Björn Fecker (DIE GRÜNEN)

Björn Fecker
Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Wohnort
Bremen
Stadtteil
Bremen-Huchting , Stimmen (Wahlkreis): 1.675
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen
(...) Der Drops ist noch lange nicht gelutscht und die Huchtinger haben mit ihrem Beharrungsvermögen maßgeblich dazu beigetragen. (...)
 
Persönliche Website
www.gruene-huchting.de
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
13.04.2011
Von:

Guten Tag Herr Fecker,

was machen die Grünen und Sie speziell zur Bekämpfung des Fluglärms und teilen Sie die Einschätzung ihres Huchtinger SPD-Kollegen Senkal, dass hier zuerst das Loske-Ressort gefordert ist?

Freundlichen Gruß
Antwort von Björn Fecker
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14.04.2011
Björn Fecker
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für ihre Frage.

Wir Grüne setzen uns schon sehr lange für einen deutlich besseren Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm ein. Aber dies ist, wie leider vieles in der Politik, das Bohren eines sehr dicken Brettes.

Es gibt zwei Bereiche, in denen es weiter Verbesserungen zu erzielen gilt. Auf der einen Seite bedarf es einer deutlich höheren Transparenz im Umgang mit den Flügen, die sich außerhalb der regulären Betriebszeiten des Flughafens bewegen. Für uns Grüne muss die Fluglärmkommission öffentlich tagen, damit die Menschen die Chance haben, die Diskussionen nach zu verfolgen. Außerdem muss endlich sichergestellt werden, dass die Bevölkerung im Internet nachvollziehen kann, warum welche Maschine so spät noch gelandet ist und welche Anträge auf Ausnahmelandung seitens der Aufsichtsbehörde auch abgelehnt wurden. Die Erhöhung der Landesgebühren für "Spätzünder" ist ein Instrument, das meine Grünen Kollegen im Beirat Huchting auch schon gefordert haben.

Immerhin hat der Flughafen Bremen angekündigt in den kommenden Jahren mehrere Millionen in den Lärmschutz zu investieren. Nähere Details sollen hier bald folgen. Als ebenfalls betroffener Anwohner warte ich gespannt.

Und zur Frage der Verantwortung: Die Verantwortung für den Flughafen liegt beim Senator für Wirtschaft und Häfen. Aber solche Debatten bringen die Menschen nicht weiter und lösen auch kein Problem, daher beteilige ich mich auch nicht an derlei "Verantwortungsgeschiebe". Die Betroffenen erwarten von uns Lösungen und keine Schuldzuweisungen.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Fecker
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Frage zum Thema Medien, Kultur und Sport
14.04.2011
Von:
Ole

Wie sehen Sie die finanzielle Zukunft des Theater Bremen? Bleibt es ein Vier-Sparten-Haus, wie werden die Tariferhöhungen künftig finanziert?
Antwort von Björn Fecker
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21.05.2011
Björn Fecker
Sehr geehrter Herr ,

Bremen braucht ein Theater. Gerade weil das Theater unter CDU-Führung arg gelitten hat, war es ein Anliegen der Grünen, hier wieder für eine solide Finanzierung zu sorgen.

Allerdings wird sich auch das Theater an der Konsolidierung des Bremischen Haushaltes beteiligen müssen, d.h. zum Beispiel auch, dass es teilweise die Tarifergebnisse selbst schultern muss.

Eine Auflösung des Theaters steht für mich und die Grünen aber nicht zur Debatte.

Mit freundlichen Grüßen
Björn Fecker
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Frage zum Thema Medien, Kultur und Sport
14.04.2011
Von:

Was werden die Grünen tun, um der Gewalt der Großfamilie M. Herr zu werden?
Antwort von Björn Fecker
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27.04.2011
Björn Fecker
Sehr geehrter Herr ,

die Einstellungszahlen bei der Polizei wurden in dieser Legislatur drastisch erhöht. Leider war dies in der Zeit vor Grüner Regierungsbeteiligung nicht der Fall, so dass die Polizei heute Schwerpunkte ihrer Arbeit setzen muss. Einer dieser Schwerpunkte sollte aus Grüner Sicht auch die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität sein. Nichts anderes betreiben Teile der von ihnen angesprochenen Gruppe.

Bei der Polizei wurde in Bezug auf die benannte Familie eigens eine besondere Einheit geschaffen, die sich ausschließlich hiermit befasst. Diese Einheit soll nun in der Polizei fest etabliert werden. Wir Grünen unterstützen dies ausdrücklich. Auch muss sichergestellt sein, dass es bei Strafverfahren generell keine lange Pause zwischen der Tat und der Verhandlung vor Gericht gibt. Hier hat Bremen aus meiner Sicht noch Verbesserungsbedarf.

Ein weiterer Ansatz muss das Unterbrechen einer kriminellen Karriere sein. Wenn ein Jugendlicher droht, in die Kriminalität abzurutschen, müssen Staatsanwaltschaft, Schule, Polizei und die Jugendhilfe gemeinsam eingreifen. Das hierzu aufgelegte Konzept des Senats "Stopp der Jugendgewalt" enthält hierfür die richtigen Ansätze, muss zukünftig aber noch verbindlicher die Zusammenarbeit verschiedener Behören regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Fecker
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Frage zum Thema Medien, Kultur und Sport
20.04.2011
Von:

Wie stehen Sie zu der Ankündigung, dass in Bremen für die Sportler keine Kunstrasenplätze mehr finanziert werden sollen? Speziell im Stadtteil Obervieland wartet der Sportverein Komet Arsten sehnsüchtig auf einen solchen Platz, denn in diesen Verein melden sich immer mehr Kinder an.
Antwort von Björn Fecker
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25.04.2011
Björn Fecker
Sehr geehrte Frau ,

ich teile nicht die Meinung von SPD-Sportsenator Ulrich Mäurer, dass nun erstmal Schluss sein müsse mit dem Bau neuer Kunstrasenplätze. Ich denke, wir werden allerdings nicht wie in den vergangenen Jahren jeweils zwei Plätze errichten können, sondern sollten schauen, wo es auf der Landkarte noch weiße Flecken gibt und eine Notwendigkeit besteht und uns ansonsten auf den Erhalt der bisherigen Plätze konzentrieren. Deren Sanierung kommt ja auch wieder auf den Haushalt zu.

Einen solch angesprochenen "weißen Fleck" finden wir in der Tat beim TuS Komet Arsten, der eine wichtige soziale Aufgabe für den Stadtteil wahrnimmt und ja durch die Fusion nun noch größer geworden ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig für Sportler ein vernünftiges Umfeld ist. Ich denke, dass es hier eine gemeinsame Planung mit dem Bildungs- und Sportressort geben muss, da ja auch das Neue Gymnasium Obervieland als benachbarte Schule, nebenbei zertifizierte "DFB-Eliteschule des Fußballs", einen solchen Platz nutzen würde.

Kurzum: Politik muss auch in schwierigen finanziellen Zeiten die Arbeit der Sportvereine unterstützen - hierzu gehören auch vernünftige Sportflächen!

Mit freundlichen Grüßen
Björn Fecker
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
20.04.2011
Von:

Der grüne Verkehrssenator hat in Bremen so viele Dinge falsch gemacht wie kein anderer Senator vorher. Wie stehen Sie zur geplanten Abschaffung der Hochstrasse vor dem Bahnhof? Wie stehen Sie zu den Verkehrsberuhigungsampeln zum Autobahnzubringer Vahr? Was sagen Sie zum katastrophalen Zustand in Vor dem Steintor für Radfahrer, die mitten auf der Strasse fahren sollen und von vorne und hinten überholt werden, nur weil man die Seitenstreifen nicht asphaltiert hat?
Antwort von Björn Fecker
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04.05.2011
Björn Fecker
Sehr geehrter Herr ,

der Abriss der Hochstraße vor dem Bahnhof macht städtebaulich Sinn. Alle Menschen sind immer für eine Aufwertung der Innenstadt. Dazu gehört auch der Bahnhofsbereich. Wenn Sie als Tourist Bremen mit dem Zug erreichen, sind ihre ersten Eindrücke eine Betonwüste und eine Hochstraße. Unsere Stadt hat eine bessere Visitenkarte verdient. Und dass ein Abriss zum Verkehrskollaps führt, ist aus meiner Sicht blanker Unsinn. Dies kann man durch vernünftige Verkehrsgestaltung und clevere Ampelschaltungen durchaus vermeiden.

Ähnlich verhält es sich bei den Ampeln in der Vahr. Bei diesen charmanten Brücken aus den "Siebzigern" haben ältere Menschen, Kinderwagen-Schieber und Rollstuhlfahrer keine Chance. Die Stadtteilbeiräte haben immer wieder Klagen hierüber erhalten und sich auch daher klar und deutlich für die neuen Ampelanlagen ausgesprochen. Ich halte die Entscheidung daher auch für vertretbar.

Was das Viertel angeht teile ich ihre Einschätzung, dass man dort als Fahrradfahrer keine optimalen Bedingungen vorfindet. Die Frage Asphalt oder Kopfsteinpflaster erregte ja auch die Gemüter der Menschen. Ich akzeptiere die Entscheidung des Beirats in dieser Frage.

Mit freundlichen Grüßen
Björn Fecker
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