Dr. Rainer Bovermann (SPD)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2010-2012
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Dr. Rainer Bovermann
© Landtag NRW
Geburtstag
11.10.1957
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, apl. Professor an der Ruhr-Universität Bochum
Wohnort
Hattingen
Wahlkreis
Ennepe-Ruhr-Kreis I
Ergebnis
46,7%
Landeslistenplatz
87
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
05.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Bovermann,

in wenigen Tagen stimmt der Landtag über das neue Modell zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (des weiteren ÖRR) ab. Es gilt als relativ sicher, dass auch NRW dieses Vorhaben durchwinken wird.

Nun stelle ich mir eine Frage, die sich auch viele in unserer Republik stellen:

Warum leisten wir uns einen ÖRR bestehend aus 23 Fernseh- und 77 Radiosendern mit zusätzlich Hunderten von Internetauftritten?

Der ÖRR wird durch 7,6 Mrd. p. a. aus Gebühren finanziert. Ab 2013 steigen die Einnahmen auf über 8 Mrd. Viel Geld für etwas, dass nicht zu den Grundbedürfnissen der Bevölkerung gehört. Wie erklären Sie das Ihren Wählern? Sicher nicht indem man das gleiche wiederholt und dabei versucht, den ÖRR auf die gleiche Höhe wie z. B. soziale Sicherheit, Schutz und Förderung von Familien und Kindern, Bildung, Ausbildung, Gesundheits- und Altersvorsorge zu setzen.

Während für wichtige Staatsaufgaben die finanziellen Mittel fehlen, werden Bevölkerung und Wirtschaft verpflichtet, durch Zwangsbeiträge einen nicht mehr in dieser Form und Größe benötigten ÖRR zu finanziellen. Wie erklären Sie das Ihren Wählern?

Wie lange braucht die Politik, bis sie begreift, dass im 21. Jahrhundert keinen Bedarf mehr an einer Grundversorgung durch den ÖRR besteht? Das sogenannte Niedersachsenurteil, das die Grundversorgung definieren soll, stammt aus 1986 – einer Zeit, als der private Rundfunk gerade das Licht der Welt erblickte und lange bevor das Internet erfunden war. Seitdem ist aber viel passiert und der ÖRR wird heute de Facto – zumindest in der jetzigen Form und Größe – nicht mehr gebraucht.

Jedem, der für den ÖRR und dessen Finanzierung abstimmt, muss es klar sein, dass er gegen den Willen seiner Wähler entscheidet. Diese werden bei den nächsten Wahlen solche Entscheidungen gebührend zu honorieren wissen.

Wie werden Sie abstimmen? Vertreten sie uns, das Volk oder den ÖRR?

Für eine ausführliche Antwort wäre ich Ihnen dankbar.


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Frage zum Thema Gesundheit
29.01.2012
Von:

Hallo Dr. Rainer Bovermann,
Ich bin 14 Jahre alt und heiße .
Wir haben in der Familie ein Problem.
Ich habe eine 20 jährige große Schwester und sie ist seit der Geburt krank.
Ihre Krankheit ist Trisomie 13 gestört.
Von ihrer Geburt aus bis jetzt ist sie im Krankenhaus Asklepios Klinik Sankt Augustin behandelt worden.
Es ist von der Krankenkasse ein neues Gesetz gekommen das meine schwester nicht mehr in dem Krankenhasu behandelt werden kann, weil sie über 18 ist.
Dieses Krankenhaus verlangt von uns ein überweisungsschein vom Karologen und nicht mehr vom Hausartzt.
Das Krankehaus hat uns angerufen und gesagt das wir den Überweisungsschein nicht von dem Haushalt besorgen sondern von einem Karologen.
Wie sollen wir extra von einem anderen Karologen ein Überweisungsschein besorgen?
Ich hoffe sie haben verstanden was ich damit meinte..
Es were sehr nett wenn sie uns anrufen würden und uns dabei helfen könnten .

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Rainer Bovermann
bisher keineEmpfehlungen
30.01.2012
Dr. Rainer Bovermann
Sehr geehrte Frau ,

gerne würde ich Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Bitte melden Sie sich in meinem Wahlkreisbüro, Bahnhofstraße 24, Hattingen, Tel. 02324/202824. Dort hilft Ihnen meine Mitarbeiterin Melanie Witte-Lonsing weiter. Oder senden Sie mir Ihre Telefonnummer an: rainer.bovermann@landtag.nrw.de .

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Bovermann
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