Bärbel Bas (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2009-2013
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Angaben zur Person
Bärbel Bas
Geburtstag
03.05.1968
Berufliche Qualifikation
Personalmanagementökonomin (VWA)
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Duisburg
Wahlkreis
Duisburg I
Ergebnis
42,2%
Landeslistenplatz
35, Nordrhein-Westfalen
(...) Wir wollen den Anteil älterer Beschäftigter erhöhen und mehr Flexibilität beim Übergang vom Berufsleben zur Rente ermöglichen. Ich werde eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nicht unterstützen, wenn dieser Schritt zu einer faktischen Rentenkürzung führt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Bärbel Bas
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Frage zum Thema Frauen
08.03.2013
Von:

Aus der Zeitung habe die Forderung nach einer Frauenquote von mindestens 40 % vernommen.

Da frage ich mich erst einmal, wie sie auf eine derartig pauschale Quote kommen?

Dann stellt sich mir die Frage, ob sie diesen Wert nicht einfach nur übernommen haben.

Haben sie die Zahl durchdacht?

Sind sie der Meinung eine Quote sollte pauschal am Anteil eines Geschlechts in der Gesellschaft festgemacht werden?

Wie soll eine pauschale Quote berücksichtigen, dass nicht in jeder Sparte ein gleicher Anteil von Frauen vorhanden ist?
Es gibt zum Beispiel Studiengänge mit überwiegend Frauen und welche in denen kaum Frauen sind. Wie soll also eine pauschale Quote diese Dynamik wiedergeben?

In welchem Bereich soll diese Quote angesiedelt sein? In der Führungsetage, wie von vielen ohne nachdenken pauschal gefordert oder vielmehr beim Einstieg ins Unternehmen, wo viele Frauen möglicherweise schon an der Personalabteilung scheitern.
Antwort von Bärbel Bas
1Empfehlung
11.03.2013
Bärbel Bas
Sehr geehrter Herr ,

die SPD-Bundestagsfraktion will Bewegung in die obersten Führungsgremien bringen und hat deshalb einen Gesetzesentwurf vorgelegt mit dem Ziel: In Aufsichtsräten und Vorständen börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen sollen Frauen und Männer zukünftig zu mindestens 40 Prozent vertreten sein. Andernfalls werden die Positionen in den Gremien nicht besetzt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Aktionsplan für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion mit einem Klick hier: www.baerbelbas.de

Die SPD-Bundestagsfraktion hat ihre Forderungen in der vergangenen Sitzungswoche auch als Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht. Diesen Antrag "Gleichstellung - Fortschritt - Jetzt - Durch eine konsistente Gleichstellungspolitik" finden Sie mit einem Klick hier: www.baerbelbas.de

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Bas
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Frage zum Thema Gesundheit
17.05.2013
Von:

Mich verunsichern mich seit mehreren Jahren schon einige Theorie zum Thema Geoengineering, laut denen am Himmel über unseren Köpfen Chemikalien ausgebracht würden, die u.A. dazu dienen sollen, die Sonneneinstrahlung zu mindern.

Werner Schulz, seit 2009 Grünes Mitglied des Europäischen Parlaments und ihnen vielleicht sogar persönlich bekannt, hat letzten Monat, auf einer Konferenz zum Thema Geoengineering in Brüssel, Eindeutig gesagt, O-Ton von Werner Schulz: "(...)Und ich glaube daß es immer wieder auf eine aktive Zivilgesellschaft ankommt, diese Dinge offenzulegen , Informationen zu sammeln, vor den Gefahren zu warnen, die Regierungen zu zwingen, ehrlich damit umzugehen und daß dieses Experiment, was ja bereits gestartet worden ist- es ist ja nicht nur, daß wir über Forschung reden, hier wird bereits ja angewendet, hier wird ja bereits ein Himmel in gewisser Weise verarbeitet. (…)."

1. Wenn wir den Aussagen von Herrn Schulz und vielen anderen Stimmen die von Wettermanipulation, Geoengineering, Chemtrails & Co. sprechen, folgen, müsste der Bundestag nicht über so weitreichende Handlungen am Himmel informiert werden?
Falls nicht, welche Demokratisch legitimierte Institution entscheidet über solche Aktionen?

2. Welche gesundheitlichen Risiken/Folgen entstehen durch diesen tiefen, aktiven Eingriff in unser natürliche Lebenswelt?

3. Wissen sie, ob Ärzte und Versicherungen sich mit dieser Thematik schon auseinander gesetzt haben? In den U.S.A. Häufen sich Berichte von Dermatologen, die einen Zusammenhang zwischen den Ausgebrachten Chemikalien und einer Hautkrankheiten namens "Morgellon", welche bisher (genau wie die Chemtrail-Theorie als Verschwöung abgetan wurde) mehrheitlich als Variante des Dermatozoenwahns angesehen wurde.

4. Wissen sie selbst von solchen Vorgängen? Und wenn nicht, wie denken sie darüber?

Lieben Gruß und weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit

PS: 2000 Zeichen sind einfach zu wenig :)
Antwort von Bärbel Bas
2Empfehlungen
22.05.2013
Bärbel Bas
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Mail und vielen Dank für Ihre guten Wünsche für meine weitere Arbeit.

Ihre Verunsicherung lässt mich natürlich nicht kalt, deshalb bin ich Ihren Hinweisen nachgegangen. Meines Wissens nach liegen aber weder der Bundesregierung noch dem Deutschen Bundestag Informationen über die Existenz von Chemtrails, Geoengineering und Wettermanipulationen vor.

Das Bundesumweltamt hat sich intensiv mit den o.g. Themen auseinandergesetzt. Eine umfangreiche Ausarbeitung der Behörde finden Sie unter www.umweltdaten.de

Auch der Deutsche Wetterdienst behandelt Chemtrails: www.deutscher-wetterdienst.de

Die Nichtregierungsorganisation Greenpeace kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie diese beiden staatlichen Behörden: www.greenpeace-magazin.de

Ich hoffe, dass diese Informationen Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Bas
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Frage zum Thema Wachstumsbeschleunigungsgesetz
16.06.2013
Von:

Sehr geehrter Frau Bas,

aus allen Windrichtungen fliegt uns der Ruf nach immer mehr Wachstum entgegen.
Es ist so offensichtlich und selbst für Kinder leicht zu verstehen, daß auf einem endlich großen Planeten mit endlich vielen Ressourcen und einem endlichen Energiepotenzial ein unendliches, dazu auch noch exponentielles Wachstum ein Ding der Unmöglichkeit ist, so, wie man einen 10-Liter-Eimer nicht mit unendlich viel Wasser füllen kann.
Ich verweise hier auf das Buch von Herbert Gruhl, "Ein Planet wird geplündert" und auf die folgenden 4 Studien an den Club of Rome: "Die ( neuen ) Grenzen des Wachstums" 1972 ( bzw. 1992 ), "Das 30-Jahre-Update, Signal zum Kurswechsel", 2004, und der neue Bericht "2052", von 2012.
Am Rande einer Krisensitzung in Brüssel wurde in einem Fernsehbericht ein Wissenschaftler des Club of Rome gefragt, was er von der Forderung halte: "Wir setzen auf immer mehr Wachstum". Der Mann antwortete lapidar: "Das kann überhaupt nicht greifen, weil die Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums schon seit langem überschritten sind".
Das heißt, daß den laufenden und noch bevorstehenden Krisen nichts Wirksames entgegengesetzt wird und sich diese in aller Ungestörtheit zu Katastrophen entwickeln.
Können wir hoffen, daß es den Politikern gelingt sich doch noch von dieser Zwangsvorstellung eines grenzenlosen Wachstums auf einer begrenzten Erde zu lösen, und zwar noch vor dem "Point of no return", um über alternative Wirtschaftsmodelle nachzudenken, die nicht auf Profitgier, sondern z.B. auf Bedarfsorientierung ausgerichtet sind, so daß auch die unsinnige und damit menschenunwürdige Hetzjagd nach immer mehr, immer weiter, immer schneller und immer höher ein Ende fände und die Menschen wieder mehr Zeit zur Selbstbesinnung hätten?
Der Kabarettist, Urban Priol, hat uns in seiner Anstalt eine Weisheit der Dakota-Indianer verraten: Wenn du merkst, daß du ein totes Pferd reitest, dann steige ab.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort von Bärbel Bas
1Empfehlung
20.06.2013
Bärbel Bas
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Anregungen zum Thema Wachstum.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und zusammen mit den Grünen die Enquete-Kommission: "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" im Deutschen Bundestag initiiert. Aufgabe dieser Enquete-Kommission war es, Lehren aus den Krisen der vergangenen Jahre zu ziehen und Vorschläge zur Bewältigung der großen Herausforderungen der Zukunft zu erarbeiten. Vor allem die Vorschläge von SPD und Grünen zeigen Weichenstellungen für eine Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft auf. Zukunftsfähige Politik braucht ein neues Verständnis von gesellschaftlichem Wohlstand, individuellem Wohlergehen und nachhaltiger Entwicklung. Alle Informationen zu dieser Kommission finden Sie mit diesem Link: www.spdfraktion.de

Lebensqualität erzielen wir heute nicht mehr mit einfachem "Schneller, Höher und Weiter". Fortschritt liegt für mich als Sozialdemokratin immer nur dann vor, wenn es mit der Verwirklichung der Ideen von Emanzipation, Freiheit und Gerechtigkeit vorangeht. Ich bin da ganz bei Ihnen, sehr geehrter Herr : Wir müssen unseren Ressourcenverbrauch deutlich reduzieren und die gesamte Produktionsweise auf ein höheres Level von Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz umstellen. Wir Sozialdemokraten setzen bei dem dringend gebotenen sozialökologischen Wandel unseres Wirtschaftssystems auf seine technologische Innovationskraft.

Die zentrale Zukunftsfrage lautet aus meiner Sicht: Wie können wir den wirtschaftlichen Prozess in die ökologischen Tragfähigkeitsgrenzen der Erde umsteuern? Die Antworten heißen: Effizienzrevolution und erneuerbare Energien, Verteilungsgerechtigkeit und mehr Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses sozialökologische Wende kann aber nur gelingen, wenn sie sozial gestaltet wird und Energie auch für alle Menschen bezahlbar bleibt.

Mit freundlichen Grüßen nach Duissern

Bärbel Bas
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