Christine Aschenberg-Dugnus (FDP)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Christine Aschenberg-Dugnus
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwältin
Wohnort
-
Wahlkreis
Rendsburg-Eckernförde
Ergebnis
9,8%
Landeslistenplatz
4, Schleswig-Holstein
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Frage zum Thema Finanzpolitik
24.07.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus,
die aktuelle Koalitionsregierung in Berlin begegnet der Weltwirtschaftskrise mit einem umfangreichen Paket an Maßnahmen und erhält von internationaler Seite auch Respekt dafür.
Dennoch geschehen diese Maßnahme zu Lasten der zukünftigen Haushalte und erfordern einen enormen Sparwillen und den Mut zu unpopulären Maßnahmen.
Wo - in welchen Bereichen sehen Sie die Möglichkeiten Milliarden einzusparen, wo setzen Sie Prioritäten?
Welche Möglichkeiten und themenorientierten Prioritäten sehen Sie im Steuerungsinstrument "Steuern und Abgaben " bezüglich
1. einer Entlastung der Bürger,
2. einer Umverteilung zwischen gesellschaftsrelevanten Gruppen oder
3. einer Anpassung der Steuern an die möglichen Haushaltslöcher?

In Erwartung Ihrer Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christine Aschenberg-Dugnus
bisher keineEmpfehlungen
19.08.2009
Christine Aschenberg-Dugnus
Sehr geehrter Herr !
Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich hiermit beantworten möchte:
Als liberale Bundestagskandidatin mache ich mich stark für ein Steuersystem, das soziale Gerechtigkeit, staatliche Fairness und eine nachhaltige Finanzpolitik vereint. Gemeinsam mit dem leistungsgerechten Bürgergeld folgt dieses Gesamt-Steuer- und Transfersystem durchgehend den Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit und Leistungsbelohnung und vermeidet Missbrauch zu Lasten der Bürgergemeinschaft.
Unser einfacher und verständlicher Stufen-Steuertarif mit Grundfreibetrag (Steuersatz 0 Prozent) und den drei weiteren Stufen von 10, 25 und 35 Prozent senkt die Steuerbelastung und schafft den dringend benötigten finanziellen Spielraum für Bürger und Unternehmen. Dazu erhält jeder Bürger ob Erwachsener oder Kind - einen Grundfreibetrag von € 8004. Das entlastet vor allem Familien. Das Einkommen einer vierköpfigen Familie beispielsweise bleibt unter Abzug von Werbungskosten und Sozialversicherungsbeiträgen bis zu einem Einkommen von über € 41.000 steuerfrei.
Ein Konzept für eine gerechte Steuer muss mit der Konsolidierung der Staatsfinanzen verbunden sein. Sowohl eine Steuerstrukturreform als auch die Konsolidierung der Staatsfinanzen sind gleichwertige politische Ziele für mich. Sie stehen nicht im Widerspruch, sondern sind zwei Seiten einer Medaille. Es ist eine zentrale Frage von Generationengerechtigkeit, dass jede Generation ihre Aufgaben aus eigener Kraft bewältigt. Es ist unverantwortlich, unseren Kindern und Enkeln immer höhere Schuldenberge zu hinterlassen.
Dementsprechend kann und darf es keine Anpassung der Steuern an vorhandene Haushaltsdefizite geben. Der Staat hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Hierzu hat die FDP-Bundestagsfraktion mehrere hundert Einsparvorschläge eingebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Aschenberg-Dugnus
> Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus,
>
> aus 24594 Nindorf hat als Besucher/in der Seite
> www.abgeordnetenwatch.de bzgl. des Themas "Finanzpolitik" eine Frage an
> Sie.
>
> Um diese Frage zu beantworten, schicken Sie diese Mail mit Ihrem
> eingefügten Antworttext an uns zurück (als wenn Sie eine normale Mail
> beantworten würden).
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> ---------------------------------
>
> Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus,
> die aktuelle Koalitionsregierung in Berlin begegnet der
> Weltwirtschaftskrise mit einem umfangreichen Paket an Maßnahmen und
> erhält von internationaler Seite auch Respekt dafür.
> Dennoch geschehen diese Maßnahme zu Lasten der zukünftigen Haushalte und
> erfordern einen enormen Sparwillen und den Mut zu unpopulären Maßnahmen.
>
> Wo - in welchen Bereichen sehen Sie die Möglichkeiten Milliarden
> einzusparen, wo setzen Sie Prioritäten?
> Welche Möglichkeiten und themenorientierten Prioritäten sehen Sie im
> Steuerungsinstrument "Steuern und Abgaben " bezüglich
> 1. einer Entlastung der Bürger,
> 2. einer Umverteilung zwischen gesellschaftsrelevanten Gruppen oder
> 3. einer Anpassung der Steuern an die möglichen Haushaltslöcher?
>
> In Erwartung Ihrer Antwort
> Mit freundlichen Grüßen
>
>
> ---------------------------------
> Um die Frage direkt einzusehen, können Sie auch diesem Link folgen:
> www.abgeordnetenwatch.de
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> www.abgeordnetenwatch.de
> (i.A. von )
>
> Ich erkläre mich durch Beantwortung dieser e-Mail mit der
> Veröffentlichung meiner Antwort auf www.abgeordnetenwatch.de
> einverstanden.
> Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse beim Beantworten
> dieser e-Mail gespeichert, aber nicht veröffentlicht.
>


  • -
Christine Aschenberg-Dugnus
Kählerkoppel 10
24229 Strande
Tel 04349-914268 Fax 04349-909460
www.christine-aschenberg-dugnus.de



Sehr geehrter Herr !


Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich
hiermit beantworten möchte:


Als liberale Bundestagskandidatin mache
ich mich stark für ein Steuersystem, das soziale Gerechtigkeit, staatliche
Fairness und eine nachhaltige Finanzpolitik vereint. Gemeinsam mit dem
leistungsgerechten Bürgergeld folgt dieses Gesamt-Steuer- und Transfersystem
durchgehend den Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit und Leistungsbelohnung und
vermeidet Missbrauch zu Lasten der Bürgergemeinschaft.


Unser einfacher und verständlicher
Stufen-Steuertarif mit Grundfreibetrag (Steuersatz 0 Prozent) und den drei
weiteren Stufen von 10, 25 und 35 Prozent senkt die Steuerbelastung und schafft
den dringend benötigten finanziellen Spielraum für Bürger und Unternehmen. Dazu
erhält jeder Bürger ob Erwachsener oder Kind - einen Grundfreibetrag von € 8004.
Das entlastet vor allem Familien. Das Einkommen einer vierköpfigen Familie
beispielsweise bleibt unter Abzug von Werbungskosten und
Sozialversicherungsbeiträgen bis zu einem Einkommen von über € 41.000
steuerfrei.


Ein Konzept für eine gerechte Steuer muss
mit der Konsolidierung der Staatsfinanzen verbunden sein. Sowohl eine
Steuerstrukturreform als auch die Konsolidierung der Staatsfinanzen sind
gleichwertige politische Ziele für mich. Sie stehen nicht im Widerspruch,
sondern sind zwei Seiten einer Medaille. Es ist eine zentrale Frage von
Generationengerechtigkeit, dass jede Generation ihre Aufgaben aus eigener Kraft
bewältigt. Es ist unverantwortlich, unseren Kindern und Enkeln immer höhere
Schuldenberge zu hinterlassen.


Dementsprechend kann und darf es keine
Anpassung der Steuern an vorhandene Haushaltsdefizite geben. Der Staat hat kein
Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Hierzu hat die
FDP-Bundestagsfraktion mehrere hundert Einsparvorschläge
eingebracht.


Mit freundlichen Grüßen


Christine Aschenberg-Dugnus
> Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus,

  aus 24594 Nindorf hat als Besucher/in der Seite
www.abgeordnetenwatch.de bzgl. des Themas "Finanzpolitik" eine Frage an
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> Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus, 
> die aktuelle Koalitionsregierung in Berlin begegnet der
> Weltwirtschaftskrise mit einem umfangreichen Paket an Maßnahmen und
> erhält von internationaler Seite auch Respekt dafür.  
> Dennoch geschehen diese Maßnahme zu Lasten der zukünftigen Haushalte und
> erfordern einen enormen Sparwillen und den Mut zu unpopulären Maßnahmen.
>  
> Wo - in welchen Bereichen sehen Sie die Möglichkeiten Milliarden
> einzusparen, wo setzen Sie Prioritäten? 
> Welche Möglichkeiten und themenorientierten Prioritäten sehen Sie im
> Steuerungsinstrument "Steuern und Abgaben " bezüglich  
> 1. einer Entlastung der Bürger,  
> 2. einer Umverteilung zwischen gesellschaftsrelevanten Gruppen oder  
> 3. einer Anpassung der Steuern an die möglichen Haushaltslöcher? 
>  
> In Erwartung Ihrer Antwort 
> Mit freundlichen Grüßen 
 

> ---------------------------------
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> Mit freundlichen Grüßen,
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> (i.A. von  )

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Frage zum Thema Umweltpolitik
31.08.2009
Von:

Sehr gehrte Frau Aschenberg-Dugnus
mitten im "Naturpark" Westensee liegt der Tontauben-Schießplatz Warder, und damit wohl das größte "legale" Umweltverschmutzungsgebiet des Landes!
Täglich dürfen hier "gutbetuchte" Schützen, die meistens nicht einmal aus Schleswig-Holstein kommen, mit Blei auf Tontauben schießen ! Damit belästigen sie nicht nur die Anwohner von Warder und Groß Vollstedt mit Lärm, sondern sie belasten die schützenswerte Fuhlenauniederung enorm mit Blei und anderen hochgiftigen teils krebserregenden Stoffen ! Inzwischen liegen hier NACHWEISLICH über 350 Tonnen Blei !
(Quelle: Bodengutachten des Kreis Rendsburg-Eckernförde von 2008 , siehe auch: www.schiesslaerm.de/Info-0506.pdf )
Jeder Bürger der nur eine alte Autobatterie in den Wald stellt, wird zurecht strafrechtlich verfolgt - nur auf dem Schießplatz Warder passiert merkwürdigerweise nichts, obwohl hier inzwischen ca. 2800 "Autobatterien" in der Landschaft liegen - und TÄGLICH werden es mehr! Und das alles findet mit Duldung der zuständigen Behörden statt, die sich scheuen - warum auch immer - hier endlich einmal konsequent durchzugreifen !
Meine Frage: Was wollen Sie gegen diese enormen und immer noch uneingeschränkt fortgesetzten Umweltverpestungen mitten in unserem Naturpark Westensee tun ??
Denn wenn hier nicht zügig etwas passiert sehe ich eine Gefahr für unser Grundwasser und den Titel "Naturpark Westensee" sollte man dann auch aus den Karten streichen !
Wenn Sie weitere Infos benötigen: www.schiesslaerm.de
m.f.G.

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Frage zum Thema Bildung und Kultur
10.09.2009
Von:
- Ott

Sehr geehrter Frau Aschenberg-Dugnus,

gerade wird sehr viel über Urheberrecht und Netzpolitik diskutiert. Es gibt jedoch auch andere Computerthemen, die für die Politik von großer Bedeutung sind und vor diesem Hintergrund nicht verblassen dürfen. Daher würde mich Ihre Position zu Freier Software interessieren. Halten Sie diese für unterstützens– und schützenswert? Inwiefern werden Sie sich dafür tatsächlich einsetzen?

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
- Ott

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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
16.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus,

der Wunscherpartner Ihrer Partei für eine Regierungskoalition ist bekanntlich die CDU. Wie stehen Sie persönlich, und wie Ihre Partei, anbetrachtlich dieser Koalitionsaussage zur aktuellen Innenpolitik von Herrn Dr. Schäuble im Allgemeinen?

Wie gedenken Sie die Innenpolitik zukünftig mit diesem potenziellen Partner zu gestalten? Zu Oppositionszeiten waren die Aussagen, Ziele und das Abstimmungsverhalten Ihrer Partei recht konträr zur CDU.

Wie planen Sie im Speziellen in den Themenbereichen Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Internetzensur und Anti-Terrordatei vorzugehen?

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Wirtschaft
24.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Aschenberg-Dugnus

ein einfacheres Steuersystem wäre toll;
das belastendste Problem für alle unselbständig Beschäftigten und auch für Arbeitgeber sind jedoch die zu hohen Sozialabgaben. Diese werden einseitig den Arbeitnehmern mit geringem bis mittleren Einkommen (Bemessungsgrenze!!!) aufgebürdet..
Dadurch sinkt das "Netto" vom Brutto bei den niedrigeren Einkommen und gleichzeitig steigen für den Arbeitgeber die Lohn-KOSTEN. Das ist paradox.
Gerechter wäre eine Finanzierung wie in der Schweiz. Dort zahlt JEDER (also auch Selbständige, Manager, Beamte, etc.) einen (niedrigeren) Prozentsatz seiner gesamten Einkünfte in die AHV und erhält ab 65 eine Grundsicherung. Darüberhinausgehende Alterssicherungen sind privat zu finanzieren; aber für die auskömmliche Grundsicherung zahlen wirklich ALLE. Das würde bei uns die Lohnnebenkosten senken und die Finanzierung des Rentensystems auf eine gerechtere und solidarische Grundlage stellen.
In der Schweiz regt sich kein Gutverdiener oder Millionär darüber auf, daß er für die Wenigerverdienenden natürlich mit zahlt - das ist selbstverständliche Solidarität.
Warum macht sich die FDP nicht für ein solches System stark?
Mit freundlichen Grüßen
D.

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