Dr. Michael Fuchs (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Dr. Michael Fuchs
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Apotheker
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer, Fuchs Holding GmbH, MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Koblenz , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
44,1%
Landeslistenplatz
8, Rheinland-Pfalz
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(...) Jede Partei muss dabei ihren Kern innerer Überzeugungen wahren. Bei der Union ist dies das "C" im Namen mit allem, was daraus folgt. Zugleich müssen wir offen bleiben. (...)
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
25.09.2009
Von:
-

Sehr geehrter Herr Fuchs,

CDU/CSU wollen die Verbraucher "leiten und nicht bevormunden" und setzen auf freiwillige Nährwertinformationen der Lebensmittelwirtschaft. Im Klartext, bloß nicht Eingreifen in das königreichliche Imperium der Lebensmittelhersteller. Zufällig, bin ich gegen die meisten in Lebensmitteln enthaltenen Zusatzstoffe allergisch. Fertige Kuchen, Süßigkeiten mit Vanille- oder Zimtaroma, Soßen, geräucherter Schinken, Wurst, Joghurt etc. Also, fast nichts mehr von dem was in den großen Supermärkten steht. Aber, auch wenn man das Essen selber zubereiten will, stößt man auf Probleme, so sind in fast allen Würzen chemische Stoffe enthalten.
Warum hat der Verbraucher keine Möglichkeit zwischen Produkten mit, und Produkten ohne die im Labor erzeugten Geschmacksverstärker, Aromas und Süßstoffen zu wählen?
Warum hat ihr "Leitfaden" nicht größere Buchstaben wie bei den Zigarettenverpackungen?
Warum verbieten Sie nicht die Tarnkappen "Würze" oder "Hefe" hinter welchen sich Glutamat versteckt?
Warum wird nicht der Verbraucher auf mögliche gesundheitliche Schäden aufmerksam gemacht, die mit dem Verzehr solcher Substanzen verbunden sind?
Dieses halte ich für wichtiger als eine Unterscheidung nach dem Fettgehalt. Denn, die Schäden durch chemische Zusatzstoffe wie z.b. Monoglutamat und Aspartam sind viel gravierender als das Übergewicht und vor allem irreparable, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien beweisen.
Warum weigert sich Ihre Partei einige Lebensmittel "zu diskriminieren" , wenn sogar Kühlschränke nach ihrem Energieverbrauch auf gute und schlechte differenziert werden?

Was hat also einen höheren Stellenwert für Sie: der Endverbraucher oder die Lebensmittelindustrie? Bei dem ersten geht es nicht nur um seinen Geldbeutel, sondern um seine Gesundheit. Die darf man nicht wegen der finanziellen Interessen der Lebensmittelindustrie aufs Spiel setzen.


Mit freundlichen Grüßen
-

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