sechs Prozent durch hochwertige Studien und damit hoher Evidenz abgesichert sind. Auch die Leitlinien zur Behandlung kardiologischer Erkrankungen, herausgegeben vom American College of Cardiology und der American Heart Association, stützen sich lediglich zu elf Prozent auf solchen Studien.

In der Bevölkerung gibt es wegen ihrer speziellen, ganzheitlichen und den Menschen zugewandten Herangehensweise eine breite Akzeptanz für die Homöopathie. 57 Prozent der Bundesbürger haben laut einer Allensbach-Umfrage im Jahr 2009 selbst schon mindestens einmal bewusst homöopathische Mittel genommen. Teile des Gesundheitssystems verschließen sich aber nach wie vor Ansätzen von Komplementärmedizin beziehungsweise integrierter oder integrativer Medizin. Als Ministerin versuche ich, immer wieder solche konstruierten, weil so nicht existierenden Gegensätze auf allen Ebenen auszuräumen. Nach einer großen Versorgungsstudie (Beobachtungsstudie der Universitätsklinik Charité in Berlin über acht Jahre mit rund 4000 Patientinnen und Patienten in Praxen von rund 100 klassisch homöopathisch arbeitenden Ärztinnen und Ärzten; häufigste Behandlungsanlässe waren langjährige chronische Krankheiten, bei Frauen Kopfschmerzen und Migräne, bei Männern allergischer Schnupfen und Bluthochdruck, bei Kindern Neurodermitis und Infektanfälligkeit) gelingt allein durch homöopathische Therapie eine Reduktion der klinischen Symptome im Durchschnitt um etwa die Hälfte. Weitere Studien belegen, dass die Patientinnen und Patienten sich nicht nur kurzfristig besser fühlen, sondern dass die positiven Effekte nachhaltig sind. Angesichts dieser Ergebnisse sind weiterführende Überlegungen zulässig. Zum Beispiel welche positiven Aspekte der homöopathischen Therapie zu einer besseren Behandlung auf Basis der konventionellen Medizin möglich sind.

Die Forderung nach soliden wissenschaftlichen Konzepten zur Beurteilung von Therapien fußt in den Grundzügen auf der evidenzbasierten Medizin. Und dennoch liefert auch die evidenzbasierte Medizin nicht immer Ergebnisse, denen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler uneingeschränkt zustimmen, wie die Diskussion um Statine vor einigen Jahren beispielhaft gezeigt hat. Auch die konventionelle Medizin bietet jedoch viele Verfahren an, deren Wirkung nicht oder noch nicht evidenzbasiert nachgewiesen ist. Im Sinne einer patientenorientierten Versorgung werden daher auch Therapien, für die es lediglich nachvollziehbare Hinweise auf positive Wirkungen gibt, angewendet. Ferner besteht die Möglichkeit, Therapieansätze differenziert auch mit anderen wissenschaftlichen Methoden zu betrachten. Dies gilt sowohl für die Schulmedizin als auch die Komplementärmedizin.

Der einfache Satz "Wer heilt, hat recht", macht zum einen deutlich, dass nicht alles, was im menschlichen Körper geschieht, wissenschaftlich zu erklären ist. Zum anderen birgt er natürlich auch die Gefahr, dass Handauflegern das Wort geredet wird. Bei differenzierter Betrachtsweise bin ich jedoch der Ansicht, dass beispielsweise innerhalb des Medizinstudiums auch Raum vorhanden sein sollte, sich neben den Inhalten der Schulmedizin mit alternativen Therapieformen auseinanderzusetzen. Dadurch können Medizinstudentinnen und -studenten auch diese Tätigkeitsfelder bei der Ausrichtung ihres weiteren beruflichen Werdegangs angemessen prüfen
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Frage zum Thema Gesundheit
22.01.2013
Von:
Dr. -

Verehrte Frau Ministerin,

warum setzen Sie sich vehement für Homöopathie ein, obwohl
  • bekannt ist, dass durch den Einsatz homöopathischer Mittel oftmals erhebliche gesundheitliche Schäden verursacht werden?

scienceblogs.de

  • bekannt ist, dass im Falle eines Kunstfehlers nach homöopathischer Diagnostik keinerlei Kunstfehler auf gerichtlichem Wege einklagbar sind, weil weder medizinische noch ethische Standards definiert sind?

dr-bertelsen.de

Mit freundlichen Grüßen:

Dr. -
Antwort von Barbara Steffens
bisher keineEmpfehlungen
06.03.2013
Barbara Steffens
Über dieses Portal erhalte ich so viele Anfragen zu meiner Einstellung zur Homöopathie, dass ich nicht in der Lage bin, sie alle individuell zu beantworten. Dafür bitte ich um Verständnis. Ich hoffe aber, mit meinem folgenden ausführlichen Statement viele Fragen beantworten und nachvollziehbar darlegen zu können, weshalb ich für ein verstärktes, ideologiefreies Miteinander unter Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Heilmethoden werbe.

Erstes Ziel aller Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen muss die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sein. Wenn darüber Einigkeit besteht, sollte es möglich sein, frei von ideologischen Debatten um Methoden offen über beste Wege zu diskutieren. Vielfalt in der Herangehensweise und im Zugang zu Patientinnen und Patienten kann nur hilfreich sein.

Ein "Entweder-oder" in Bezug auf konventionelle, integrative oder komplementäre Verfahren muss überwunden werden zugunsten eines "Sowohl-als-auch". Selbstverständlich muss dabei klar sein: Überzogene oder gar falsche Heilsversprechen durch alternative Therapien darf es ebenso wenig geben wie nicht notwendige Operationen. Es muss unser Ziel sein, Patientinnen und Patienten vor unnützen oder sogar schädlichen Therapien und Verfahren zu schützen und darüber aufzuklären - unabhängig davon, ob es sich um konventionelle oder komplementäre Verfahren handelt.

Die Behandlung von Patientinnen und Patienten erfordert immer die ganzheitliche Betrachtung der Person. Darauf sollten sich alle Beteiligten im Gesundheitssystem stärker fokussieren: Wenn Ursachen für Erkrankungen wieder mehr in den Blick rücken und die Symptombehebung nur als Teil eines Gesamtprozesses gesehen wird, wenn statt einzelner medizinischer Leistungen der Mensch in seinem Gesamtzustand zum Maß einer erfolgreichen Therapie wird, dann kann Medizin effizienter und im Ergebnis besser werden.

In diesem Sinne sind die Behandlungsansätze vieler Ärztinnen und Ärzte auch längst eine Kombination aus Schul- und Alternativmedizin. Und das ist im Hinblick auf eine bestmögliche Versorgung auch der richtige Weg: Die Versorgung "aus einer Hand" oder durch ein eng zusammenarbeitendes Team. Aber Schulmedizin und alternative Methoden können auch negative Auswirkungen aufeinander haben, wenn sie nicht abgestimmt sind. Diese Gefahren können ebenfalls durch ein "Miteinander statt Gegeneinander" minimiert werden.

Natürlich müssen die Wirkungen und eventuellen Nebenwirkungen alternativer Verfahren ebenso erforscht und beachtet werden wie die Auswirkungen konventioneller Therapien. Und: Eine komplementäre Therapie darf nicht dazu führen, dass Erkrankte notwendige schulmedizinische Therapien nicht bekommen, ablehnen oder abbrechen und dadurch bleibenden Schäden oder im schlimmsten Fall lebensbedrohende Situationen eintreten. Wie alle Therapien müssen auch komplementäre Verfahren sinnvoll und verantwortungsbewusst eingesetzt werden. So können sie etwa in der Krebstherapie dazu beitragen, die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern und eine belastende Chemo- oder Strahlentherapie besser durchzustehen.

Grundsätzlich brauchen wir in der onkologischen Behandlung die Schulmedizin mit allen ihren Facetten, müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass auch in diesem Bereich nur ein geringer Teil der Verfahren streng evidenzbasiert ist. Eine Studie hat etwa gezeigt, dass die in den amerikanischen Leitlinien zur Krebstherapie empfohlenen Behandlungsmethoden lediglich zu sechs Prozent durch hochwertige Studien und damit hoher Evidenz abgesichert sind. Auch die Leitlinien zur Behandlung kardiologischer Erkrankungen, herausgegeben vom American College of Cardiology und der American Heart Association, stützen sich lediglich zu elf Prozent auf solchen Studien.

In der Bevölkerung gibt es wegen ihrer speziellen, ganzheitlichen und den Menschen zugewandten Herangehensweise eine breite Akzeptanz für die Homöopathie. 57 Prozent der Bundesbürger haben laut einer Allensbach-Umfrage im Jahr 2009 selbst schon mindestens einmal bewusst homöopathische Mittel genommen. Teile des Gesundheitssystems verschließen sich aber nach wie vor Ansätzen von Komplementärmedizin beziehungsweise integrierter oder integrativer Medizin. Als Ministerin versuche ich, immer wieder solche konstruierten, weil so nicht existierenden Gegensätze auf allen Ebenen auszuräumen. Nach einer großen Versorgungsstudie (Beobachtungsstudie der Universitätsklinik Charité in Berlin über acht Jahre mit rund 4000 Patientinnen und Patienten in Praxen von rund 100 klassisch homöopathisch arbeitenden Ärztinnen und Ärzten; häufigste Behandlungsanlässe waren langjährige chronische Krankheiten, bei Frauen Kopfschmerzen und Migräne, bei Männern allergischer Schnupfen und Bluthochdruck, bei Kindern Neurodermitis und Infektanfälligkeit) gelingt allein durch homöopathische Therapie eine Reduktion der klinischen Symptome im Durchschnitt um etwa die Hälfte. Weitere Studien belegen, dass die Patientinnen und Patienten sich nicht nur kurzfristig besser fühlen, sondern dass die positiven Effekte nachhaltig sind. Angesichts dieser Ergebnisse sind weiterführende Überlegungen zulässig. Zum Beispiel welche positiven Aspekte der homöopathischen Therapie zu einer besseren Behandlung auf Basis der konventionellen Medizin möglich sind.

Die Forderung nach soliden wissenschaftlichen Konzepten zur Beurteilung von Therapien fußt in den Grundzügen auf der evidenzbasierten Medizin. Und dennoch liefert auch die evidenzbasierte Medizin nicht immer Ergebnisse, denen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler uneingeschränkt zustimmen, wie die Diskussion um Statine vor einigen Jahren beispielhaft gezeigt hat. Auch die konventionelle Medizin bietet jedoch viele Verfahren an, deren Wirkung nicht oder noch nicht evidenzbasiert nachgewiesen ist. Im Sinne einer patientenorientierten Versorgung werden daher auch Therapien, für die es lediglich nachvollziehbare Hinweise auf positive Wirkungen gibt, angewendet. Ferner besteht die Möglichkeit, Therapieansätze differenziert auch mit anderen wissenschaftlichen Methoden zu betrachten. Dies gilt sowohl für die Schulmedizin als auch die Komplementärmedizin.

Der einfache Satz "Wer heilt, hat recht", macht zum einen deutlich, dass nicht alles, was im menschlichen Körper geschieht, wissenschaftlich zu erklären ist. Zum anderen birgt er natürlich auch die Gefahr, dass Handauflegern das Wort geredet wird. Bei differenzierter Betrachtsweise bin ich jedoch der Ansicht, dass beispielsweise innerhalb des Medizinstudiums auch Raum vorhanden sein sollte, sich neben den Inhalten der Schulmedizin mit alternativen Therapieformen auseinanderzusetzen. Dadurch können Medizinstudentinnen und -studenten auch diese Tätigkeitsfelder bei der Ausrichtung ihres weiteren beruflichen Werdegangs angemessen prüfen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Steffens

Finanzkrise, Rentenkrise, Facharbeiterkrise, Umweltkrise Krise.....
Wir haben eine Systemkrise!!
Durch den schnellen Datenaustausch, Entwicklung neuer Technologien kommen die Krisen immer schneller zum Vorschein.
Worin liegen die Ursachen?
Die Politik beschäftigt sich mehr um Machtstrukturen als um effektive, einfache Wirtschaftsstrukturen, die allen Menschen dient, und zwar auf der ganzen Welt.
Welche Fehler haben wir:
1. Wir haben einen Exportüberschuss. Theoretisch sollen sich Export und Import die Waage halten
2. Wir produzieren nicht nach dienlicher Qualität sondern nach unnötiger Quantität. Folge: Mülllproduktion, Umweltprobleme...
3. Wir haben keine Preisbindung. Folge: Kinderarbeit, Billiglohn, Altersarmut.....
4. Patente und Copyright gehören abgeschaft.
Folge: Verlangsamen des technischen und geistigen Fortschrittes.
5. Medizin: Heute 5 min. Medizin, morgen 1 Minute Medizin?
6. Wir haben keine festgelegte Regularien wie:
Land kann man nicht kaufen, nur pachten. Die Gemeinden könnten sich damit finanzieren und nicht die Banken unterstützen.
Die kreisende Geldmenge wird durch die Anzahl der gemeldeten Einwohner eines Landes (Welt)bestimmt.
Selbst eine einheitliche Ausbildungspolitik – bes. Schulen- sind nicht gegeben, und und und...

Lösungsansätze bietet das kostenlose e-book – oder gebundene Buch- von Herrn Bernd Hückstädt !
"Gradido" natürliche Ökonomie des Lebens.
gradido.net ; ISBN 978-1-4717-0374-4


Meine Frage:
1. Sind Sie bereit, dieses Buch zu lesen?
2. Sind Sie bereit zu einer öffentlichen Stellungnahme?
Die 2 Fragen können Sie direkt beantworten und zwar mit JA oder NEIN
3. Ich erwarte Ihre öffenliche Stellungnahme auf abgeordnetenwatch und Ihrer Homepage frühstens nach 6 Wochen.
So lange habe ich gebraucht um mich von meinem "Tunnelblick" zu befreien


Diese Fragen stelle ich allen Abgeordneten und öffentlichen Personen.!!!
Meine Kommentare zur Ihrer Antwort finden sie auf Facebook.
MfG Gradido (Danke)

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Frage zum Thema Soziales
23.01.2013
Von:
Kai

Sehr geehrte Frau Steffens,

hinsichtlich der kommenden Bundestagswahl überlege ich und meine Familie bzw. Freunde und Bekannte sehr genau, wen wir denn nun wählen sollen.

Besonders interessant für uns sind die Themen der Cannabis Prohibition, insbesondere DrugChecking im Straßenverkehr und Cannabis als Medizin.

Laut Ihrem Parteiprogramm (was ich gut finde) sind diese Punkte schon recht gut ausgearbeitet. Bedauerlicherweise haben die Grünen es bis heute nicht geschafft, diese Punkte konkret umzusetzen. (Weder im Bundestag noch eine thematische Annäherung im Landtag)

Nun zu der Frage: Können wir uns darauf verlassen, dass sie nach der Wahl ihre Versprechen hinsichtlich Prohibition endlich proaktiv umsetzen werden?

Viele Grüße aus den schönen Mülheim an der Ruhr


K. Z.


P.S. Ihren geplanten Antrag im April finden wir übrigens sehr gut!

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