Christian Lindner (FDP)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen

Angaben zur Person
Christian Lindner
Geburtstag
07.01.1979
Berufliche Qualifikation
Fraktionsvorsitzender;
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Meerbusch
Wahlkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis II
Ergebnis
11,6%
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
weitere Profile
(...) Es ist unbestritten, dass in Deutschland zu wenige Kinder geboren werden und die Bevölkerung in Zukunft aus einem größeren Anteil von älteren Menschen bestehen wird. Die Folgen dieses demographischen Wandels sind bereits sichtbar. In der Wirtschaft wird es in einigen Branchen absehbar zu einem erhöhten Fachkräftebedarf kommen. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Christian Lindner
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.11.2012
Von:

Hallo ich habe einige fragen

1. wenn das sogenante beschndeidungsgesetz in kraft tritt, gibt es eigentlich auch dann für die opfer möglichkeiten für schmerzensgeld oder schadensersatz, wenn diese volljährig sind? Da ja heute schon viele darunter zu leiden haben und weltweit 10000 juden dagegn sind.

2. es gibt den gleichhatsgrundsatz, da ja nur an jungen genitalverstümmelungen dürchgefürt werden dürfen, neigen sie dann eher dazu zusagen wir legalisieren die weibliche form auch oder meinemn sie ob man dann doch lieber die genitalverstümmelung bei jungs und mädchen verbieten sollte. es gibt bereits forderungen zu weiblichen genitalverstümmelung, welche der männlichen enspricht dazu folgender link.

www.humanist-news.com/professor-fordert-legalisierung-von-genitalverstummelung-fur-madchen/

3 warum redet man eigentlich bei der männlichengenitalverstümmelung von beschmeidung ? da wird doch die komplettevorhaut amputiert. und damit gehen bis zu 20.000 nervenenden verloren.

4, wie stehen sie zur verantwortung imn deutschland minderheiten zu schützen, wie zum beispiel jüdische gegner der sogenanten beschneidung und ihr recht augf körperliche unversehrtheit?

5. warum klärt der bundestag die verfassungsrechtlichkeit der sogenanten beschneidung durch das bundesverfassungsgeriicht nicht ab ? dies würde doch eine ernorme rechtsicherheit schaffen. denn wenn das gesetz beschlossen ist könne immer noch strafanzeigen folgen und dann muss das bundesverfassungsgericht ohnehin entscheiden.

6 glauben sie das das sogenannte beschneidungsgesetz mit der verfassung vereinbar und dem kinderrechtskonvention?

mit freundlichen grüßen

Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
21.11.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht, das Interesse und vor allem für die ausführlichen Fragen zum Thema Beschneidung. Da Sie mit Ihrer Frage aber ein bundespolitisches Thema ansprechen und ich dem Bundestag aber nicht mehr angehöre, möchte ich Sie bitten, dass Sie sich an Herrn Stephan Thomae MdB wenden.

Herr Thomae ist der zuständige Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für das Familienrecht und hat sich wiederholt zu diesem Thema geäußert. Er wird Ihnen sicherlich kompetent weiterhelfen können. Sie erreichen Ihn unter: stephan.thomae@bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lindner, MdL
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Kinder und Jugend
14.11.2012
Von:

Herr Lindner,

Finden sie es gut wenn Jugendliche sich an der Politik mit beteiligen bzw. sich dafür interessieren?
Könnten sie sich vorstellen,dass man schon mit 16jahren wählen kann?

Mit freundlichen Grüßen

&Danny Tran
Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
16.11.2012
Christian Lindner
Lieber Herr , lieber Herr Tran,

vielen Dank für Ihre Nachricht – selbstverständlich finde ich es gut, wenn sich Jugendliche an der Politik beteiligen! Dies ist unverzichtbar für den Fortbestand unserer Demokratie. Wie Sie übrigens vielleicht wissen, habe ich selbst mich auch schon früh politisch engagiert.

Was die Frage nach dem Wahlalter betrifft, so bin ich jedoch etwas zurückhaltend: Verantwortung zu übernehmen bedeutet in der Konsequenz nicht nur, mehr Rechte zu genießen, sondern es bedeutet auch, dass man für die Folgen aus den eigenen Handlungen einsteht. Eine Senkung des Wahlalters könnte demnach zu einer Diskussion um die Senkung der Volljährigkeitsgrenze und damit zu einer früheren Anwendung des Erwachsenenstrafrechts führen.

Mit freundlichen Grüßen nach Köln

Christian Lindner, MdL
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Gesundheit
21.11.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

wie sehen sie es mit einen Rechtsanspruch für Eltern mit einen behinderten Kind bis drei Jahren auf einen heilpädagogischen Kitaplatz oder einer Kindertagesstätte. Wir sind selber Eltern eines behinderten Kindes und werden das Betreungsgeld beantragen, aber nicht weil wir eine Wahl haben sondern weil meine Ehefrau wegen der schweren Erkrankung unseres Sohnes zuhause bleiben muss da es nicht genügend Fachpersonal gibt, die behinderte Kinder betreuen können. Als Vater eines Herzkranken Kindes mussten wir sogar erleben das die gesetzliche Krankenversicherung unseren Sohn wegen seiner Herzfehler aus Kostengründen ablehnte. Dies hatte zur Folge das wir kurz nach seiner Geburt Notgeheiratet haben um Ihn dann über mich schnellstens doch noch gesetzlich versichern zu können. Leider mussten wir zudem miterleben das wir da kein Einzelfall sind. In Elterngesprächen im Herzzentrum von Leipzig, in der Kinderherzklinik in Göttingen und auf der onkolgischen Kinderstation in Erfurt und in einer von leider nur vier Nachsorgekliniken für Herzkranke Kinder in Tannheim sind uns solche Erfahrungen zugetragen worden, das Kassen die Kostenübernahme von schwer Herzkranken Kindern erstmal ablehnten. Was tut die FDP damit diesen Familien die durch die schwere Erkrankung Ihrer Kinder oftmals in Not geraten und sozial abrutschen oder gar zerbrechen poltisch damit das in Deutschland nicht mehr passiert.?

Vielen Dank
Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
21.12.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

aktuell haben Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt Kinder einen Rechtsanspruch auf den Besuch einer Tageseinrichtung oder der Förderung in der Kindertagespflege. Ab dem Kindergartenjahr 2013/2014 wird dieser Rechtsanspruch dahingehend ausgeweitet, dass er bereits für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt. Diese Grundansprüche gelten natürlich auch für Kinder mit schweren Erkrankungen, die damit zu dem Personenkreis gehören, der nach den §§ 53,54 SGB XII ein Recht auf Eingliederungshilfe hat. Wie genau Sie diesen Rechtsanspruch auf eine Betreuung für Ihr Kind, welches, wie ich Ihren Ausführungen entnehme, aufgrund einer schweren Erkrankung einen heilpädagogischen Förderbedarf hat, einlösen können, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Jugendamt. Ich bitte um Verständnis, dass ich an dieser Stelle nicht in eine umfassende Sachverhaltsprüfung eintreten kann.

Generell kann ich Ihnen jedoch zu sichern, dass die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für die Liberalen ein zentrales Anliegen ist. Wir setzen uns für ein qualitativ hochwertig bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für jedes Kind ein.

Zur Versorgungssituation von herzkranken Kindern kann ich Ihnen folgendes mittteilen: Nach Informationen der Stiftung Kinderherz wird etwa jedes 100. Kind, das in Deutschland zur Welt kommt, mit einem Herzfehler geboren. Das sind also ca. 7.000 kranke Kinderherzen pro Jahr. Insgesamt gibt es mehr als 100.000 betroffene Kinder in Deutschland. Zu der von Ihnen geschilderten Problematik der Kostenübernahme der Heilbehandlungen Ihres Kindes liegen uns derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Wir haben jedoch das Bundesgesundheitsministerium davon in Kenntnis gesetzt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

sicher haben Sie die Debatte um mehr Sicherheit in den Fußball Profiligen mitbekommen. Da Herr Jäger ,meiner Meinung nach der größte Scharfmacher in dieser Diskussion, in Ihrem Land der Innenminister ist und Sie Fraktionsvorsitzender meiner Partei sind, habe ich einige Fragen zu diesem Thema.
1.Was halten Sie vom DFL Sicherheitspapier?
2.Gehen Sie auch mal ins Stadion?
3.Was halten Sie von der Forderungen Staatsanwälte und Richter im Stadion zu haben um Schnellverfahren durchzuführen?Aktuell von unserem Innenminister Schünemann gefordert.
4.Was hat Herr Jäger gegen Fußballfans?

Ich freue mich auf Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
17.12.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr Pocher,

vielen Dank, dass Sie sich an mich wenden.

Fußball ist ein toller Sport. Ich selbst habe zuletzt bei der Begegnung Fortuna Düsseldorf gegen Bayern München die Stadionatmosphäre erlebt. Wir dürfen uns dieses Erlebnis nicht durch eine Minderheit von Chaoten und Schlägern beschädigen lassen. Deshalb müssen wir konsequent gegen Randalierer vorgehen. Ein Hochrüsten der Sicherheitsbehörden kann aber auch dem Sport seinen Charakter nehmen. Hier ist auf Verhältnismäßigkeit zu achten.

Die FDP hat dazu dem Landtag Nordrhein-Westfalen einen Antrag "Gegen Randalierer im Zusammenhang mit Fußballspielen konsequent vorgehen". Insbesondere wollen wir Möglichkeiten nutzen, bekannten Gewalttätern den Zugang zu Sportereignissen zu erschweren. Den Antrag finden Sie online auf der Seite des Parlaments.

Ich muss ihn nicht verteidigen, aber ich bin mir trotz bestimmter Meinungsverschiedenheiten sicher, dass der Innenminister Ralf Jäger ebenfalls nichts gegen friedliche Fußballfans hat.

Wenn Sie noch weitere Fragen in Sachen Sicherheit im Stadion haben, wenden Sie sich doch gerne an meinen Kollegen Marc Lürbke ( marc.luerbke@landtag.nrw.de marc.luerbke@landtag.nrw.de ), der unser Experte für dieses Thema ist.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner


Christian Lindner, MdL
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

als evangelische Religionslehrerin in der Grundschule liegt mir christliche Erziehung überaus am Herzen. In meiner Region gibt es fast ausschließlich katholische Bekenntnisschulen. Viele Jahre arbeitete ich gerne an diesen, bin ich doch der Ökumene sehr verbunden und aktiv in der Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinde. Einige Jahre durfte ich unsere katholische Schule kommissarisch leiten. Meine Bewerbung auf eine feste Schulleiterstelle im neuen katholischen Grundschulverbund lehnte die Bezirsregierung auf Grund meiner Konfession jedoch ab. Überall liest man, es mangele an Schulleitern in Grundschulen, zehn Prozent der Schulen seien ohne Leitung. Ich möchte gerne leiten, man verwehrt mir dieses jedoch trotz guter Examen, zwei abgeschlossener Hochschulabschlüsse und Leitungserfahrung nur auf Grund meiner Konfession. Alternativen zur katholischen Grundschule bietet unsere Region kaum, es gibt im erreichbaren Großraum lediglich eine Gemeinschaftsgrundschule.
Das Grundgesetz sagt, jeder Bürger habe bei gleicher Eignung auch gleiche Rechte ein öffentliches Amt zu bekleiden. Zudem ist Diskriminierung auf Grund der Religion nicht erlaubt.
Auch europäisches Recht verbietet Benachteiligung aus religiösen Gründen. Ihre Partei sprach sich in der Vergangenheit stets für eine klare Trennung von Kirche und Staat aus, was ich sehr vernünftig finde. Vermehrt hört man aus katholischen Regionen, dass andergläubige junge Lehrkräfte als \"billige\" Aushilfskräfte mit Zeitvertrag an katholischen Grundschulen eingesetzt werden, ihnen jedoch eine Festanstellung mit Beamtenverhältnis verwehrt bleibt.
Nichtkatholische Lehrkräfte werden also benachteiligt und ausgenutzt.
Sehen Sie in absehbarer Zeit Möglichkeiten diese Diskriminierungen im Land NRW abzustellen?
Halten Sie die Regelungen vereinbar mit unserer Verfassung sowie dem europäischen Recht?
Hält Ihre Partei weiterhin an einer Trennung von Kirche und Staat fest?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2013
Christian Lindner
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank, dass Sie sich an mich gewandt haben.

Es tut mir Leid zu hören, dass Sie sich in einer so unglücklichen Lage befinden. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass es mir als Abgeordneter leider nicht möglich ist, juristische Einzelfälle aus der Ferne zu prüfen. Mein Kollege Marc Lürbke hat Ihnen ja bereits in der Sache geantwortet – ich hoffe er konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Christian Lindner
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.