Arno Münster (SPD)
Abgeordneter Hamburg 2011-2015

Angaben zur Person
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Lademeister
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Technischer Angestellter, Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)
Wohnort
Altona-Altstadt
Wahlkreis
Altona über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
(...) In der anhaltenden Debatte um die Energienetze geht es nicht nur darum, ob die Stadt die Netze zu 100% kauft oder sich mit 25% an den Netzgesellschaften beteiligt, sondern auch darum, ob und wie wir in Hamburg die Energiewende möglichst zügig umsetzen und den Klimaschutz voranbringen können. Selbst wenn die Stadt die Energienetze zu 100% übernähme, wären wir mit der Energiewende und dem Klimaschutz noch keinen Schritt weiter gekommen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Umwelt
19.01.2015
Von:

Die Hamburger Messstation des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und andere Messstationen haben deutliche Überschreitungen der Grenzwerte für die Luftverschmutzung festgestellt, die den Grenzwert deutlich überschreiten. Was wird die SPD kurz- und mittelfristig dagegen tun?
Antwort von Arno Münster
bisher keineEmpfehlungen
20.01.2015
Arno Münster
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Wir haben den Luftreinhalteplan mit 80 Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Schiffsverkehr und Energie auf den Weg gebracht. Mit dem Ausbau der Elektromobilität, immer saubereren Bussen, unserer Radverkehrsstrategie, dem Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und Öko-Landstrom für Schiffe im Hafen lassen sich die Luftschadstoffe - vor allem Stickoxide - nach und nach verringern. Auch die Luftgütepartnerschaft mit Hamburger Unternehmen wird weiter ausgebaut. Die strengeren europäischen Abgasnormen werden ihr Übriges tun.

In vielen Städten Deutschlands und Europas werden die europäischen Grenzwerte für NO2 überschritten. Überall klagen Bürgerinnen und Bürger auf Einhaltung der Grenzwerte. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit den Maßnahmen unseres Luftreinhalteplans den Schadstoffausstoß reduzieren und die strengen Abgasvorschriften der Europäischen Union bald einhalten werden.

Moderne Antriebstechnologien nehmen langsam Fahrt auf. Was sich schon jetzt abzeichnet, werden wir ab Ende des Jahrzehnt verpflichtend machen: Ab 2020 wird Hamburg nur noch vollständig emissionsfrei fahrende Busse mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb anschaffen. Mit ca. 1.500 Fahrzeugen verfügen unsere beiden großen Hamburger Verkehrsunternehmen HOCHBAHN und VHH über eine bedeutende Marktmacht, um die Bushersteller zur Förderung der Elektromobilität und von Brennstoffzellenbussen zu bewegen. Das werden wir im Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger nutzen. Als erstes wollen wir die Innenstadtbuslinien auf innovative Antriebe umrüsten. Dies wird die Luftqualität weiter verbessern und die Lärmbelastung in der Inneren Stadt weiter senken.

Mit freundlichen Grüßen

Arno Münster
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