Claus-Peter Poppe (SPD)
Abgeordneter Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Claus-Peter Poppe
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Oberstudiendirektor a.D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Bersenbrück
Ergebnis
26,8%
Landeslistenplatz
3
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Wenn man die Tagespresse liest, scheint die neue Oberschule ziemlich vergleichbar mir den IGS zu sein. Für mich als Laie mit erwachsenen Kindern völlig verwirrend, nicht mehr nachvollziehbar, dennoch am Thema interessiert. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
26.01.2011
Von:

Würde unter SPD-Regierung wenigstens ein Teil des Weihnachtsgeldes, das uns Wulf "gestohlen" hat., wieder eingeführt?

MfG
Antwort von Claus-Peter Poppe
2Empfehlungen
03.02.2011
Claus-Peter Poppe
Als über lange Jahre selbst betroffener Beamter würde ich am liebsten unbesehen zusagen. Für die SPD-Fraktion haben wir auch in mehreren Haushaltsdebatten solche Anläufe gestartet. Eine ehrliche Antwort wird aber, da es keinen aktuellen Beschluss gibt, lauten müssen: Ich bin ziemlich sicher, dass eine solche Maßnahme zu einem SPD-Regierungsprogramm gehören wird. Und ich werde mich selbst dafür einsetzen.

Beste Grüße

Claus Peter Poppe
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Frage zum Thema Schulen
31.01.2011
Von:

Wenn man die Tagespresse liest, scheint die neue Oberschule ziemlich vergleichbar mir den IGS zu sein.
Für mich als Laie mit erwachsenen Kindern völlig verwirrend, nicht mehr nachvollziehbar, dennoch am Thema interessiert.
Was konkret ist der Unterschied zwischen der neuen Oberschule und den IGS und warum ist eine IGS (aus SPD-Sicht) besser? Bitt nur kurz antworten:
Antwort von Claus-Peter Poppe
3Empfehlungen
03.02.2011
Claus-Peter Poppe
Wenn man die Tagespresse liest, scheint die neue Oberschule ziemlich vergleichbar mir den IGS zu sein.
Für mich als Laie mit erwachsenen Kindern völlig verwirrend, nicht mehr nachvollziehbar, dennoch am Thema interessiert.
Was konkret ist der Unterschied zwischen der neuen Oberschule und den IGS und warum ist eine IGS (aus SPD-Sicht) besser? Bitt nur kurz antworten:

Verwirrend ist vor allem der neue §10a des Niedersächsischen Schulgesetzes, der die Oberschule betrifft und bisher alle Möglichkeiten offen lässt. Er umfasst in seinem ersten Abschnitt nur die Haupt- und Realschule, entspricht dort also nicht der IGS (die auch ein gymnasiales Angebot enthält). Und dort, wo ein Gymnasialzweig auftaucht, wird er von den anderen Schulformen getrennt, also gerade nicht "integriert" geführt. Die SPD ist für längeres gemeinsames Lernen und gegen zu frühe Trennung und wird versuchen, noch Änderungen zu erreichen. Dies können nur erste Hinweise sein; der Gesetzentwurf ist schließlich noch in der Beratung.

Beste Grüße

Claus Peter Poppe
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Frage zum Thema Schulen
23.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Poppe,

mein Sohn wurde dieses Jahr eingeschult. Aufgrund der zu erwarteten Anmeldungen wurden drei 1. Klassen gebildet. Die Kinder haben sich gut eingewöhnt und besuchen überwiegend gerne diese Grundschule.
Den Eltern wurde nun mitgeteilt, dass die Anzahl der tatsächlich eingeschulten Kinder eigentlich nur die Bildung von zwei 1. Klassen gerechtfertigt hätte. Daher sollen nun die drei 1. Klassen nach den Herbstferien zusammengelegt werden. M. E. ist dieses zu Beginn des Schuljahres, nachdem sich die Kinder gerade an die neue Situation - Umgebung, Tagesablauf, Bezugspersonen etc. - eingestellt haben, nicht gerade zielführend. Die Klassenräume sind m. E. aufgrund der Klassengröße nun auch nicht mehr dazu geeignet, die - vom Schulkonzept getragenen - vorhandenen PC-Arbeitspätze, Gruppenarbeitsplätze oder auch Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf nur annähernd angemessen zu integrieren.
Auch im Hinblick darauf, dass alle drei Klassen m. W. mit verschiedenen Lehrbüchern gearbeit haben, curriculare Vorgaben unterschiedlich, sowohl zeitlich als auch inhaltlich, umgesetzt wurden, halte ich die Absicht der Zusammenlegeng auch aus diesem Grund für völlig unzweckmäßig.

M. E. werden hier die Auswirkungen einer nicht eingetreten Prognose auf den Rücken der Erstklässler ausgetragen.

Ist eine Klassenzusammenlegung im Laufe eines Schuljahres pädagogisch überhaupt vertretbar und zulässig? M. W. (RdErl. d. MK v. 7.7.2011) sollen einmal gebildete Klassen frühestens nach der 2. Jahrgangsstufe verändert werden. Gibt es Möglichkeiten die Zusammenlegung zu verhindern?

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Claus-Peter Poppe
1Empfehlung
11.10.2011
Claus-Peter Poppe
Sehr geehrter Herr ,

Das Problem, das Sie schildern, taucht häufiger auf, denn eine Prognose ist immer mit Unsicherheiten behaftet. Allerdings ist es in einem solchen Fall angemessen, gleich zu Beginn des Schuljahres zu reagieren und die Planungen zu ändern. Auch für die Schülerinnen und Schüler wäre dies pädagogisch ganz sicher besser gewesen. Warum dies erst verspätet erfolgte, vielleicht auch aufgrund von Hinweisen der Landesschulbehörde, kann ich aus der Entfernung nicht beurteilen. Der von Ihnen zitierte Erlass kann nach meiner Kenntnis nur dann greifen, wenn die Klasseneinteilung zu Beginn des Schuljahres korrekt vorgenommen worden ist. Denn nach den tatsächlichen und nicht nach den prognostizierten) Zahlen werden auch die Lehrerstunden zugewiesen. Dass im Übrigen drei Klassen einer Schule mit unterschiedlichen Lehrbüchern arbeiten, wäre ganz ungewöhnlich und sollte unbedingt vermieden werden. Gegen die Maßnahme vorzugehen, dürfte schwer fallen. Im Gegenzug wäre es aber Aufgabe aller an der Schule, in den neu gebildeten Klassen für bestmögliche Bedingungen zu sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Claus Peter Poppe
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
16.01.2013
Von:
-

Sehr geehrter Herr Poppe,

ich interessiere mich für die Haltung der SPD zum Thema Landesforsten.

Wenn die SPD die Landtagswahl gewinnt, wird sie dann die Landesforsten verkaufen oder weiter im Landesbesitz behalten?

Und noch eine Frage: Ich lese dieser Tage in den Zeitungen viel über den Bau immer neuer Hühnerställe zwischen Hannover und Uelzen. Mir sind diese riesigen Anlagen unheimlich.

Wird die SPD nach einem Wahlsieg etwas gegen den weiteren Bau neuer Ställe unternehmen und welche Maßnahmen halten Sie dabei für zielführend?

Danke für Ihre Antwort und weiterhin alles Gute im Wahlkampf.
Antwort von Claus-Peter Poppe
bisher keineEmpfehlungen
17.01.2013
Claus-Peter Poppe
Zum Thema Landesforsten: Ein Verkauf gehört nicht zu den Vorhaben der SPD. Eher sind in den letzten Jahren unter CDU/FDP Teile davon verkauft worden, da dies zur Privatisierungsstrategie passt.
Zum Thema Hühnerställe: Dere Gigantismus bei Stallbauten macht aus den verschiedensten Gründen (Gerüche, Güllebeseitigung etc.) Sorgen. Wir wollen schon für die Kommunen bessere Möglichkeiten schaffen, Auswüchsen entgegen zu wirken.

Claus Peter Poppe
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