Dr. Edgar Franke (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2013-2017

Angaben zur Person
Dr. Edgar Franke
Geburtstag
21.01.1960
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Schwalm-Eder über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
42,3%
Landeslistenplatz
17, Hessen
(...) Neben den bisherigen niedrigschwelligen Betreuungsangeboten sind auch niedrigschwellige Entlastungsangebote vorgesehen, die zur Entlastung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen sowie vergleichbar Nahestehenden, die ehrenamtlich Pflegeverantwortung übernommen haben, beitragen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
10.05.2017
Von:

Sehr geehrter Dr. Franke,

vielen Dank für ihre zügige Antwort!

Bezüglich der Kostenübernahme hat mich ihre Antwort doch irritiert:
Wenn das stimmt was sie sagen, nämlich dass man nicht nur für die Verschreibung, sondern für eine Kostenübernahme ebenso nicht mehr "austherapiert" sein muss, verstehe ich nicht, wieso Krankenkassen aktuell immer wieder die Kostenübernahme ablehnen?

Im März hieß es in der Presse, dass Krankenkassen nur noch in Ausnahmefällen die Cannabistherapie ablehnen dürfen.

Leider scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Selbst austherapierte Patienten mit Ausnahmegenehmigung werden abgelehnt, weil noch Therapiealternativen offen stünden. Palliativpatienten werden auch abgelehnt. Ärzte schreiben auf Willen der Kassen Seitenweise Stellungnahmen, um zu beweisen, dass ihr Patient austherapiert ist.

Handeln hier die Krankenkassen etwa nicht im Sinne des Gesetzgebers bzw. rechtswidrig??

Ich verweise hier beispielsweise auf die Barmer Krankenkasse, die auf ihrer Internetpräsenz "Austherapiertheit" eindeutig als Übernahmekritierium benennt. Auch nimmt sich Barmer die Freiheit, generell Monotherapien mit Cannabis als unwirksam zu benennen und mit dieser Begründung abzulehnen. Kostenzusagen erteilt Barmer nach Möglichkeit nur für entsprechende Fertigarzneimittel, wo doch für Blüten die selben gesetzlichen Übernahmebedingungen gelten.

Quelle: www.barmer.de

Bei mir erwächst Eindruck, die Kassen versuchen Patienten und Ärzte mürbe zu machen, um den doch sehr hohen Kosten zu entfliehen. Das Ganze geschieht auf Kosten kranker Menschen, die teilweise versterben, bevor der Rechtsstreit vor Gericht gehen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Edgar Franke
bisher keineEmpfehlungen
11.05.2017
Dr. Edgar Franke
Sehr geehrter Herr ,

mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes kann jeder Arzt seinen Patienten medizinisches Cannabis verschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine schwere Erkrankung handelt, es keine Alternative zu einer Behandlung mit Cannabis gibt und durch eine Behandlung mit Cannabis eine spürbare Besserung der Symptome zu erwarten ist.

Eine Behandlung mit Cannabis kann aber auch eingeleitet werden, wenn theoretisch noch weitere, bisher nicht eingesetzte oder zugelassene Behandlungen zur Verfügung stehen und der Patient noch nicht austherapiert ist.

Die erste Verordnung des Arztes wird dabei vom medizinischen Dienst der Krankenkasse überprüft. Die Kostenübernahme einer Versorgung mit Cannabis kann dennoch abgelehnt werden. Das wird zumeist damit begründet, dass ein Leistungsanspruch nur dann besteht, wenn keine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung zur Verfügung steht, denn Cannabis ist lediglich als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zu betrachten. Zudem fehlen noch die wissenschaftlichen Erfahrungswerte, weshalb derzeit Begleitstudien durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Edgar Franke
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Frage zum Thema Gesundheit
21.06.2017
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Franke,

ich habe kürzlich den Film "Vaxxed: Die schockierende Wahrheit" gesehen.
Haben Sie ihn auch gesehen?

Mein Eindruck ist, dass nicht alles im Film gefälscht erscheint und dass daher die Kritik an der MMR - Kombi-Impfung durchaus berechtigt sein kann und dass es erhöhte Risiken für eine Autismus-Erkrankung nach der MMR-Kombi-Impfung geben kann.

Da der Film am Ende empfiehlt, die Impfungen nicht zu früh und zum anderen als EINZEL-IMPFUNGEN zu verabreichen, scheint der Film kein pauschales Impf-Bashing zu betreiben und ist offenbar kein Film von totalen Impfgegnern.

Sehen Sie die Notwendigkeit, sich künftig verstärkt mit eventuellen Impfschädigungen, insbesondere von Kombi-Impfungen wie MMR zu befassen und entsprechend untersuchen zu lassen?

Sind Impfungen bei uns genauso getestet, wie alle anderen Arzneimittel?

Wenn wie im Film zahlreiche Eltern die Erfahrung machen, dass nach der MMR-Impfung bislang aufgeweckte und kontaktfreudige Kinder regredieren und autistische Auffälligkeiten zeigen, macht mir das Sorgen. Ihnen auch?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen


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