Clara Herrmann (DIE GRÜNEN)
Abgeordnete Berlin 2011-2016

Angaben zur Person
Jahrgang
1985
Berufliche Qualifikation
Geographin
Ausgeübte Tätigkeit
Abgeordnete
Wohnort
Berlin-Friedrichshain
Wahlkreis
Friedrichshain-Kreuzberg WK 4
Ergebnis
17,4%
Landeslistenplatz
11, über Liste eingezogen
(...) Daher haben wir im Hauptausschuss in der letzten Woche beantragt den entsprechenden Titel um 1 Mio. € zu erhöhen. Für die 20 Sozialarbeiter/innen werden mindestens 850.000 € gebraucht, also bleibt nach unseren Vorstellungen sogar noch etwas Spielraum. Unseren Antrag finden Sie hier (Antrag mit der Nr. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Soziales
04.11.2013
Von:

Thema: Streichung der Sozialarbeiterstellen an Berliner Schulen

Sehr geehrte Frau Herrmann,
Ich bin gegen die Streichung der Jugendsozialarbeiterstellen an Berliner Schulen und bitte Sie, gegen diese Entscheidung am Mittwoch, 6.11.2013 zu stimmen. Für mich steht außer Frage, dass die präventive Arbeit und die Unterstützung in Krisensituationen unbedingt fortgesetzt werden müssen. Bei allem Verständnis für notwendige Sparmaßnahmen halte ich die geplante Stellenstreichung für unverantwortlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Land Berlin dauerhaft deutlich mehr Geld spart, wenn Kinder und Jugendliche frühzeitig aufgefangen werden. Die Chancengleichheit benachteiligter Kinder muss weiterhin angestrebt werden.
Für weitere Auskünfte und Rückfragen steht Ihnen unsere GEV-Vorsitzende Frau Driever (drievers@web.de) gern zur Verfügung.
Ich bitte Sie zudem um Rückmeldung, wie Sie sich in dieser Frage positionieren.

Vielen Dank.


Elternvertreterin LG K, Grundschule am Hohen Feld, Berlin Karow
Antwort von Clara Herrmann
bisher keineEmpfehlungen
11.11.2013
Clara Herrmann
Sehr geehrte Frau ,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus setzt sich für den Erhalt der Stellen ein. Daher haben wir im Hauptausschuss in der letzten Woche beantragt den entsprechenden Titel um 1 Mio. € zu erhöhen. Für die 20 Sozialarbeiter/innen werden mindestens 850.000 € gebraucht, also bleibt nach unseren Vorstellungen sogar noch etwas Spielraum. Unseren Antrag finden Sie hier (Antrag mit der Nr. 4) www.parlament-berlin.de

Zusätzlich haben wir gemeinsam mit den anderen beiden Oppositionsfraktionen letzte Woche einen Antrag mit dem Titel "Stellenkürzungen in der Schulsozialarbeit sofort zurücknehmen! " ins Abgeordnetenhaus eingebracht siehe: pardok.parlament-berlin.de

SPD und CDU sind sich noch unschlüssig, wie sie verfahren wollen. Daher wurde die Entscheidung noch nicht letzte Woche getroffen, sondern in die Schlusslesung (Ende November) verschoben.
Bis dahin hätten Sie und andere noch Zeit, auf die Koalitionsabgeordneten einzuwirken.

Wir werden uns weiterhin für den Erhalt der Stellen einsetzen.

Hier finden Sie unsere Pressemitteilung zu dem Thema:
www.gruene-fraktion-berlin.de


Mit freundlichen Grüßen,
Clara Herrmann
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Frage zum Thema Finanzen
10.04.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Herrmann,

Die Einnahmen der Übernachtungssteuer fließen anders als vorgesehen nun in den Landeshaushalt und müssen nicht zweckgebunden ausgegeben werden. Berlin wird u.a. damit beworben Europas Partyhauptstadt zu sein. In den betroffenen Stadtvierteln in denen sich die Angebote der Nachtökonomie konzentrieren, zeigen sich zunehmend Akzeptanzprobleme bei der dort lebenden Bevölkerung. Nutzungskonflikte die sich aus der Übernutzung der öffentlichen Räume ergeben, wie Störung der Nachtruhe, steigende Kriminalität, Drogenhandel, Verwahrlosung und Vermüllung.
In dem Kiez der Simon-Dach-Str. organisieren sich desswegen bereits seit Anfang 2000 die Einwohner in Bürgerinitiativen, um den negativen Auswüchsen in ihren Wohngebieten entgegen zu wirken. Das Land Berlin feiert hingegen weiterhin die steigenden Tourismuszahlen, ohne den negativen Begleiterscheinungen ernsthaft Rechnung zu tragen. Die Marketingstrategen von Visit Berlin sind sogar skrupellos genug, um selbst Negativäußerungen wie "Touris raus aus Kreuzberg" Umsatzsteigernd zu vermarkten (siehe "Die elfte Plage" S. 53 von Peter Laudenbach).

In Folge dessen wächst der Unmut und es haben sich inzwischen 4 Bürgerinitiativen gebildet: "die Anrainer" für den Friedrichshainer Südkiez,"Stralau gegen Lärm", der "Wrangelkiezrat" und das "Kiezbürger" - aus dem Graefekiez, die nun verstärkt politisch aktiv werden, wie z.B. die aktuelle Petition "Konsequente Verfolgung des Drogenhandels" und auf kommunaler Ebene ihre Stimme erheben.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat deswegen bei der Senatsverwaltung für Finanzen Mittel in Höhe von 500.000 € beantragt. Finanziert werden sollten Maßnahmen und Projekte die dem Interessensausgleich von Anwohnern, Club- u. Gastronomiebetreibern sowie Besuchern dienen.

Warum hat der Hauptausschuss diesen Antrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, Wirtschaftsförderung abgelehnt?

Mit freundlichen Grüßen -

Antwort von Clara Herrmann
bisher keineEmpfehlungen
04.05.2016
Clara Herrmann
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Zunächst einmal ist es natürlich richtig, dass nicht alle Berliner*innen vom Tourismus in dieser Stadt profitieren und es auch berechtigte Kritik von Bürger*innen gibt.
Wir setzen uns daher für einen nachhaltig verträglichen Tourismus ein und und sehen den Senat in der Pflicht, die Bezirke damit nicht allein zu lassen.
Es ist wichtig, dass Tourismus so gestaltet wird, dass er auch von den Menschen, die in Berlin leben, akzeptiert werden kann.

Im Übrigen verweise ich auf die Antwort meines Kollegen Jochen Esser:
www.abgeordnetenwatch.de

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne wieder an mich oder an meine Fraktionskolleg*innen wenden.

Mit freundlichen Grüßen,
Clara Herrmann
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