Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU)
Abgeordneter Niedersachsen 2008-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing. Agrar
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Landwirt, Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Familienbetriebes
Wohnort
-
Wahlkreis
Lehrte
Ergebnis
41,8%
Landeslistenplatz
70
(...) Hier gibt es keine Patentlösungen. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die durch die Flugverkehrsbelastung gegebenen Probleme sachlich und in einem offenen Dialog abgearbeitet werden. Maximalpositionen sind dabei kontraproduktiv. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
03.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Deneke-Jöhrens,

mein Name ist , ich bin Sprecher der IG von Erbbauberechtigten Wolfsburg und wende mich jetzt -auch im Namen unserer Mitglieder- u.a. direkt an die Mitglieder des Haushalts- und Finanzausschusses des Niedersächsichen Landtages.

Die landesweit entstandene Erbbaurechtsproblematik -besonders bezogen auf die für mich persönlich unsozialste Landesbehörde Niedersachsens-der Klosterkammer Hannover- dürfte Ihnen mittlerweile bekannt sein. Gerade deshalb, weil sich ja auch der Haushalts- und Finanzausschuss mit dieser Problamatik beschäftigt und die Landesregierung in der Vergangenheit über etwaige Ergebnisse unterrichtete.

Zur Sache:
Die von den Interessengemeinschaften erstellten Zahlen, Fakten, Tabellen und Diagramme liegen Ihnen vor.

Sie stimmen mit mir sicherlich überein, wenn ich behaupte:\" Verbraucherpreise belasten die Menschen. Verbraucherpreise belasten gerade die Schwächeren in unserer Gesellschaft.\"

Verbraucherpreise als Berechnungsgrundlage für anstehende Erbbauzinsanpassungen zu nehmen, dass ist unserer Meinung nach äußerst unsozial und gehört beendet. Eben weil Verbraucherpreise ja die Menschen ohnehin schon belasten.
Gerade deshalb, weil der Kaufkraftzuwachs (Bruttoverdienste./.Verbraucherpreisindex) selbst bei vollbeschäftigten Arbeitnehmern in den letzten 10 Jahren nur bei 4,5% liegt, bei Rentnern mit - 5,4% sogar negativ ist (Quellen vom Statistischen Bundesamt).
Wir fordern deshalb eine Berechnungsgrundlage, die sich an die Reallon- und Rentenentwicklung orientiert.
Fragen:
1. Die Reallöhne stagnieren seit vielen Jahren, die Renten sinken (alles bereinigt). Wie sollen da Pachtzinserhöhungen von 17,27% aufgebracht werden?
2. Weshalb ignoriert die KKH den Entschließungsantrag des Landtages und setzt diesen (gerade in Bezug auf die Lohnentwicklung) nicht um?
3. Setzt sich die CDU zukünftig für soziale Interessen ein oder fördert sie weiterhin nur die wirtschaftlchen Interessen der KKH?

O.
Antwort von Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2011
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sehr geehrter Herr ,

entgegen Ihrer Annahme gehöre ich nicht dem Haushalts- und Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtages an. Ich habe mich daher auch nicht vertiefend mit der Thematik befasst und sehe mich in dieser Angelegenheit nicht als geeigneten Ansprechpartner. Bitte leiten Sie Ihre Fragen an unseren haushaltspolitischen Sprecher Reinhold Hilbers weiter, der Ihnen sicherlich gern kompetent Auskunft geben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
03.02.2011
Von:

Hallo Herr Deneke-Jöhrens,

ich suche Informationen über den Flächenanteil welcher in Niedersachsen für die Produktion für E10-Benzinzusatz genutzt wird.

Bundesweite Zahlen dazu sind natürlich auch interessant ...

Beste Grüße
R.
Antwort von Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
bisher keineEmpfehlungen
08.02.2011
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sehr geehrter Herr ,

Sie stellen eine interessante Frage, die Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch niemand beantworten kann.

Bisher betrug der Ethanolanteil im Benzin 5%. Mit der Einführung von Benzin mit einer 10-prozentigen Ethanolbeimischung (E10) erwartet die Branche eine Belebung des Absatzmarktes. Eine Steigerung des bisherigen Bioethanolabsatzes in Deutschland von bisher 0,9 auf 1,5 Mio t wird erwartet. Der Anbau in Deutschland wird sich geringfügig verschieben, denn für Tank oder Teller werden gleiche Früchte angebaut wie z.B. die Zuckerrübe. Der Preis wird letztlich entscheiden, wohin die Ware geht.

Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbandes sind die ersten Auslieferungen von E10 an einige Tankstellen in der vorigen Woche erfolgt. Ende März wird mit einer flächendeckenden Versorgung mit E10 in Deutschland gerechnet. Es ist also zu früh für statistische Erhebungen, der Markt bildet sich erst aus. Bisher sind Deutschland und Österreich die ersten Länder in der EU, die die EU-Richtlinien zur Nachhaltigkeitsanforderung umgesetzt haben. Auslandsware beispielsweise aus Brasilien müsste für die Anerkennung eine Nachhaltigkeitszertifizierung aufweisen. Woher die Ware Schlussendlich kommt, ob aus Niedersachsen, Deutschland, der EU oder Übersee bleibt also abzuwarten.

Insofern werden Sie verstehen, dass ich die von Ihnen gewünschten Flächendaten nicht liefern kann.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
14.06.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Deneke-Jöhrens,

mit Interesse habe ich Ihre Antwort auf die Frage des bzgl. des Flächenverbrauchs für die Versorgung mit Bioethanol für den neuen E10 Kraftstoff gelesen. Verstehe ich das richtig, dass die Politik den Entschluss hinsichtlich E10-Kraftstoff gefasst hat, ohne sich vorher über die Konsequenzen hinsichtlich des dafür benötigten Flächenbedarfs zu informieren, was gleichzeitig bedeuten würde, dass auch die Konsequenzen für die Lebensmittelproduktion und -preise nicht eingeschätzt wurden?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
bisher keineEmpfehlungen
07.07.2011
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sehr geehrter Herr ,

in der Bundesrepublik Deutschland werden für den direkten menschlichen Verzehr ca. 25 % der erzeugten pflanzlichen Produkte verwendet. Ca. 50 % werden über den Tiermagen "veredelt", d.h. zu Fleisch, Eiern oder Milch. Die restlichen 25 % können exportiert werden. Vom Inhalt jeder Einkaufstüte werden 20 % weggeworfen. Solange wir diese Verhältnisse haben, mache ich mir um die Nahrungsmittelversorgung weniger Gedanken.

Sie sehen also, wir haben eine erhebliche Reserve an Fläche, die wir nicht für die Nahrungsmittelerzeugung benötigen.

Es gibt allerdings sehr wohl in den intensiven Viehhaltungsregionen eine erhebliche Konkurrenz um die Flächennutzung. Gerade in diesen Regionen wird nicht nur sehr viel Vieh gehalten, sondern es gibt dort auch viele Biogasanlagen. Zusätzlich erzeugt Politik die Nachfrage nach Bioethanol. Dieses wird voraussichtlich vornehmlich in den viehbesatzschwachen Regionen produziert oder am Weltmarkt eingekauft werden. Bei Höchstpreisen für Marktfrüchte wird sich der Inlandsmarkt weg vom Biogas und Bioethanol hin zur Nahrungsmittelproduktion bewegen. Bei niedrigen Preisen für die Marktfrüchte steigt die Vorzüglichkeit des Anbaus für nachwachsende Rohstoffe. Das ist Marktgeschehen und wird nicht von Politik beeinflusst.

Der von Ihnen angesprochene Zusammenhang der Lebensmittelpreise hat sich mir am Beispiel Weizenpreis und Brötchenpreis noch nie erschlossen. Der Anteil des Weizenmehls am Brötchen beträgt 1 Cent. Warum steigt der Brötchenpreis um 5 Cent, wenn der Weizenpreis um 20 % erhöht wird?

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine befriedigende Antwort geben konnte.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Gesundheit
05.08.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Deneke-Jöhrensrage,
in der Abstimmung zur Schaffung einer Pflegekammer hat die CDU und die FDP dagegen gestimmt. Es seien noch zu viele Fragen offen, wurde in den Medien berichtet. Da ich in Lehrte wohne, schreibe ich Sie an, um mehr über Ihre Ablehnung einer Pflegekammer zu erfahren.
Ich bin seit ca. 30 Jahren in der Pflege im Krankenhaus tätig. Warum soll, was für Ärzte gut ist und die Qualität steigern kann, für die professionelle Pflege nicht gut sein. Eine Pflegekammer kann die Belange in der professionellen Pflege regeln und damit auch für mehr Qualität sorgen. Ich bin es Leid, dass fast jede Berufsgruppe (vor allen die Ärzte) die Belange der Pflege regeln wollen, nur die Pflege selbst hat dazu keine Befugnis. Also, ich bin gespannt, welche Fragen in der CDU noch offen sind.
MFG.
Antwort von Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
1Empfehlung
16.08.2012
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sehr geehrter Herr ,

der Landtag hat in seiner 141. Sitzung am 17.07.2012 folgende Entschließung in der Drucksache 16/5034angenommen:

Zitat:
Pflegekammer Niedersachsen?
Der Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer fordert ebenso wie der Niedersächsische Pflegerat und die Landesgruppe Niedersachsen-Bremen des Bundesverbands Pflegemanagement die Einrichtung einer solchen Kammer. Zur Begründung wird angeführt, dass mit einer Kammer die beruflichen Interessen der in den Pflegeberufen beschäftigten Menschen besser vertreten und gefördert werden könnten. Gleichzeitig soll mithilfe der Kammer eine Selbstverwaltung des Berufsstandes erfolgen. Die Kammer soll Qualitätsstandards gewährleisten und so zum Schutz der Pflegebedürftigen beitragen, eine allgemein gültige Berufsethik implementieren, die Fort-, Aus- und Weiter-bildung fördern, regeln und überwachen, Angehörige der Pflegeberufe registrieren sowie Lizenzen vergeben.
Auch in anderen Bundesländern wie beispielsweise dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern bestehen Initiativen zur Errichtung von Pflegekammern.
Pflegekassen, der Deutsche Gewerkschaftsbund sowie die Gewerkschaft ver.di halten die Pflegekammer jedoch nicht für den geeigneten Weg, die angestrebten Ziele zu erreichen. Der Niedersächsische Landtag und die Landesregierung haben Schritte unternommen, um die Fachlichkeit der Pflegeberufe in den Entscheidungsgremien zu stärken. So beschloss der Landtag am 10. November 2011, den Landespflegeausschuss zu erweitern und den niedersächsischen Pflegerat in den Kreis der Mitglieder aufzunehmen. Dem Kuratorium der Stiftung Zukunft Altenpflegeausbildung wurde durch Landtagsbeschluss vom 24. Februar 2012 aufgegeben, in die Satzung der Stiftung Regelungen zur Beratung des Kuratoriums durch in der Altenpflege sachkundige Dritte aufzunehmen.
Die Landesregierung untersucht zurzeit folgende Fragestellungen:
  • die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Einrichtung einer Pflegekammer,
  • die Umsetzungsvoraussetzungen,
  • die Aufgaben,
  • die in eine Pflegekammer aufzunehmenden Berufe,
  • den Finanzbedarf,
  • eine mögliche Konzeption zur Umsetzung.

Der Landtag bittet die Landesregierung,
1. den Landtag zeitnah über die Ergebnisse der Untersuchung zu unterrichten und
2. dem Landtag Vorschläge zu unterbreiten, wie der eingeschlagene Weg, die Angehörigen der Pflegeberufe in die Entscheidungsfindungen zu allen Fragen der Pflege einzubinden, fortgesetzt werden kann.
Zitat Ende.

Das Plenarprotokoll mit den detaillierten Argumentationslinien der Fraktionen liegt noch nicht vor. Das werde ich Ihnen nachreichen. Wir in der CDU sehen noch Prüfungs- und weiteren Beratungsbedarf im Sinne der obigen Entschließung.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Gesundheit
03.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Deneke-Jöhrens,

gemeinsam mit einigen Bewohnern der Gemeinden Isernhagen, Kirchhorst und Neuwarmbüchen protestiere ich gegen den zunehmenden und gesundheitsgefährdenden nächtlichen Fluglärm.

In Anbetracht der kommenden Wahl bitte ich um Ihre Stellungnahme zu einer möglichen Vermeidung dieses unerträglichen nächtlichen Fluglärms bei Landeanflügen.

3.3.13

Frdl. Gruß
Antwort von Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
bisher keineEmpfehlungen
20.01.2013
Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Die CDU in Niedersachsen nimmt Fragen des Lärmschutzes sehr ernst. Daher prüfen wir bei Infrastrukturvorhaben ausführlich, welche Maßnahmen unternommen werden können, um die Lärmbelastung der Anwohner zu reduzieren bzw. auf ein akzeptables Maß zu begrenzen.
Zum Thema Fluglärm am Flughafen Langenhagen hat die CDU Langenhagen folgendes in ihrem Kommunalwahlprogramm fixiert:
Die Stadt Langenhagen und der Flughafen Hannover gehören zusammen. Viele profitieren vom Flughafen indirekt oder direkt. Zugleich steht die Stadt im Spannungsfeld zwischen den Interessen des Flughafens an einer möglichst vollständigen Auslastung und der Bewohner/innen des Überfluggebietes an Immissionsvermeidung. Hier gibt es keine Patentlösungen. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die durch die Flugverkehrsbelastung gegebenen Probleme sachlich und in einem offenen Dialog abgearbeitet werden. Maximalpositionen sind dabei kontraproduktiv. In diesem Prozess, der im Idealfall ein fruchtbar nachbarschaftlicher Dialog zwischen Einwohnern und Flughafen ist, fällt der Stadt eine Moderatorenrolle zu. Das Lufthygienische Überwachungssystem Niedersachsen (LÜN) ermittelt und dokumentiert seit 1978 kontinuierlich die Luftqualität in Niedersachsen. Die Beurteilung der Luftqualität erfolgt durch eine Kombination von Messung und Modellierung. Wir setzen uns dafür ein, dass Langenhagen und damit das Flughafenumfeld in das LÜN aufgenommen wird.
Dieser Auffassung schließe ich mich auch für die Belange unseres benachbarten Wahlkreises Lehrte-Burgdorf-Uetze an und werde mich auch im Falle meiner Wahl in den Niedersächsischen Landtag für eine konstruktive Lösung im offenen Dialog einsetzen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.