Ernst Hinsken (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Ernst Hinsken
Jahrgang
1943
Berufliche Qualifikation
Bäckermeister und Konditor, Parlamentarischer Staatssekretär a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus
Wahlkreis
Straubing
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
(...) Darüber hinaus sind für mich Bildung und Erwerbstätigkeit die Schlüssel zur Armutsvermeidung und die Grundlage für "Wohlstand für Alle". Der Rückgang der Schere bei den Einkommen ist ein Erfolg von mehr Erwerbstätigkeit und das Ergebnis von Umverteilung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Ernst Hinsken
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hinsken,

sind Sie für die Einführung eines bundesweiten Volksentscheids?
In Meinungsumfragen äußern konstant zwischen 70 und 85 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, dass sie bei wichtigen Zukunftsfragen mitbestimmen wollen (vgl. www.mehr-demokratie.de ).
Die Regierung ist ohne Volk. Eine überwältigende Mehrheit von 80 Prozent der Deutschen tritt für die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden in der Bundespolitik ein. Nur 16 Prozent lehnen das ab, der Rest ist unentschlossen. Die Forderung nach direkter Demokratie wird von den Anhängern aller Parteien mit großer Mehrheit geteilt. Bei den SPD-Anhängern sind es 81 Prozent, bei denen der CDU/CSU 75 Prozent. (vgl. www.stern.de ).
Mich würde Ihre Meinung dazu interessieren.

Mit freundlichem Gruß
J.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
18.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hinsken,

warum haben Sie sich bei der Genmais-Abstimmung am 13.05.09 enthalten?

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Ernst Hinsken
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Ernst Hinsken
Sehr geehrter Herr ,

die mir von Ihnen zugeleitete Frage beantworte ich wie folgt:

Bei der Abstimmung zum Anbau von gentechnisch verändertem Mais am 13.
Mai 2009 im Deutschen Bundestag habe ich mich der Stimme enthalten und
dazu gemeinsam mit zahlreichen meiner Abgeordnetenkollegen aus der
CSU-Landesgruppe eine persönliche Erklärung abgegeben, in der die Gründe
für meine Stimmabgabe ausführlich darlegt sind.

Diese füge ich Ihnen deshalb in Anlage bei:

Erklärung nach § 31 GO
der Abgeordneten Dr. Peter Ramsauer, Hartmut Koschyk, Norbert Geis,
Göppel, Dr. Wolfgang Götzer, Gerda Hasselfeldt, Ernst Hinsken,
Klaus Hofbauer, Bartholomäus Kalb, Alois Karl, Eduard Lintner, Stephan
Mayer (Altötting), Dr. h. c. Hans Michelbach, Marlene Mortler, Dr. Gerd
Müller, Stefan Müller (Erlangen), Dr. Georg Nüßlein, Eduard Oswald,
Daniela Raab, Albert Rupprecht (Weiden), Dr. Andreas Scheuer, Christian
Schmidt (Fürth), Thomas Silberhorn, Johannes Singhammer, Matthäus Strebl
und Dr. Hans-Peter Uhl (alle CDU/CSU) zur namentlichen Abstimmung über
die Beschlussempfehlung und den Bericht Anbau von gentechnisch
verändertem Mais stoppen (Tagesordnungspunkt 11):

Das Kernanliegen des Antrags ist erfüllt. Anbau und Verkauf der
gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 sind in Deutschland nicht
mehr zulässig.
Das Ruhen, der Genehmigung von MON 810 ist seit 14. April 2009
angeordnet. Diese Entscheidung der Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz war angesichts der
unterschiedlichen Risikobewertung durch die fachlich befassten
Bundesbehörden vom Vorsorgeprinzip geboten. Die Entscheidung von
Bundesministerin Ilse Aigner ist richtig und wird von uns unterstützt.
Deshalb lehnen wir den Antrag nicht ab.

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
hat ihre Einzelfallentscheidung zu MON 810 auf der Basis der
vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen getroffen. Entscheidungen
über innovative Technologien und ihre Anwendung müssen in jedem Fall
anhand fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Beachtung
höchster Sicherheitsmaßstäbe getroffen werden. Forschung zur Grünen
Gentechnik bleibt insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit für
Mensch, Tier und Umwelt in vollem Umfang notwendig. Der Antrag bringt
die erforderliche Offenheit gerade gegenüber der Forschung zu
Sicherheitsfragen der Grünen Gentechnik nicht zum Ausdruck. Die in dem
Antrag enthaltenen Angriffe auf die Sachkunde und die Integrität der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Behörden und
Forschungseinrichtungen weisen wir entschieden zurück.
Deshalb stimmen wir dem Antrag nicht zu. Aus den genannten Gründen
enthalten wir uns bei der Abstimmung über die Beschlussempfehlung auf
Drucksache 16/12841.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Ernst Hinsken MdB
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