Esther Hartmann (DIE LINKE)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Esther Hartmann
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Plön - Neumünster
Ergebnis
6,3%
Landeslistenplatz
3, Schleswig-Holstein
Sie haben schon all die Argumente aufgeführt, die mich gegen eine CO2 Einlagerung stimmen lassen würden. Wenn wir so etwas zulassen, handeln wir für die Zukunft unverantwortlich. (...)
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Frage zum Thema Gesundheit
19.08.2009
Von:

Guten Tag Frau Hartmann!

Im Jahre 2005 sollte das Rettungsassistenten-Gesetz überarbeitet werden, jedoch kam die vorgezogene Bundestagswahl kurzfristig dazwischen.

Mein Anliegen richtet sich in dreierlei Bereiche:
1. Wann wird das Rettungsassistentengesetz endlich überarbeitet, denn hier herrscht erhebliche Handlungsbedarf, da die Auswahlkriterien völlig an der Zeit vorbei gehen.
2. Wann ist mit einer besseren Bezahlung dieses \"Knochenjobs\" zu rechnen. Man vergleiche das Einkommen eines Rettungsassistenten mit dem eines Fernfahrers?
3. Welche Handlungsmöglichkeiten sehen sie, um in naher Zukunft eine Änderung herbeizuführen um:
a) die Bezeichnung Rettungsassistent in eine Verbesserte Position zu bringen, z.B. Rettungsmeister, um eine bessere Abgrenzung zu dem minderqualifizierten Rettungssanitäter zu bekommen?
b) Rettungsassistenten bundesweit ein Anrecht auf einen bezahlten Jahrespraktikanten- platz zu geben?
c) ein Umdenken in einer Koalition, als Regierungspartner, im Bereich des Rettungswesens zu garantieren.

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Energieversorgung
15.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Hartmann,

die Endlagerung von klimaschädlichem CO2 aus Kohle-Großkraftwerken in tiefen Salzwasserschichten unterhalb von Schleswig-Holstein ist ein unkalkulierbares Risiko für die Bewohner und für die Umwelt. Durch die Abspaltung von CO2 aus dem Rauchgas und Einlagerung in tiefen Erdschichten (die sog. CCS Technologie) sollen neue Großkraftwerke der 4 großen Energiekonzerne legitimiert und grün gewaschen werden. Deren Profite werden erhöht und gleichzeitig eine dringend erforderliche Energiewende beliebig verschoben. Andere Nutzungen der Erde (z. B. Energiegewinnung aus Geothermie) sind dann nicht mehr möglich. Bei einem Austritt von CO2 können Menschen ersticken und Grundwasser sowie Böden durch unter Druck gesetztes Salzwasser oder darüber liegendes Öl verschmutzt werden.

Welche Position haben Sie zur geplanten Endlagerung von CO2 in salinen Aquiferen in SH? Wie sind Sie bisher gegen das Vorhaben von RWE vorgegangen? Was werden Sie noch tun?

Bitte gestatten Sie mir auch die Frage, ob Sie Mitglied in einem Verband der Energiewirtschaft sind oder von einem Mitglied eines solchen Verbandes ein Salär erhalten.

Über eine Antwort noch vor der Wahl würde ich mich freuen, da ich meine Wahlentscheidung von dieser Frage abhängig mache.
Antwort von Esther Hartmann
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2009
Esther Hartmann
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben schon all die Argumente aufgeführt, die mich gegen eine CO2 Einlagerung stimmen lassen würden. Wenn wir so etwas zulassen, handeln wir für die Zukunft unverantwortlich. Wir lassen es zu, das Überschüsse von erneuerbaren Energien auf diesem Wege nicht mehr gelagert werden können und uns somit Wege versperrt werden. Wir lassen es zu, dass wir eine Einlagerung eines Gases zulassen, von deren Aufklärung der Gefahren die es birgt, wir weit entfernt sind. Wir können es nicht zulassen, unseren Kindern und Nachkommen dieses Erbe zu hinterlassen. Ich bin absolut und in jeder Hinsicht gegen eine Einlagerung von CO2, hier und anderswo. Ich bin mit keinem Verband der Energiewirtschaft verbandelt. Bislang habe ich noch nichts für diese Position in aktiver Form unternommen. Ich bin in der Kommunalpolitik vor Ort tätig in Neumünster. Ich habe mich aber verschiedenen Resolutionen angeschlossen und werde mich weiterhin auf jeden Fall auch kommunal dafür einsetzten eine Endlagerung hier in SH und anderswo zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen
Esther Hartmann
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