Claudia Stamm (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Bayern 2008-2013
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Angaben zur Person
Claudia Stamm
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Studium der Philosophie + Politologie
Ausgeübte Tätigkeit
Freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
München-Giesing
(...) Der Verfassungsauftrag zur Gleichstellung muss endlich ernst genommen werden! Zwölf Jahre Selbstverpflichtung sind genug. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Gesundheit
12.11.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Stamm!

Da Sie mich (Bürgerin im Wahlkreis Oberbayern) im Bayerischen Landtag als Abgeordnete vertreten, interessiert mich, ob Sie sich bereits mit der Möglichkeit der "Errichtung einer Pflegekammer in Bayern" auseinander gesetzt haben?

Wenn ja, welche Position vertreten Sie diesbezüglich?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

Herzliche Grüße,
J.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Frauen
16.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Stamm,
Ich interessiere mich persönlich sehr für Ihre Arbeit. Für mich und meinen Freundeskreis ist die Frage der Frauenquote für die kommende Wahl entscheidend.
Gerne würde ich daher Ihre Meinung zu diesem Thema erfahren und wie Sie im Falle einer Abstimmung über die Frauenquote votieren würden.
Über eine baldige und ausführliche Antwort freue ich mich!
Mit freundlichen Grüßen,
A.
Antwort von Claudia Stamm
bisher keineEmpfehlungen
02.07.2013
Claudia Stamm
Von einer Quote in der Wirtschaft würden nicht nur Frauen, sondern auch die Unternehmen profitieren.
Es ist deshalb dringend an der Zeit, es nicht nur bei absolut wirkungslosen Selbstverpflichtungen oder schönen Worten zu lassen, sondern per Quote endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Dass dies nicht der Untergang für die Unternehmen bedeutet, wie Kritikerinnen und Kritiker der Quote gerne unken, hat das positive Beispiel Norwegens gezeigt. Dort wurde die Quote bereits 2007 eingeführt. Der Verfassungsauftrag zur Gleichstellung muss endlich ernst genommen werden! Zwölf Jahre Selbstverpflichtung sind genug.
Die Landtagsgrünen setzen sich in einem aktuellen Antrag auch für die Realisierung einer Europäischen Frauenquote ein.
Ausführlicheres finden Sie auch auf meiner Homepage
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
29.01.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Abgeordnete Stamm,

Seit 2005 sind die globalen Lebensmittelmärkte so instabil wie nie zuvor. Weltweit wird Ackerland von Investoren als Mittel zum Profit eingesetzt, ländliche Familien verlieren ihre Lebensgrundlage und die Profite sammeln sich zunehmend bei einer kleinen Elite von Agri-Industriellen und Investoren. Jedoch auch in Europa und in Deutschland sind kleine Bauernhöfe vom Aussterben bedroht. Die "konventionelle" brennstoff-, mineral- und chemieintensive Landwirtschaft wird immer rationalisierter. Das ist nicht schlimm per se, jedoch bedeutet das den Verlust von Arbeitsplätzen, Landflucht, Verlust von Kultur- und Sozialstrukturen auf dem Land und Umweltschäden wie Bodenerosion, Versauerung der Böden, Massentierhaltung, Pestizidbelastung und mehr. Sollten wir nicht lieber auf lokale Märkte setzen, in denen bäuerliche Betriebe Arbeitsplätze in einem lebenswerten ländlichen Raum schaffen? Lebensmittel sind mehr als nur eine Handelswahre. Mit ihnen verbunden sind Tradition, Vielfalt, und Regionale Spezialitäten. Das hat der Menschheit bis jetzt das Überleben gesichert und Artenvielfalt erhalten, die wir im Angesicht des Klimawandels mehr denn je brauchen um auch in Zukunft Essen auf dem Tisch zu haben.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Subventionen im Agrarbereich. Im Gegenteil. Wenn diese Subventionen ökologisch und sozial nachhaltige (bäuerliche nicht agroindustrielle) Landwirtschaft fördern sehe ich sie als richtig an! Mit der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik GAP geschieht jedoch genau das Gegenteil! Der Weltmarkt bestimmt was unser Essen, und damit was ländliches Leben WERT ist. Und die Reform soll jetzt verwässert werden.

Was tun Sie, damit wir in Zukunft vielfältiges, lokales, und gesundes Essen produzieren? Was tun Sie, damit die Kleinbauern und Familien von unseren Lebensmitteln profitieren und nicht internationale Konzerne und Spekulanten?

Mit freundlichen Grüßen aus Neu-Ulm,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Finanzen
07.02.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Stamm,

in einer Diskussion aus Facebook haben Sie erwähnt, die GRÜNEN hätten ein Konzept zur Neuorientierung des Länderfinanzausgleiches. Leider habe ich auf verschiedenen Grünen-Homepages und auch in der Presse dazu nichts entdeckt.

Wo kann man das gesamte Konzept erhalten.
Was sind für Sie die wichtigsten Punkte in diesem Konzept um die Position Bayerns als größtem Zahler zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Claudia Stamm
bisher keineEmpfehlungen
12.02.2013
Claudia Stamm
Sehr geehrte Frau ,

hier ist das Konzept erläutert und es gibt darin einen Link zur Kurzfassung:
www.gruene-fraktion-bayern.de
Was wir brauchen, ist eine grundlegende Reform. Ein Herumschrauben am alten System bringt uns nicht weiter.

mit herzlichen Grüßen
Claudia Stamm, MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.04.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Stamm,

Herr Volker Kauder weist Sie am 07.03.2012, also vor immerhin gut einem Jahr, auf folgenden Umstand hin, Zitat aus seiner Fragestellung:

"(...) als Grüne-Abgeordnete setzen sie sich glücklicherweise auch gegen Massentierhaltung ein.

Wie kommt es nun dazu, dass Sie sich im Landratswahlkampf vom einen Grillhähnchenstandbetreiber im Wahlkampf unterstützen lassen und dadurch auch Werbung für sein Geschäft machten?
Haben sie vorher sichergestellt dass der Betrieb nur Biohähnchen verarbeitet?
Oder ist Ihnen im Wahlkampf die Werbung wichtiger als bisherige Positionen?"

www.abgeordnetenwatch.de

Frage 1:

Warum haben Sie diese m.E. interessante Frage nach über 1 Jahr immer noch nicht beantwortet?

Frage 2:

Sollte Ihnen als grüner Politikerin nicht daran gelegen sein, den hier in den Raum gestellten eventuellen Widerspruch zwischen grünen Positionen wie Tierschutz/ökologischer Landwirtschaft und ihrem persönlichem Wahlkampfmanagenemt schnellstmöglich zu bereinigen?

Fage 3:

Oder erklärts sich Ihre bisherige Zurückhaltung bezogen auf eine Beantwortung dieser Frage dadurch, dass dieser Widerspruch in der Tat besteht und es Ihnen unangenehm ist, sich mit diesem auseinander zu setzen?

Frage 4:

Nehmen Sie mit Ihrem bisherigen Nichtanwtortverhalten nicht eine Beschädigung Ihrer persönlichen Glaubwürdigkeit sowie der von grünen Inhalten in Kauf?

Mit freundlichen Grüßn,

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