Dr. Nils Schmid (SPD)
Abgeordneter Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Geburtstag
11.07.1973
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Stellvertretender Ministerpräsident, Minister für Wirtschaft und Finanzen
Wohnort
-
Wahlkreis
Reutlingen
weitere Profile
(...) Bis auf weiteres gilt für die Beamten jedoch die Vorgriffsregelung aus dem Kabinettsbeschluss vom 17. Juli 2012, wonach mögliche zusätzliche Urlaubstage vom Verfall ausgenommen sind, jedoch (im Regelfall) noch nicht in Anspruch genommen werden dürfen. Aufgrund dieser vom Kabinett beschlossenen Vorgriffregelung kann von einer Ungleichbehandlung nicht gesprochen werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
12.01.2014
Von:

Sehr geehrer Herr Schmid,
Sie lehnen die Petition von über 50000 Baden-Württembergern ab. Meine Frage ist, ob mit diesem Bildungsplan muslimische SchülerInnen nicht in Gewissenskonflikte geraten, deren Religion solche sexuellen Identitäten und Aktivitäten nicht akzeptiert? Wie sieht Ihre Integrationsministerin das Problem?
Mit freundlichem Gruß,
Antwort von Dr. Nils Schmid
bisher keineEmpfehlungen
13.01.2014
Dr. Nils Schmid
Sehr geehrter Herr ,

gerne antworte ich auf Ihre Frage im Auftrag von Herrn Schmid. Es freut uns, dass Sie sich um mögliche Gewissenskonflikte muslimischer Schülerinnen und Schüler sorgen. Maßgebliche Unterstützer der von Ihnen genannten Petition, wie z.B. PI-News, sind hingegen nämlich offen islamfeindlich.

Bei der Reform des Bildungsplanes 2015 geht es um die Vermittlung zentraler, für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft bedeutsamer Werte wie Toleranz, Respekt und Weltoffenheit. Gerade das Integrationsministerium hat sich diese universellen Werte auf die Fahnen geschrieben und unterstützt in seinem Bereich zahlreiche entsprechende Initiativen. Künftig soll eben auch die Akzeptanz sexueller Vielfalt im Unterricht behandelt werden.

Homosexualität ist für viele eine persönliche und für uns alle eine gesellschaftliche Realität. Diskriminierung von Homosexuellen leider ebenso. Gerade Kinder und Jugendliche, in deren Elternhaus nicht über sexuelle Identitäten gesprochen wird oder wo bestimmte Formen sogar massiv abgelehnt werden, sollen sich neutral informieren können. Dies wäre ein wichtiger Schritt, um Ausgrenzung zu bekämpfen und LSBTTI als normale Menschen zu akzeptieren. Übrigens entspricht dies auch meiner Vorstellung von einem christlichen Menschenbild, welches die Kirchen - zurecht - anmahnen.

Sowohl das Landeskabinett als auch die SPD-Führung unterstützen die Pläne zur Bildungsplanreform 2015.

Interview mit Kultsminister Stoch: www.baden-wuerttemberg.de
Standpunkt der SPD Baden-Württemberg: www.spd-bw.de

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Michael Wechsler

(Büroleiter Wahlkreisbüro)
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Frage zum Thema Finanzen
16.01.2014
Von:
-

Sehr geehrter Herr Dr. Schmid,

ich beobachte schon seit einigen Jahren, die Machenschaften großer Global-Player.
So fiel mit der Wikipedia-Einträg über BlackRock auf.
Den Link dazu möchte ich Ihnen mitsenden:

de.wikipedia.org

Am vergangenen Montag kam in der ARD dazu die Reportage " Wer regiert die Welt". Wie Sie anhand dieses Berichts sehen, sind besonders die kleinen Leute die Leidtragenden:

web.de

Wie Sie also sehen, hat der Großkonzern direkte Auswirkungen z.B. auf das Leben der Menschen die in Deutschland in Wohnungen leben, die der Investor kaufte, aber seither nicht mehr renovierte usw.
Im Besonderen sind aus meiner Sicht auch die Arbeitnehmer die Leidtragenden.

Was will Ihre Partei gegen diese Finanzhaie tun, die offensichtlich einen sehr brutalen Kapitalismus als Geschäftsmodell pflegen?

Wenn ich Herrn Prof. Otte richtig verstand warnte er in dieser ARD-Reportage davor, dass das ganze System zusammenbrechen könnte, wenn dem ungezügelten Kapitalismus keine Grenzen gesetzt werden. Teilen Sie diese Meinung? Muss nicht der Staat eingreifen, damit nicht die kleinen Unternehmen, die Staaten und die kleinen Leute die Geschädigten sein werden?

Man kann m.E. mit viel Geld immer noch mehr Geld machen, ohne dass die Moral eine Rolle spielt. Dagegen kann man in vielen Berufen noch so fleißig sein, und man kommt auf keinen grünen Zweig.
Wie wollen Sie das ändern?

Viele Grüße

-

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Frage zum Thema Arbeit
17.01.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmid,

ich habe gerade Ihre Antwort vom 13.01.2014 an Herrn Mayer gelesen. Dabei gehen Sie leider nicht auf die Zahl ein, die mir wichtig erscheint: Von den 240.000 neuen Stellen sollen angeblich nur 37.000 an Arbeitslose, der größte Teil aber an Zuwanderer gehen. Wenn man vielen Politikern glauben darf, erst recht den Wirtschaftsverbänden, braucht Deutschland Fachkräfte durch Zuwanderung.
Es gibt aber auch genug Hinweise und Berichte, dass das Thema Fachkräftemangel von den Arbeitgebern erfunden bzw. dramatisiert wird. Um Lohndumping durchzuführen und/ oder um Ausbildungs-und Weiterbildungskosten zu sparen. Siehe diesen Bericht:

www.migazin.de

Ist es nicht vielmehr so, dass die Arbeitgeber bei einem höheren Angebot an Arbeitskräften generell eine bessere Auswahl haben und mehr Möglichkeiten haben, auf die Beschäftigten Druck auszuüben? Fallen dann nicht Kranke, Menschen mit anderen negativen Gegebenheiten", Ältere usw. diesen neuen Umständen als Erste zum Opfer?
So ist das m.E. auch bei Krankheiten und Krankmeldungen. Aus Angst vor dem Arbeitsplatz gehen viele krank zum arbeiten.
Sehen Sie diese Probleme nicht?

Auch wird die Arbeitslosenstatitik oft als geschönt bezeichnet.
Wie Sie sehen wird in dem Bericht beschrieben, wie geschummelt wird:

www.faz.net


Wäre es nicht besser, wenn sich die Politik den Problemen wirklich stellen würde?
Aus meiner Sicht hilft nur eine europaweite Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit.
Was tut Ihre Partei dagegen?

Als Sozialarbeiter habe ich so manches erlebt, was man hätte anders lösen können.

Mit freundlichen Grüßen


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