Andreas Stoch (SPD)
Abgeordneter Baden-Württemberg

Angaben zur Person
Geburtstag
10.10.1969
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Rechtsanwalt
Wohnort
Heidenheim
Wahlkreis
Heidenheim
(...) Für eine bundeseinheitliche Kürzung der Feriendauer von 75 Werktagen dürfte aus derzeitiger Sicht bundesweit keine Übereinstimmung erzielbar sein. Zudem ist eine erhebliche politische Diskussion mit Blick auf das Thema Lehrerarbeitszeit zu erwarten, da die Länder - auch Baden-Württemberg - bei der Festsetzung der Deputate und der dabei zu berücksichtigenden Urlaubszeit/unterrichtsfreien Zeit von 75 Werktagen ausgehen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Schulen
09.02.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Stoch,

ist es richtig, dass Sie als Kultusminister ihre Kinder lieber einer Privatschule (Waldorfschule) anvertrauen, als sie im staatlichen Achulsystem unterrichten zu lassen?
Wenn ja, was bewegt Sie zu diesem Schritt? Stehen Sie dem eigenen Schulsystem kritisch gegenüber?

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
14.02.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Stoch,

Wie ich auf dem Landesschülerkongress erfahren habe, planen Sie die Zusammensetzung der Schulkonferenz zu verändern. In Bezug darauf diskutierten wir in der Politik Ag unserer Schule. Dabei kamen wir zu der Meinung, dass eine Erhöhung des Schüleranteils durchaus Sinn macht. Eine Erhöhung des Elternanteils hingegen, halten wir für weniger sinnvoll.
Unserer Meinung nach sollten Eltern, die ja direkt nichts mit dem Schulleben zu tun haben, nicht gleich viel Stimmrecht haben wie Schüler. Schüler sollten allerdings weiterhin weniger Stimmrecht behalten als Lehrer. Deshalb halten wir es für sinnvoll, den Anteil der Eltern zugunsten des Anteils der Schüler zu verringern. Wir gehen dabei von unserer Schule, dem Albert Einstein - Gymnasium Ulm, aus, einer Schule mit Schülerrat, Elternbeirat und mehr als 14 Lehrstellen.
Sicher wäre der Landeselternbeirat darüber nicht sehr erfreut, dennoch würde es uns freuen wenn Sie zumindest darüber nachdenken. Wir bitten um Rückmeldung zu ihrer Meinung.

Mit freundlichen Grüßen


I.A der Politik-Ag

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Frage zum Thema Schulen
29.04.2014
Von:

In vielen Gesprächen mit Eltern von schulpflichtigen Kindern und natürlich jetzt durch die persönliche Betroffenheit, stellen die 6-Wochen dauernden Sommerschulferien eine besondere Schwierigkeit da.

In der heutigen Zeit sind meistens beide Elternteile berufstätig. Auch Oma und Opa`s – soweit vor Ort überhaupt vorhanden – sind oft beide im Berufsleben.

Die Überbrückung einer Betreuung über 6-Wochen hinweg gestaltet sich dadurch sehr schwierig. Der normale Urlaub eines Arbeitgebers reicht in keinster Weise für die Ferien der Kinder aus.

Hinzu kommt, dass gerade in der Sommerferienzeit die Preise für Urlaube enorm ansteigen. Deshalb weichen viele auch gerne auf Oster- und Herbstferien für ihre Familienurlaube aus.
Auch gibt es einige, denen es aus beruflichen Gründen oder z.B. in der Landwirtschaft, nicht möglich bzw. schwerlich möglich ist in den Sommermonaten einen längeren Familienurlaub zu machen.

Auch habe ich bei vielen Kindern beobachten können, dass sie sich in 6-Wochen Ferien gelangweilt haben und regelrecht wieder froh waren, dass die Schule anfing. Die Pause war einfach zu lange. Wenn dann die Familie nicht in Urlaub fahren konnte/wollte – sei es aus Kosten- bzw. Zeitgründen und das Wetter auch nicht mitspielte….

Deshalb wäre mein Vorschlag und Bitte – ich spreche auch im Namen von mehreren Eltern aus meiner Umgebung – über eine Kürzung der Sommerferien auf z.B. 4-Wochen nachzudenken und die zwei Wochen anders zu verteilen.

Eine m. E. sinnvolle Sache wäre z.B. noch eine Woche Winterferien einzuführen. (In einigen Bundesländern gibt es dies bereits, zwar auch trotz 6-Wochen Sommerferien). Ich bitte deshalb sich eingehend mit diesem Vorschlag zu beschäftigen und für eine m. E. familienfreundlichere Feriengestaltung zu sorgen. Die heutige Feriengestaltung ist nicht mehr zeitgemäß. Die heutige Urlaubsgestaltung geht eindeutig zu kürzeren Urlauben und Zweiturlaub.

Gibt es irgendwelche Aussichten, dass sich in dieser Richtung was bewegen könnte?
Antwort von Andreas Stoch
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28.05.2014
Andreas Stoch
Sehr geehrte Frau Maurer,

die bundeseinheitliche Feriendauer von 75 Werktagen im Schuljahr haben die Länder der Bundesrepublik Deutschland in einem völkerrechtlichen Staatsvertrag geregelt. Der Landtag von Baden-Württemberg hat diesen Staatsvertrag ratifiziert und ihm damit den Rang eines Gesetzes gegeben.

Um zu vermeiden, dass die Bevölkerung der Länder jeweils zur gleichen Zeit den Urlaub antritt bzw. beendet, vereinbarten die Länder auf Arbeitsebene, dass mindestens 6 Wochen Sommerferien festgesetzt werden. Damit ist zugleich eine Vertretungsregelung in Unternehmen, Firmen und Behörden u.ä. möglich, die den Beschäftigen mit schulpflichtigen Kindern wenigstens 3 Wochen Urlaub zugestehen.

Für eine bundeseinheitliche Kürzung der Feriendauer von 75 Werktagen dürfte aus derzeitiger Sicht bundesweit keine Übereinstimmung erzielbar sein. Zudem ist eine erhebliche politische Diskussion mit Blick auf das Thema Lehrerarbeitszeit zu erwarten, da die Länder - auch Baden-Württemberg - bei der Festsetzung der Deputate und der dabei zu berücksichtigenden Urlaubszeit/unterrichtsfreien Zeit von 75 Werktagen ausgehen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Stoch MdL
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Frage zum Thema Schulen
15.10.2014
Von:

Guten Abend sehr geehrter Herr Schoch,

meine Kinder besuchen beide das Solitude Gymnasium in Weilimdorf.

Mit großer Sorge stelle ich fest, dass regelmäßig Unterricht ausfällt; über den Daumen gepeilt rund 10 Prozent der Unterrichtszeit. Während Ausfälle von Lehrkräften in der Grundschule flexibel durch Springer aufgefangen wurden, stehen meine Kinder nun häufig vor 12 Uhr unbeaufsichtigt vor der Haustür oder müssen erst zur Schule, wenn ich und meine Frau bereits auf der Arbeit sind.

Welche kurzfristigen Maßnahmen sind geplant, um den in meinen Augen untragbaren Zustand kurzfristig abzustellen?

Über eine Antwort und noch viel mehr über zeitnahes und konsequentes Handeln in dem Punkt wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen


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