Dr. Claudia Winterstein (FDP)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Dr. Claudia Winterstein
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftskorrespondentin für Englisch und Spanisch, Diplom-Pädagogin, Doktor der Philosophie
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Stadt Hannover I
Landeslistenplatz
4, über Liste eingezogen, Niedersachsen
Sie haben Recht: Ziel sollte sein, dass von Ost- und Westdeutschland nicht anders gesprochen wird als von Nord- und Süddeutschland. So sind die Verhältnisse aber - noch - nicht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
30.03.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Winterstein,

mich würde interessieren, ob Sie in der laufenden Legislaturperiode an Veranstaltungen der Tabakdrogenindustrie oder der Tabaklobby teilgenommen haben?

Vielen Dank.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Wirtschaft
07.04.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Winterstein,

Mich interessiert folgendes zur Wirtschaftskrise: Wir befinden uns aktuell in der Situation, das es an allen Ecken und Enden brennt und die Politik bei uns Bürgern den Eindruck erwecken will, dass sie derartig intensiv mit Löscharbeit beschäftigt, dass ihr überhaupt keine Zeit bleibt, die tieferen Gründe für die Krise zu untersuchen. Wie ich aber einem Artikel aus dem Handelsblatt von Februar 2003 entnehme war der Druck durch toxische Kreditpakete auf die Banken bereits vor 6 Jahren so groß, das durch Herrn Ackerman eine Bad Bank gefordert wurde (was die Öffentlichkeit eigentlich gar nicht erfahren sollte). Da die Möglichkeit zur Verbriefung ja erst kurz vorher durch die Bundesregierung Schröder auf Druck der Opposition (Merkel und Glos) und durch Lobbyarbeit der Privatwirtschaft (durch den heutigen Finanzstaatsekretär Jörg Asmussen, geschaffen wurde, drängt sich die Frage auf, das eine Untersuchung der Hintergründe möglicherweise gar nicht erwünscht ist. Da eine Kommission, ähnlich wie die Pecora Kommission in der großen US Wirtschaftskrise, die Regierung aber nicht am arbeiten hindert und unendlich wichtig ist um die richtigen Schritte gegen die Krise einzuleiten und diese nicht etwa zu verschärfen, was ein weltweites Desaster auslösen könnte, bitte ich Sie mir erklären, warum es eine solche Untersuchung die bereits seit vielen Jahren geben müsste nicht gibt und wie Sie dazu stehen. Vielen Dank
Antwort von Dr. Claudia Winterstein
6Empfehlungen
08.04.2009
Dr. Claudia Winterstein
Sehr geehrter Herr ,

die FDP-Bundestagsfraktion hat einen Untersuchungsausschuss zum Finanzgebaren der Hypo Real Estate und zur Verantwortung der Bundesregierung beantragt. Es gibt viele offene Fragen - auch zur staatlichen Aufsicht.
Beispielsweise musste das BMF nach monatelangen Ausweichmanövern inzwischen einräumen, dass es bereits im Frühjahr des Jahres 2007 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin) darauf hingewiesen wurde, dass es eine Regelungslücke bei der Aufsicht über Finanzholdinggesellschaften wie der Hypo Real Estate (HRE) gibt. Darüber hinaus wurden dem BMF von der BaFin im Mai 2007 sogar konkrete Vorschläge zur Schließung der Regelungslücke vorgelegt. Erst im Dezember 2008 wurde jedoch eine entsprechende gesetzliche Regelung in den Deutschen Bundestag eingebracht und im Februar 2009 beschlossen. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages wurde vom BMF erst im Herbst 2008, als die Probleme der HRE und ihrer Tochter Depfa bekannt wurden, darüber informiert, dass die HRE als Finanzholding nicht der Aufsicht der BaFin unterlag. Bei einer Aufsicht durch die BaFin wären die Probleme der HRE viel früher bekannt geworden. Der Erwerb der Depfa wäre möglicherweise untersagt worden und es hätte frühzeitig eingeschritten werden können. Hierdurch hätte vom deutschen Steuerzahler Schaden abgewendet werden können. Die Aufklärung über den Untersuchungsausschuss ist notwendig, damit sich ein solcher Schaden nicht wiederholen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Winterstein
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Frage zum Thema Umwelt
15.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Winterstein,

wird Ihre Partei nach Ihren Erkenntnissen und einer möglichen gewonnenen Bundestagswahl in diesem Herbst den Atomausstieg rückgängig machen oder es zumindest versuchen?

Sie brauchen nicht groß auf das Thema eingehen, da ich selbst Diplom-Ingenieur bin und sicherlich ein gewisses Fachwissen an den Tag lege. Eine einfache ja oder nein Antwort reicht mir aus.

Vielen Dank für die ehrliche Beantwortung meiner Frage.

Viele Grüße

.
Antwort von Dr. Claudia Winterstein
2Empfehlungen
19.06.2009
Dr. Claudia Winterstein
Sehr geehrter Herr ,

Zitat aus dem Wahlprogramm der FDP: "Der Ausstieg aus der Kernenergie ist zum jetzigen Zeitpunkt ökonomisch und ökologisch falsch. Die Laufzeiten sicherer Kernkraftwerke müssen daher verlängert werden." Die Antwort auf Ihre Frage lautet also: Ja.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Claudia Winterstein
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
18.06.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Winterstein,

jedes Jahr finden in Deutschland Wahlen auf verschiedenen Ebenen statt. Stets führt dies in unserer Medienlandschaft dazu, dass Parteien in gewisse Verhaltensweisen fallen da sie sich stets im Wahlkampf befinden.
Seit Jahren gibt es daher bereits die Diskussion, Wahltermine Bundesweit auf bestimmte Termine zu konzentrieren. Zum Beispiel alle Landtagswahlen auf einen Termin etc.

Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Antwort von Dr. Claudia Winterstein
1Empfehlung
19.06.2009
Dr. Claudia Winterstein
Sehr geehrter Herr ,

in einem Jahr wie diesem mit 14 Wahlen auf unterschiedlichen Ebenen wäre eine Bündelung - in diesem Fall Europa-, Bundestags- und mehrere Kommunalwahlen - allemal vernünftig gewesen, um einen Dauerwahlkampf zu vermeiden. Für eine Bündelung von Wahlterminen spricht auch, dass sich damit die Beteiligung an weniger beachteten Wahlen wie der Europawahl erhöhen könnte. Die FDP hatte eine Bündelung der Wahltermine im Hinblick auf das "Superwahljahr 2009" gefordert, die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien sind darauf aber nicht eingegangen.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Winterstein
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Frage zum Thema Umwelt
13.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Winterstein,

meine Frage geht um die Laufzeitverlängerung der AKWs und nachhaltige Energieversorgung.

Sie betrachten Atomkraft als Brückentechnologie, solange bis der Bereich der Erneuerbaren Energien marktfähig wird. Aber nachhaltig ist diese Art der Brückentechnologie nicht. Zukunftsweisende Brückentechnologie sind die Kraft-Wärme-Koppelung und Förderung von Stromeinspartechnologien. Wieso liegt hier nicht der Schwerpunkt bei ihren energiepolitischen Konzepten?

Konkret auf die AKW-Laufzeitverlängerung bezogen, wieso halten Sie an einer Technologie fest,

1.) die die Markstellung der monopolartigen Energieversorgungsunternehmen untermauert und somit ehrlichen Wettbewerb verhindert,
2.) die weiterhin giftigen Atommüll produziert, obwohl die Endlagerfrage soagr weltweit ungelöst ist,
3.) die den konsequenten Ausbau hin zu einer dezentralen Energieversorgung auf Grundlage der Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Geothermie) nachhaltig behindert?

Danke und Grüße,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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