Bernd Voß (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Schleswig-Holstein 2009-2012
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Angaben zur Person
Bernd Voß
Geburtstag
28.06.1954
Berufliche Qualifikation
Landwirt; Diplom-Agraringenieur
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Rendsburg-Süd
Landeslistenplatz
-, über Liste eingezogen
(...) Friedrichsstadt mit ihrer herausgehobenen jahrhundertealten Gründungsgeschichte und dem erhaltenen Stadtbild gehört wie das Bahnbauwerk Rendsburger Hochbrücke mit der Schwebefähre zweifelsohne zu den besonderen kulturhistorischen Bauwerken in Schleswig-Holstein. Zugleich bin ich der Meinung, dass der Titel "Weltkulturerbe" sparsam und sorgsam verwendet werden sollte und wir deshalb sorgfältig abwägen müssen, wie sich das im Verhältnis mit anderen ausgezeichneten Baudenkmälern im Land verhält. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Kultur
09.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Voß,

sind Sie für Aufnahme der Rendsburger Hochbrücke ins UNESCO welterbe und von Friedrichstadt ?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Bernd Voß
1Empfehlung
25.07.2011
Bernd Voß
Sehr geehrte Frau

Vielen Dank für die Anfrage. Friedrichsstadt mit ihrer herausgehobenen jahrhundertealten Gründungsgeschichte und dem erhaltenen Stadtbild gehört wie das Bahnbauwerk Rendsburger Hochbrücke mit der Schwebefähre zweifelsohne zu den besonderen kulturhistorischen Bauwerken in Schleswig-Holstein. Zugleich bin ich der Meinung, dass der Titel "Weltkulturerbe" sparsam und sorgsam verwendet werden sollte und wir deshalb sorgfältig abwägen müssen, wie sich das im Verhältnis mit anderen ausgezeichneten Baudenkmälern im Land verhält.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Voß
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Frage zum Thema Soziales
19.11.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Voß,

wie ist Ihre Meinung zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort von Bernd Voß
1Empfehlung
31.12.2011
Bernd Voß
Sehr geehrter Herr

Ich halte grundsätzlich die Modelle zum bedingungslosen Grundeinkommen für visionär. Sozialbürokratie könnte in weiten Teilen wegfallen, Bedürftigkeitsprüfungen wären endlich vorbei. Über ein System der negativen Einkommenssteuer könnte die Finanzierung organisiert werden.

Ich bin aber der Meinung, dass wir schneller eine bessere Situation für die betroffenen Personen über eine grün und solidarisch reformierte Grundsicherung bekommen. Dazu gehört auch eine vergleichbare Erhöhung des ALG II. Ein Grundeinkommenselement das sofort eingeführt werden sollte wäre eine bedingungslose Kindergrundsicherung, ein temporäres Grundeinkommen als Brückenexistenzsischerung und beim ALG II Schluss mit jeglichen finanziellen Sanktionen, die dazu führen, dass das Einkommen unterhalb des Existenzsicherungsniveaus sinkt, sowie eine armutsfeste Alterssicherung.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Voß
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Frage zum Thema Umwelt
23.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Voss,
Schießlärm und Bodenvergiftung auf dem Schießplatzgelände in Warder, mitten im Naturpark Westensee, beinträchtigen die Lebensqualität vieler Anwohner.
Infolge von Beschwerden wurden 2008 und 2009 auf dem Gelände rund um den Schießstand umfangreiche Detailuntersuchungen durchgeführt.

Der Sachverständige stellte extrem hohe Wasser- und Bodenbelastungen fest und unterbreitete kurz- und mittelfristige Sanierungs- und Sicherheitsvorschläge. Die Aufsichtsbehörde war seinerzeit bestürzt und kündigte Konsequenzen an.
Nach mehr als zwei Jahren ist das Ergebnis ernüchternd. Außer der Stilllegungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen entschloss man sich zum "kontrollierten Liegenlassen" der rund 300 000 kg Bleischrot (besteht aus 95% Blei und je 2,5% Arsen und Antimon).
Schlimmer noch, das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt u. ländliche Räume (LLUR) erlaubt auch weiterhin den Schießbetrieb auf diesem kontaminierten Gelände und nimmt billigend in Kauf, dass jährlich mehrere 1 000 kg. giftige Schwermetalle dem geschundenen Boden zusätzlich zugeführt werden.
Frei nach dem Motto: "Weiter so, der Boden ist eh kontaminiert."

Als Sprecher der "Bürgerinitiative Naturpark ohne Schießlärm e.V." möchte ich Sie im Namen von rund 200 Mitgliedern fragen:
Würden Sie sich nach der Wahl für eine Überprüfung dieser rechtswidrigen permanenten Bodenkontaminierung einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen
,
Sprecher der "Bürgerinitiative Naturpark ohne Schießlärm e.V."
www.Schiesslaerm.de
Antwort von Bernd Voß
1Empfehlung
02.05.2012
Bernd Voß
Sehr geehrter Herr t

Wir haben das Thema bereits in der jetzigen Legislaturperiode begleitet und werden uns für die Überprüfung dieser fortgesetzten Bodenkontamination einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Voß
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