Dennis Buchner (SPD)
Abgeordneter Berlin

Angaben zur Person
Geburtstag
31.03.1977
Berufliche Qualifikation
Diplom-Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Leitender Angestellter
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Pankow WK 4 über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
34,5%
Landeslistenplatz
-
weitere Profile
(...) Aber wir werden in Berlin in den nächsten Jahren diskutieren müssen, wo finanzielle Schwerpunkte gesetzt werden. Ich bin überzeugt davon, dass sich die Ausgaben für Kultur und Sport, für soziale Arbeit in Familien- und Seniorenzentren sich für die Gesellschaft rechnen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
03.11.2013
Von:

Streichung der Jugendsozialarbeiterstellen an Berliner Schulen

Sehr geehrter Herr Buchner,

in der Berliner Morgenpost gab es am Samstag einen Artikel über die Jugendsozialarbeit.
Im Zuge der Haushaltsberatungen des Landes Berlin, sollen insgesamt 19 Stellen von der Jugendsozialarbeit gestrichen werden.
Nun habe ich gehört, dass auch unsere Schule – Grundschule am hohen Feld – davon betroffen ist.
Ich bin gegen die Streichung der Jugendsozialarbeiterstellen an Berliner Schulen und bitte Sie, gegen diese Entscheidung am Mittwoch, 6.11.2013 zu stimmen. Für mich steht außer Frage, dass die präventive Arbeit und die Unterstützung in Krisensituationen unbedingt fortgesetzt werden müssen.
Warum sollen bestehende und bewährte Systeme abgeschafft werden, um diese durch nicht erprobte zu ersetzen?
Bei allem Verständnis für notwendige Sparmaßnahmen halte ich die geplante Stellenstreichung für unverantwortlich. Warum wird eigentlich immer im Bereich Bildung/ Soziales und den Kindern gespart?
Ich bin der festen Überzeugung, dass das Land Berlin dauerhaft deutlich mehr Geld spart, wenn Kinder und Jugendliche frühzeitig aufgefangen werden.
Für weitere Auskünfte und Rückfragen steht Ihnen unsere GEV-Vorsitzende Frau Driever (drievers@web.de) gern zur Verfügung.

Ich bitte Sie zudem um Rückmeldung, wie Sie sich in dieser Frage positionieren.

Vielen Dank.

Frau
Antwort von Dennis Buchner
1Empfehlung
07.11.2013
Dennis Buchner
Sehr geehrte Frau ,

Sie dürfen sich sicher sein, dass ich als Bildungspolitiker der SPD-Fraktion ihre Forderung nach dem Erhalt der Sozialarbeiterstellen an den Schulen nachdrücklich unterstütze. Wir haben uns in den letzten Jahren ja besonders stark gemacht, an möglichst vielen Schulen solche Stellen zu schaffen. Wir haben den Ansatz im Haushalt sogar erhöht und etwa 90 Stellen in die Verantwortung des Landes geholt. Was jetzt - nach Abschluss der Haushaltsberatungen im Bildungsausschuss - passiert ist, ist der Wegfall von Geldern, die NICHT aus dem Landeshaushalt kommen, sondern die Bundesmittel waren. Es muss daher ein wichtiges Ziel sein, auch in der neuen Bundesregierung die entsprechende Finanzierung abzusichern. Wenn dies nicht gelingen sollte, werden wir alle Anstrengungen unternehmen, die Jugendsozialarbeit in den betroffenen Schulen dennoch zu erhalten.

Freundliche Grüße
Dennis Buchner
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
04.11.2013
Von:

Thema: Streichung der Jugendsozialarbeiterstellen an Berliner Schulen

Sehr geehrter Herr Buchner,
Ich bin gegen die Streichung der Jugendsozialarbeiterstellen an Berliner Schulen und bitte Sie, gegen diese Entscheidung am Mittwoch, 6.11.2013 zu stimmen. Für mich steht außer Frage, dass die präventive Arbeit und die Unterstützung in Krisensituationen unbedingt fortgesetzt werden müssen. Bei allem Verständnis für notwendige Sparmaßnahmen halte ich die geplante Stellenstreichung für unverantwortlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Land Berlin dauerhaft deutlich mehr Geld spart, wenn Kinder und Jugendliche frühzeitig aufgefangen werden.
Für weitere Auskünfte und Rückfragen steht Ihnen unsere GEV-Vorsitzende Frau Driever (drievers@web.de) gern zur Verfügung.
Ich bitte Sie zudem um Rückmeldung, wie Sie sich in dieser Frage positionieren.

Vielen Dank.

Frau
Antwort von Dennis Buchner
bisher keineEmpfehlungen
07.11.2013
Dennis Buchner
Sehr geehrte Frau ,

auch ich bin natürlich gegen eine Stellenstreichung in diesem Bereich. Deshalb haben wir in der Regierungskoalition ja sogar mehr Geld aus dem Landeshaushalt dafür bereit gestellt.

Nach Abschluss der Haushaltsberatungen im Bildungsausschuss sind nun Bundesmittel weggefallen, aus denen ebenfalls die Sozialarbeit an Schulen finanziert wird und wurde. Im Kern geht es zunächst einmal darum, auch in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene dafür zu sorgen, dass die Jugendsozialarbeit verstetigt wird. Also: WIr haben die Hausaufgaben eigentlich gemacht, jetzt ist der Bund am Zug.

Sie dürfen allerdings sicher sein, dass wir auch als Landesparlament alle Anstrengungen unternehmen werden, um die Sozialarbeit an den Schulen voll zu erhalten.

Freundliche Grüße

Dennis Buchner
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