Dr. Sven Tode (SPD)

Dr. Sven Tode
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
promovierter Historiker
Ausgeübte Tätigkeit
Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte; Inhaber und Geschäftsführer
Wahlkreis
Barmbek - Uhlenhorst - Dulsberg , Listenplatz 2, Stimmen (Wahlkreis): 21.516, 9,7%, über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich mit Nachdruck für eine Stadtteilschule vor Ort einsetzen werde, wenn ich in die Bürgerschaft gewählt werden sollte, und die anderen Sozialdemokraten aus unserem Wahlkreis auch. (...)
 
weitere Profile auf abgeordnetenwatch.de
Persönliche Website
www.sven-tode.de
Profil auf facebook
Profil öffnen
Fragen an Dr. Sven Tode
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Wirtschaft
03.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Tode,
Sie schreiben, dass Sie den Mittelstand und das Kleingewerbe fördern wollen. Was wollen Sie dafür konkret tun?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Sven Tode
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Für eine bessere Förderung des Mittelstandes sind eine Reihe von Maßnahmen nötig. Ich nenne Ihnen die aus meiner Sicht wichtigsten:

  • Wir brauchen eine Begrenzung des Mietanstiegs auch für Gewerberäume
  • Wir brauchen ein besseres Flächenmanagement für neue Gründungen
  • Wir brauchen eine Mittelstands-Investitionsbank, die die kleinen und mittleren Unternehmen mit bezahlbaren Krediten versorgt
  • Wir brauchen eine öffentliche Auftragsvergabepolitik, die die hiesigen kleinen und mittleren Unternehmen gezielt fördert, z.B. durch entsprechende Losgrößen
  • Wir brauchen einen wirksamen Schutz vor unlauterer Konkurrenz durch Lohndumping, v.a. durch einen gesetzlichen Mindestlohn und die stärkere Kontrolle der bestehenden Branchenmindestlöhne
  • Wir brauchen ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte durch eine gute Schul- und Bildungspolitik
  • Wir brauchen die Chance auch für Eltern - v.a. Frauen - arbeiten zu können, v.a. durch eine gute und bezahlbare Kindertagesbetreuung
  • Wir brauchen sozial ausgewogene Stadtteile, in denen lokale Einzelhändler und Kleinbetriebe auch genügend Nachfrage finden
  • Wir brauchen keine (noch) längeren Öffnungszeiten, schon gar nicht an Sonntagen, denn das geht eindeutig zu Lasten kleinerer Betriebe

Soweit. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gern an mich!

Mit freundlichen Grüßen

Sven Tode
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bildung und Forschung
12.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tode,

mit großem Interesse habe ich vor zwei Tagen Ihre Pressemitteilung zur Kenntnis genommen, in der Sie eine Stadtteilschule für Hohenfelde, Uhlenhorst und Barmbek-Süd fordern. Sie sprechen mir damit aus der Seele, denn die nächstgelegenen Stadtteilschulen sind für Kinder aus unseren Vierteln weit.
Meine Fragen sind: Wird die SPD eine Stadtteilschule in unserem Quartier durchsetzen, wenn sie in Hamburg die Regierung übernimmt? Können wir Eltern uns darauf verlassen?`

Und - an welche Schule denken Sie dabei? Mir ist bekannt, dass die ehemalige Haupt- und Realschule in der Humboldtstraße nicht mehr richtig genutzt wird. Denken Sie an dieses Gebäude oder gibt es noch andere mögliche Standorte in der Umgebung?

Ich freue mich auf Ihre Antwort,
mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Sven Tode
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrte Frau ,

die SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde hatte bereits am 29. Mai 2010 vor Erstellung der von der Schulbehörde festgelegten Standorte und dem Volksentscheid zur Schulreform eine öffentliche Veranstaltung zur Schulversorgung in Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde organisiert. Es ist für viele Eltern wichtig, dass Ihnen eine Perspektive nach der Grundschulzeit im Wohnumfeld für weitergehende Schulen angeboten wird. Auch für die Kinder ist es wichtig, dass sie ihre gewohnte Umgebung mit Freundschaften und vertrauten Räumen erhalten können, wenn sie von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln. Schließlich leben die Stadtteile auch von einer Durchmischung verschiedener Altersgruppen. Sie können meine entsprechende Presseerklärung auch heute im Wochenblatt Barmbek nachlesen.

Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich mit Nachdruck für eine Stadtteilschule vor Ort einsetzen werde, wenn ich in die Bürgerschaft gewählt werden sollte, und die anderen Sozialdemokraten aus unserem Wahlkreis auch. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass sich dann auch diejenigen, die nach der Wahl in der Schulbehörde Verantwortung tragen, davon überzeugen lassen.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat vor kurzem bereits auf Antrag von uns SPD-Abgeordneten einstimmig beschlossen, dass am Standort Humboldtstraße 89 bei Bedarf eine Stadtteilschule eingerichtet werden soll, und die Schulbehörde (die über die Aufstellung des Schulentwicklungsplanes allein entscheidet, denn er ist kein Gesetz) hat zugesagt, diese Forderung zu berücksichtigen. Wir werden jedenfalls dranbleiben, das verspreche ich Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Tode
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bildung und Forschung
12.02.2011
Von:
Ute

Sehr geehrter Dr. Tode!

In der Presse-Information vom 10.02.2011 bekräftigen Sie die Forderung im Raum Uhlenhorst etc. eine weitere Stadtteilschule einzurichten. Das klingt vernünftig.

Die Grundschule Winterhuder Weg ist nach dem Scheitern der Primarschule jetzt an zwei verschiedenen Standorten untergebracht, was die Mehrheit der Eltern gar nicht möchte. Wie groß halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das Gebäude der ehemaligen Haupt- und Realschule für eine Stadtteilschule in der Humboldtstr. genutzt wird? Besteht dadurch die Chance, das die Grundschule Winterhuder Weg an ihrem alten Standort bleiben kann und sich die Schule auch auf einen Standort beschränkt? Ab März soll ja der neue Schulentwicklungsplan verhandelt werden. Halten Sie auch eine kombinierte Lösung von Grundschule mit Stadtteilschule im Winterhuder Weg und Humboldtstr. für möglich? Ist dies nach der Schulreform unter einer Schulleitung überhaupt gesetzlich denkbar?

Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Ute
Antwort von Dr. Sven Tode
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2011
Dr. Sven Tode
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Unsere Überlegungen gehen genau dorthin, die Grundschule im Winterhuder Weg zu belassen, und in der Humboldtstraße 89 die von uns geforderte Stadtteilschule einzurichten. Dies hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord auch kürzlich so beschlossen, nachdem wir SPD-Abgeordnete das beantragt hatten. Die Entscheidung trifft allerdings allein die Schulbehörde. Sie hat zugesagt, diese Forderung bei der Erstellung des neuen Schulentwicklungsplanes zu berücksichtigen; was noch nicht bedeutet, dass sie es auch so macht. Ich werde mich jedenfalls, sollte ich in die Bürgerschaft gewählt werden, mit Nachdruck dafür einsetzen, dass dies so umgesetzt wird. Als zusätzlicher Faktor, der bei der Raum- und Standortplanung berücksichtigt werden muss, kommt allerdings die Hortreform hinzu, die ja besagt, dass an jeder Schule direkt ein Hort eingerichtet werden soll. Es wird also nicht einfacher, aber wir werden alles versuchen, damit tatsächlich die Grundschule im Winterhuder Weg gebündelt und in der Humboldtstraße eine Stadtteilschule eingerichtet wird.

Die SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde hatte bereits am 29. Mai 2010 vor Erstellung der von der Schulbehörde festgelegten Standorte und dem Volksentscheid zur Schulreform eine öffentliche Veranstaltung zur Schulversorgung in Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde organisiert. Es ist für viele Eltern wichtig, dass Ihnen eine Perspektive nach der Grundschulzeit im Wohnumfeld für weitergehende Schulen angeboten wird. Auch für die Kinder ist es wichtig, dass sie ihre gewohnte Umgebung mit Freundschaften und vertrauten Räumen erhalten können, wenn sie von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln. Schließlich leben die Stadtteile auch von einer Durchmischung verschiedener Altersgruppen. Sie können meine entsprechende Presseerklärung auch heute im Wochenblatt Barmbek nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Tode
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dr. Sven Tode
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.