Dr. Edgar Franke (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Edgar Franke
© spdfraktion.de
Geburtstag
21.01.1960
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Gudensberg
Wahlkreis
Schwalm-Eder
Ergebnis
40,3%
Landeslistenplatz
7, Hessen
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(...) Lärm macht krank, das ist erwiesen. Bei dauerhaft hohen Lärmwerten sind verstärkt Bluthochdruck und Herzinfarkte festgestellt worden, so der namhafte Lärmschutzexperte Christian Maschke von der TU Berlin. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
22.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. e ,

in ihrer heutigen Äußerungen im Bundestag zum Thema Praxisgebühr, sinngemäß," wenn die Praxisgebühr einmal bezahlt ist ,gibt es Menschen die dann zum lesen von bunten Zeitungen zum Arzt gehen" ,lassen bei mir Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihr Äußerungen zu diesem Thema aufkommen.
Sind ihnen Menschen bekannt ,die wie sie behaupten nur zum lesen von Zeitungen zum Arzt gehen und wenn nicht auf welcher Grundlage werden Patienten von ihnen diffamiert ?

Mit freundlichen Grüßen aus Sachsen

F.
Antwort von Dr. Edgar Franke
2Empfehlungen
16.04.2012
Dr. Edgar Franke
Sehr geehrter Herr ,

im Rahmen der aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages zu den entstandenen Überschüssen von 20 Mrd. Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung habe ich für die SPD die Abschaffung der Praxisgebühren gefordert. Die bei der Einführung der Praxisgebühr erhoffte Reduzierung, insbesondere der Facharztbesuche ist nicht eingetreten, auch wenn ich augenzwinkernd von "Frau im Spiegel-Lesern" sprach. Die Gebühr dient lediglich der Erzielung von zusätzlichen Einnahmen und bewirkt zudem einen erheblichen Verwaltungsaufwand von 300 Mio. Euro in den Praxen. Die Kranken und Einkommensschwachen werden tatsächlich durch die Praxisgebühr besonders belastet.

Die Abschaffung der Praxisgebühr ist der erste Schritt auf dem Weg zur Herstellung der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. Mit der Einführung der Bürgerversicherung, wird die Einnahmeseite deutlich verbessert werden. Damit sind die fehlenden Einnahmen von 2 Mrd. Euro pro Jahr durch die Praxisgebühr auch nachhaltig gegenfinanziert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Edgar e
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Frage zum Thema Gesundheit
30.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Franke,

Meine Frage zur Praxisgebühr
Der erklärte Sinn einer Praxisgebühr, wie sie von der Rürup-Kommission, der Politik, den Krankenkassen und den Ärzten für prinzipiell sinnvoll gehalten wird, sollte es sein, die Versicherten zu einer sparsameren Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen anzuhalten.

Ich benötige regelmäßig das Medikament Omeprazol. Die Packung reicht in etwa drei Monate. Um die Kosten für die Kassen und auch mein Kosten zu reduzieren (bin Rentner mit sinkender Kaufkraft), habe ich mir das Medikament am Anfang und am Ende jedes 2. Quartals verschreiben lassen. Ich habe damit im Jahr in 2 Quartalen keine Kosten verursacht.
Das funktionierte in 2011 auch wunderbar. Als ich das jetzt auch so machen wollte, wurde mir von der Sprechstundenhilfe ausgerichtet, dass dieses Medikament im Quartal nur einmal verschrieben werden darf.

Meine Frage:
Hat es hier Gesetzesänderungen gegeben, dass diese von mir getätigte Praxis nicht mehr möglich ist oder welche Gründe sprechen für die Vorgehensweise meines Hausarztes ?
Über eine Antwort würde ich mich freuen

Gruß H.
Antwort von Dr. Edgar Franke
2Empfehlungen
17.04.2012
Dr. Edgar Franke
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen ganz konkret mit einem "Nein" beantworten kann. Meines Wissens hat es hier keine Gesetzesänderung gegeben.

Aus meiner Sicht können Sie genauso verfahren, wie Sie es bisher auch gemacht haben. Mir erschließt sich überhaupt nicht, woher die Angabe in der Praxis kommen sollte, dass dieses Medikament nur einmal im Quartal verschrieben werden darf. Warum sollte das so sein?

Mein Vorschlag für Sie wäre, dass Sie sich bei Ihrem nächsten Arztbesuch ggfs. erklären lassen, warum bei Ihrem Hausarzt so verfahren wird und wo das steht. Gern dürfen Sie sich dann auch erneut an mich persönlich wenden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben zunächst geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dr. Edgar Franke, MdB
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