Dr. Sven Tode (SPD)
Abgeordneter Landtag Hamburg

Grunddaten
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
promovierter Historiker
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte; Inhaber und Geschäftsführer
Wohnort
-
Wahlkreis
Barmbek - Uhlenhorst - Dulsberg , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
weitere Profile
(...) B)Mittelfristig werden wir für Sanierung und Neubau von Universitätsgebäuden Investitionsmittel von mehreren hundert Millionen Euro einsetzen; dies wird neben dem Hafen der bedeutendste Investitionsbereich der kommenden Jahre. Nur zur Erinnerung: In den vergangenen zehn Jahren musste die Uni jede Baumaßname selbst finanzieren, ohne jedwede Unterstützung der Stadt. (...)
Parlamentarische Arbeit
Ordentliches Mitglied
Europaausschuss
Ordentliches Mitglied
Haushaltsausschuss
Ordentliches Mitglied
Wissenschaftsausschuss
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
17.04.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tode,

mit dem Fahrrad in Hamburg ist es KATASTROPHAL unterwegs zu sein.
Können Sie sich einsetzen für: 1. keine Unterbrechungen der Gehwege und Radwege mehr durch Grundstückauffahrten (also durchgezogene Geh- und Radwege) 2. einheitliche Übergänge an Kreuzungen, über Verkehrsmittelinseln ohne Buckel und tiefe Gräben mit bis zu 5 cm Höhenunterschied 3. Abnahme neuer Radwege nur durch Fachpersonal und letztendlich 4. einheitliche Vergaberegelungen und Bauausführungen aller Geh- und Radwege für ganz Hamburg.
Begründung: habe heute Rad- und Gehwege erlebt, die tatsächlich eine Gefahr für alle Nutzer darstellen (Inliner die stürzen über bis zu 5 cm Höhenunterschiede; Mütter deren Kinder in Kinderwagen mehr als nur durchgeschüttelt werden, Blinde die plötzlich Granduntergrund haben und Rollstuhlfahrer die diese Grandflächen verfluchen weil sie sich die Hände an den Splitt an den Reifen aufschneiden -Grand wird eingesetzt wo der Baum angeblich nicht genügend Freiraum hat; Übergänge auf die Straße oder umgekehrt, die höchst gefährlich sind -wenn z.B. der Radweg nur 100 cm breit abgesenkt wurde und der Gehweg daneben mit Kantsteinhöhe versehen wurde, oder wenn der Übergang mit bis zu 5 cm Höhenunterschied wieder auf den Radweg führt.
Würden Sie sich bitte einsetzen können ?

Mit freundlichem Gruß

Hinweis: der neue Radweg Berner Heerweg ist eine absolute Pfuschstrecke da der Untergrund nicht verdichtet wurde. Die Person die diesen Radweg abgenommen hat, müsste uns die Steuergelder ersetzen.
Antwort von Dr. Sven Tode
1Empfehlung
10.05.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrter Herr ,

da ich selbst gern und oft mit dem Fahrrad fahre, kann ich Ihre Schilderungen gut nachvollziehen und teile die Einschätzung, dass an Hamburgs Radwegen vieles verbessert werden muss.

Für den Bau und die Pflege der Radwege sind in Hamburg die Bezirke zuständig. Ich werde Ihre Vorschläge gerne an die zuständigen Stellen und Bezirksabgeordneten weitergeben und mich dafür einsetzen, dass die Zustände in Ihrem Sinne verbessert werden. Ob Ihre Vorschläge sich konkret so alle umsetzen lassen, kann ich nicht beurteilen, da ich kein Verkehrs- oder Baufachpolitiker bin.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Tode
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
21.06.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tode,

ich bin seit guten einem Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwissenschaften der Uni Hamburg. Die angekündigten Kürzungspläne und die zu erwartendenden Budgetkürzung um ca. 10 % bedeuten für die Uni Hamburg eine noch schlechterere Ausstattung für Forschung und Lehre. Detaillierte Informationen und Richtigstellungen zu den Aussagen der Behörde finden Sie auf folgender Webseite: www.uni-hamburg.de

Ich möchte gerne wissen wie Sie persönlich zu den Kürzungsplänen stehen. Es geht hier um weit mehr als um die Finanznöte einer Universität. Es geht um nichts anderes als die Zukunft der Wissenschaft in dieser Stadt. Excellente Forschung, herausragende Lehre und eine Ausbildung von jungen Erwachsenen für die Zukunft dieses Landes sind ohne eine gut finanzierte Uni nicht möglich.

Ich möchte Sie daher bitten am 22. Juni nicht für Kürzungen zu stimmen, sondern sich dafür einzusetzen, dass die Hochschulen in Hamburg besser ausgestattet werden und die strukturelle Unterfinanzierung endlich angegangen wird.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dr. Sven Tode
bisher keineEmpfehlungen
02.07.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre engagierte Stellungnahme. Die Beratungen über den Etat der Wissenschaftsbehörde -- und damit auch der Uni Hamburg -- sind noch im Gange und werden erst im Herbst abgeschlossen. Auch wenn wir also noch keine Auskunft über alle Details geben können, so möchte ich dennoch daran erinnern, dass der neue SPD-Senat den Wissenschaftsbereich keinesfalls zusammenstreicht, sondern im Gegenteil massiv begünstigt:

a)Die Studiengebühren werden abgeschafft und das entsprechende Finanzaufkommen den Hochschulen voll kompensiert; dies bedeutet ab dem Jahr 2013 einen jährlichen Mehraufwand von fast 40 Mio. Euro; und dies ist nicht nur eine sozialpolitische Maßnahme, die für mehr Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit beim Hochschulzugang sorgt, sondern kommt auch den Hochschulen insgesamt zugute, denn Studierende, die von Studiengebühren entlastet sind, können sich erheblich besser auf ihr Studium konzentrieren und dieses schneller (und damit günstiger) abschließen. Ich betone es noch einmal, weil das gerne unter den Tisch gekehrt wird: Allein durch diese Maßnahmen steigen die Ausgaben der Stadt für die Hochschulen und die Wissenschaft um fast 40 Mio. Euro jährlich; dies ist nach der anvisierten Abschaffung der Kita-Gebühren unser finanziell bedeutendstes und teuerstes Projekt.

b)Mittelfristig werden wir für Sanierung und Neubau von Universitätsgebäuden Investitionsmittel von mehreren hundert Millionen Euro einsetzen; dies wird neben dem Hafen der bedeutendste Investitionsbereich der kommenden Jahre. Nur zur Erinnerung: In den vergangenen zehn Jahren musste die Uni jede Baumaßname selbst finanzieren, ohne jedwede Unterstützung der Stadt.

Davon ausgehend sind die geringfügigen Zuwächse der Etatzuweisung an die Uni, die Sie ansprechen und über die derzeit so erregt diskutiert wird, per Saldo also keine Kürzungen, sondern nur geringfügige Verminderungen des insgesamt gewaltigen Ausgabenanstiegs. Aber gerade deshalb ist auch klar, dass der Wissenschaftsbereich, wie fast alle anderen Bereiche der Hamburger Politik und Verwaltung, nicht gänzlich von der Notwendigkeit der Haushaltskonsolidierung ausgenommen werden kann.

Aber noch einmal: Es gibt, auch im kommenden Haushalt 2011/12, keine Kürzung, sondern eine geringfügige Steigerung der Etatzuweisung der Stadt an die Uni. Allerdings, das räumen wir selbstverständlich ein, wird diese Etaterhöhung wohl unter dem allgemeinen Anstieg der Ausgaben der Uni verbleiben. Diese Verminderung des Etatzuwachses wird aber bei weitem nicht so dramatisch ausfallen, wie es das Uni-Präsidium gerne ausmalt und Sie es in Ihrer Frage wiedergeben. Und was die sogenannte "globale Minderausgabe" betrifft, die im Haushalt der Wissenschaftsbehörde insgesamt realisiert werden muss, so sind wir bemüht, diese so zu realisieren (unter anderem durch das Ausschöpfen von Haushaltsreserven), dass die Uni hiervon möglichst überhaupt nicht betroffen wird, oder allenfalls in geringem Ausmaß.

Aber selbst wenn die Uni von der Minderausgabe betroffen werden sollte, so wird dies keinesfalls Kürzungen in der von Ihnen genannten Größenordnung bedeuten, nicht einmal ansatzweise.

Trotzdem gebe ich Ihnen Recht: Wissenschaft und Forschung sind Aufgaben, die für die Zukunft vieler junger Menschen und für die Stadt insgesamt von zentraler Bedeutung sind. Deshalb müssen sie auskömmlich finanziert sein. Als jemand, der selbst viele Jahre als Hochschuldozent tätig war, ist mir dies nicht nur vollkommen bewusst, sondern auch ein Anliegen. Als gesamtverantwortliche Politiker müssen wir allerdings diese Bedeutung des Wissenschaftsbereiches und seine berechtigten Anspräche zu den Ansprüchen aller anderen öffentlichen Bereiche und zu den finanziellen Rahmenbedingungen insgesamt in ein möglichst ausgewogenes Verhältnis setzen. Daran arbeiten wir.

Jüngest haben wir als SPD-Fraktion unserer Forderung Nachdruck verliehen, durch Verbesserungen auf der Einnahmenseite die Haushaltssituation insgesamt zu verbessern, u.a. durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Aber diese Entscheidungen fallen auf Bundesebene. Wenn Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit uns zusammen für höhere finanzielle Mittel für die Hochschulen kämpfen wollen, dann setzen Sie sich mit uns zusammen für eine gerechtere Steuerpolitik ein, u.a. durch eine angemessene Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sven Tode
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Frage zum Thema Finanzen
28.07.2011
Von:

Guten Tag,

ich besitze eine Profikarte für den HVV. Wenn ich 1. Klasse oder mit dem Schnellbus fahren will, muss ich einen Zuschlag von 1,60 € bezahlen. Jedoch ist es mir aufgefallen, dass Mitbrüger, die von ihrem äußeren eher zu den sozial Schwachen gehören, mit einen speziellen Ausweis keinen Zuschlag zahlen müssen. Grundsätzlich bin ich für die Unterstützung von Bedürftigen, nur müssen sich diese Unterstützungen auch für die erste Klasse bei der Beförderung getätigt werden?

LG
SK
Antwort von Dr. Sven Tode
bisher keineEmpfehlungen
20.09.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrte Frau ,

sozial bedürftige Bürgerinnen und Bürger (d.h. alle diejenigen, die von Hartz-IV- oder Sozialhilfeleistungen leben müssen) bekommen von der Stadt für den HVV eine so genannte Sozialkarte. Mit dieser Sozialkarte bekommen sie einen monatlichen Preisnachlass von 18 Euro beim Kauf einer Zeitkarte des HVV. Welche der verschiedenen Zeitkarten sie kaufen, ist ihnen selbst überlassen; aber der Nachlass ist immer gleich, es sind stets 18 Euro.

Bei der CC-Karte ist als einziger Zeitkarte der Schnellbus-Zuschlag bereits enthalten (die 1. Klasse ist es nirgendswo). Dafür hat sie gravierende Einschränkungen bezüglich der Nutzungszeiten: Zwischen 6 und 9 Uhr morgens sowie zwischen 16 und 18 Uhr am Nachmittag gilt sie nicht. Da die CC-Karte jedoch die günstigste Zeitkarte ist, wird sie oft von bedürftigen Menschen gewählt. Das könnte Ihre Beobachtung erklären. Eine gezielte Privilegierung bedürftiger Menschen bezüglich der Schnellbus- oder 1-Klasse-Nutzung beim HVV gibt es allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sven Tode
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Frage zum Thema Soziales
14.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tode,

ich bin von Anfang an gerne und von daher eigentlich regelmäßiger Besucher der "Bascherie", des Restaurant-Cafés im Stadtteilzentrum Barmbek Basch. Seit einiger Zeit beobachte ich allerdings, dass offensichtlich aufgrund von Personalabbau das wenige noch vorhandene Küchenpersonal nicht in die Lage versetzt wird, täglich wechselnde, frisch zubereitete Mittagessen anzubieten, was dazu führt, dass immer mehr Besucher der Bascherie fernbleiben. Ich finde es sehr schade zu sehen, wie die Bascherie, die von Anfang an einen schweren Start hatte, möglicherweise bald nicht mehr existiert. Können Sie mir einen Tipp geben, wie man sich für den Erhalt der Bascherie einsetzen kann?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Sven Tode
1Empfehlung
23.09.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrte Frau ,

die "Bascherie" ist eine tolle Einrichtung! - das finden wir SPD-Abgeordneten aus dem Barmbeker Wahlkreis auch. Wir wünschen uns genau wie Sie, dass sie ihre Arbeit fortsetzen kann.

Der Personalabbau rührt daher, dass die Bascherie - wie viele andere soziale Einrichtungen auch - bisher stark auf Beschäftigte mit sogenannten "Ein-Euro-Jobs" gesetzt hatte bzw. vom alten schwarz-grünen Senat fahrlässig darauf verwiesen wurde. Diese Jobs werden vor allem aus Mitteln des Bundes bezahlt. Wie Sie vielleicht in den Medien verfolgt haben, werden diese Mittel gerade von der Bundesregierung massiv gekürzt: Bis 2013 werden dadurch in Hamburg rund 100 Millionen Euro fehlen, die Hälfte des bisherigen Etats. Das kann Hamburg aus seinen eigenen Mitteln nicht ausgleichen. Deshalb ist das Hamburger "Jobcenter" gezwungen, die Ein-Euro-Jobs entsprechend zu reduzieren.

Dazu kommt, dass diese Jobs eigentlich gar nicht dafür gedacht sind, soziale Projekte langfristig zu betreiben. Ihr Zweck besteht vielmehr darin, den Langzeitarbeitslosen eine Brücke zurück in den regulären Arbeitsmarkt zu bauen, weshalb sie nur kurzfristig (in der Regel für zehn Monate) vergeben werden. Leider wissen wir inzwischen, dass diese "Arbeitsgelegenheiten" (so die offizielle Bezeichnung) diesen Zweck kaum erfüllen, und auch ansonsten viele Konstruktionsfehler aufweisen. Deshalb ist es aus arbeitsmarktpolitischer Sicht sogar wünschenswert, diese Ein-Euro-Jobs durch reguläre, also längerfristige, sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Beschäftigungsangebote für Arbeitslose zu ersetzen. Damit wäre auch den sozialen Einrichtungen, wie z.B. der Bascherie, besser geholfen, denn sie hätten längerfristige Anstellungsmöglichkeiten und mehr Planungssicherheit. Leider wird es der Stadt aber aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel kurzfristig nicht möglich sein, alle Ein-Euro-Jobs in solche besseren Jobs umzuwandeln. Dafür wäre eine Gesetzesänderung auf Bundesebene nötig, um die entsprechenden Gelder freisetzen zu können; und dagegen sperren sich CDU und FDP.

Damit ist der Bascherie leider erst mal nicht geholfen. Sie muss nun darunter leiden, dass der alte schwarz-grüne Senat die Ein-Euro-Jobs massiv ausgeweitet und den sozialen Projekten praktisch aufgedrängt hat (obwohl der zweifelhafte Nutzen dieser Jobs für die Arbeitslosen schon länger bekannt ist); damit hat er bei den Projekten fahrlässig die falsche Hoffnung geweckt, sie könnten sich längerfristig auf diese "billigen" Arbeitskräfte verlassen. Daher muss die Bascherie nun wohl erst mal wohl oder übel mit weniger Personal auskommen; es sei denn, sie schafft es, mit Kreativität und Engagement neue Mittel zu erschließen und neue, reguläre Stellen zu schaffen. Soweit wir können, helfen wir dabei gerne.

Und Sie können dabei natürlich auch helfen, indem Sie die Bascherie weiterhin durch ihre regelmäßigen Besuche unterstützen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dr. Sven Tode
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
15.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tode,

zu den ausgehandelten Beteiligungsverträgen zwischen der Stadt Hamburg und Vattenfall bzw. E.on sind mehrere Gutachten erstellt worden. Das Gutachten der Kanzlei Boos, Hummerl & Wegerich ist zu folgenden Ergebnissen gekommen, zu denen ich Ihnen jeweils eine Frage stelle:
1. Die Mitbestimmung bei der Minderheitsbeteiligung von 25,1% geht nicht über den hierbei üblichen Einfluss hinaus und ist sehr gering. Sehen Sie das auch so?
2. Während der Konzessionsvergabe hat es keine zusätzlichen Verhandlungen mit anderen Unternehmen gegeben. Anderenfalls wären höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse für die Stadt Hamburg erzielt worden. Welche Gründe gab es für den Verzicht auf Verhandlungen mit weiteren Unternehmen?
3. Die Art der Kaufpreisermittlung birgt ein hohes Risiko stark überhöhter Kaufpreise. Wie schätzen Sie das Risiko ein und wie sehen Sie die Möglichkeiten einer späteren Kaufpreisanpassung?
4. Die Garantiedividende, die die Energiekonzerne der Stadt auf den Kaufpreis zahlen, ist zu niedrig bemessen. Sie kann einseitig von den Konzernen gekündigt werden. Bei zu hohem Kaufpreis kann die Stadt den Kredit nicht mehr aus der Gewinnbeteiligung bedienen und müsste aus der Beteiligung aussteigen, wobei die Konzessionen bei den Konzernen verbleiben. Wie beurteilen Sie diese Regelung?
5. Wird z.B. der Volksentscheid gewonnen, wird die Beteiligung beendet und die Stadt erhält nur den Kaufpreis zurück, aber keinen Ausgleich für Inflation oder eine mögliche Wertsteigerung der Unternehmen. Die Stadt könnte außerdem auf einem bereits aufgenommenen und weiter laufenden Kredit sitzen bleiben. Wie beurteilen Sie hier die Risiken für die Stadt Hamburg?
6. Über Dienstleistungsverträge zwischen den Netzgesellschaften und anderen Vattenfall-Töchtern können große Beträge in den Vattenfall-Konzern abgezogen werden. Die Stadt kann dies aber erst nach fünf Jahren überprüfen und beschränken. Wie sehen Sie diese Problematik?

Mit freundlichen Grüßen

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