Von:


Sehr geehrter Herr Dr. Scheuerl,
ich bedanke mich herzlich für ihre schnelle Antwort, möchte jedoch anmerken, dass der betroffene Schüler gar keinen sonderpädagogischen Förderbedarf hat-der IQ liegt weit über 100. Die besondere Förderung, die er benötigt hätte, hätte mit einem wesentlich geringeren finanziellen Aufwand erfolgreich durchgeführt werden können.
Sein Schicksalsweg wurde bereits zu Zeiten besiegelt, als in Hamburg noch die CDU mehrheitlich regierte. Ich muss ihnen leider sagen, dass er damals sogar noch schlechter gefördert wurde, als zur Zeit. Das ist auch kein Einzelschicksal sondern wird aus finanziellen Gründen weiter so praktiziert.
Die verantwortliche Schule hat seinerzeit einen beträchtlichen Teil der Mittel für die Förderung der lese- und rechtschreibschwachen Kinder zweckentfremdet - als Schule mit einem hohen Sozialschlüssel- sozusagen aus der Not heraus.
Sie haben gar nicht beantwortet, ob das noch gängige Praxis ist. Als Mitglied des Schulausschusses sollte sie das sehr interessieren.
Herzliche Grüße
