Albert Rupprecht (CSU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Albert Rupprecht
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Diplom Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Weiden
Landeslistenplatz
20, Bayern
(...) Nach eingehender Befassung über ein Verbot des Paintballspielens hält die CDU/CSU-Fraktion das Spielen von Gotcha, vor allem von Woodland-Paintball für besorgniserregend, da es hier zur Verherrlichung von gewalttätigen und kriegerischen Handlungen kommt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Wirtschaft
13.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Rupprecht,

Ludwig Erhard schrieb 1957 in seinem berühmten Buch "Wohlstand für Alle", S. 7:
"... So wollte ich jeden Zweifel beseitigt wissen, daß ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand da der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden.
Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet. Die Neugestaltung unserer Wirtschaftsordnung musste also die Voraussetzungen dafür schaffen, daß dieser einer fortschrittlichen Entwicklung entgegenstehende Zustand und damit zugleich auch endlich das Ressentiment zwischen ´arm´ und ´reich´ überwunden werden konnten. Ich habe keinerlei Anlaß, weder die materielle noch die sittliche Grundlage meiner Bemühungen mittlerweile zu verleugnen. Sie bestimmt heute wie damals mein Denken und Handeln."
( www.ludwig-erhard-stiftung.de )

Was meinen Sie, sind wir heute dem Ziel breiter Massenkaufkraft näher gekommen oder haben wir eher wieder eine Spaltung der Gesellschaft wie in den 1920er Jahren in wenige Superreiche und dem Rest der Gesellschaft ohne bedeutende Kaufkraft?

Fühlen Sie sich den Zielen Ludwig Erhards verpflichtet / sympathisieren Sie damit / treten Sie aktiv dafür ein?

Was denken Sie, wie viel Euro pro Kopf oder Haushalt sind heute das Maß, um das Ziel Ludwig Erhards von breiter Massenkaufkraft als erreicht ansehen zu können?

Mit freundlichen Grüßen
dr. wo

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
17.03.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Rupprecht,

ich habe eigentlich nur eine kurze Frage, die aber viel in Deutschland bewegen könnte.

In den Nachbarländern, wie z. B. Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Tschechien usw. gibt es schon seit Jahren eine Vignette oder Maut für PKW. Natürlich wurde die Frage bestimmt schon mehrmals gestellt, aber warum wird so was nicht in Deutschland eingeführt?

Schließlich liegt Deutschland in der Mitte von Europa und alle anderen Länder nutzen unsere Autobahn kostenlos. Das heißt, die Niederländer die nach Italien wollen, die Polen, die nach Frankreich wollen oder die Dänen, die in die Schweiz zum Skifahren wollen, nutzen unsere Straßen und zahlen keinen Cent dafür. Schließlich zahle ich auch viel Geld, wenn ich nach Italien ans Meer möchte (Vignette in Österreich und die Maut in Italien).

Wir dagegen müssen durch unsere Kfz-Steuer und unsere Mineralölsteuer unsere Autobahnen finanzieren, die andere verbrauchen.

Mein Vorschlag wäre (so wie es in anderen Ländern auch sehr gut funktioniert), Senkung der KFZ- und Mineralölsteuer, dafür die eine Einführung eines Mautsystem wie z. B. einer Vignette. Aber man sollte es so schnell wie möglich machen und nicht wieder, wegen der typischen deutschen Bürokratie, Jahre vergehen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Albert Rupprecht
2Empfehlungen
26.03.2008
Albert Rupprecht
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage an Herrn Rupprecht. Herr Rupprecht wird sich bemühen, Ihnen baldmöglichst eine Antwort zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Mayer
Wiss. Mitarbeiterin
Ergänzung vom 19.06.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben zur Problematik der Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen.

Einer Nutzerfinanzierung über Maut oder Vignette genau wie Sie es beschreiben und wie es sie im europäischen Ausland gibt, wird von der CSU schon seit längerer Zeit gefordert. Minister Günther Beckstein hat dahingehend schon mehrfach die Initiative erfgriffen, die aber von Herrn Bundsverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) blockiert wurde. Der Vorteil einer gleichzeitigen Absenkung der Mineralöl- und Kfz- Steuer würde die Kostenbelastung der Pkw-Nutzer abfedern und sogar den Tanktourismus eingrenzen, was besonders für eine Grenzregion wie der Oberpfalz von Bedeutung ist.

Ich kann Sie nur in Ihrer Haltung bestärken und bitte Sie daher herzlich , mit Ihren Bekannten darüber zu sprechen, damit immer mehr Menschen unseren Vorschlag unterstützen. So kann Druck auf den Minister ausgeübt werden, damit sich in der Sache etwas bewegt.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage in Ihrem Sinne beantworten konnte. Bei Rückfragen können Sie sich gerne erneut an mich wenden.

Mit herzlichen Grüßen

Albert Rupprecht, MdB
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Frage zum Thema Finanzen
08.04.2008
Von:

Meine Frage betrifft die steuerliche Behandlung von sogenannten Spin-offs bei Kapitalgesellschaften.
Und zwar wird dort meist ein Unternehmensteil abgespalten und an die Aktionäre verteilt oder an die Börse gebracht usw.was Sie wohl selbst wissen.
Nun will mir nicht in den Kopf,warum...
1.aus einem Unternehmen mit einem gewissen Marktwert, 2 oder mehr Unternehmen werden,die abzüglich der steuerlichen Belastung durch das BMF weniger wert sein sollen für den Eigentümer bzw.Aktionär.
2.Warum solch ein Spin-off rechtlich als Dividende behandelt wird.In der wissenschaftlichen Theorie lernt man,dass eine Dividende eine Gewinnausschüttung darstellt, die meist aus dem CF bezahlt wird.
Ein Spin-off hat meiner Meinung nach nichts mit CF zu tun,oder?

Die nächste Frage betrifft die Riester Rente.
Ich habe mir auch mal solch einen ""Rister-Plan" erstellen lassen um zu schauen inwieweit ich von der Finanzindustrie abgezockt werde,und siehe da,natürlich wurden die Kosten erst zum schluss erwähnt.
Meine Frage:
1.Warum begünstigt die Politik solch eine Pseudorente,bei der der Zinseszinslauf erst nach der kompletten Kostendeckung für die Finanzindustrie beginnt?
Was dann wiederrum implizieren müsste dass der Zinseszinslauf,der erst nach 5-7 Jahren beginnt,nicht effektiv ist?
Und durch die ca.150€ Prämie des Staates(die im übrigen sehr lächerlich ist) muss an anderer Stelle eingespart werden wobei wir beim Thema Abgeltungssteuer wären.
D.h.Wer effektiv und effizient mit Aktien(der günstigsten und effektivsten Form) spart wird bestraft während ineffiziente Finanzprodukte,bei denen die Fonds-und Finanzindustrie das große Geld macht, begünstigt wird?

nichts für ungut und mit freundlichem Gruss

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.04.2008
Von:

Sehr geehrte Herr Rupprecht,

meine Frage an Sie ist, wie Sie zu einem EU-Verfassungsreferendum stehen? Setzen Sie sich dafür ein, dass viele Bürger an so einer wichtigen Entscheidung teilnehmen möchten und versuchen Sie für die Bürger die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, so dass der deutsche Bürger eine Mitstimme bekommt wie seine europäischen Nachbarn auch?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Albert Rupprecht
3Empfehlungen
21.04.2008
Albert Rupprecht
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage an Herrn Rupprecht. Er wird sich bemühen, Ihnen baldmöglichst eine Antwort zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Mayer
Wiss. Mitarbeiterin
Ergänzung vom 29.04.2008
Sehr geehrte Frau ,

für Ihre Frage zum Thema EU-Verfassungsreferendum danke ich Ihnen.

Wie Sie aus den Medien erfahren konnten, hat der Bundestag am 24. April den Vertrag von Lissabon ratifziert. Auch ich hätte es für gut befunden, wenn über diesen Vertragstext mittels eines Referendums entschieden worden wäre. Darüber gab es innerhalb der CSU eine intensive Debatte bei der letztendlich keine Mehrheit für die Abhaltung eines Referendums gefunden werden konnte, die Gegner eines Referendums beriefen sich diesbezüglich auf das Grundgesetz, welches dieses Instrument der direkten Demokratie nicht vorsieht. Demnach gilt für die Beschlussfassung das Votum der Abgeordneten des Deutschen Bundestages als direkt gewählte Vertreter des deutschen Volkes.

Bei weiteren Fragen und Anmerkungen können Sie sich selbstverständlich an mich wenden.

Mit herzlichen Grüßen

Albert Rupprecht
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
22.04.2008
Von:

Was wird die Union gegen die ständig steigenden Spritpreise unternehmen. 70% des Preises sind Steuern. Man kann es sich bald nicht mehr leisten zur Arbeit zu fahren.

Ihre Meinung bzw. Vorschläge?
Antwort von Albert Rupprecht
4Empfehlungen
23.04.2008
Albert Rupprecht
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage an Herrn Rupprecht. Herr Rupprecht wird sich bemühen, Ihnen baldmöglichst eine Antwort zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Mayer, Büro Albert Rupprecht, MdB
Ergänzung vom 10.07.2008
Sehr geehrter Herr ,

für Ihr Schreiben zum Thema steigende Spritpreise danke ich Ihnen. Der steigende Preis für Kraftstoffe ist in der Tat ein Problem, dem sich alle Autofahrer verstärkt ausgesetzt sehen. Besonders Autofahrer im ländlichen Raum sind besonders davon betroffen. Jedoch ist der Preisanstieg der letzten fünf Jahre nicht auf eine Steuererhöhung, sondern fast ausschließlich auf den steigenden Rohölpreis zurückzuführen. Wir von der CSU verfolgen in dieser Probelmatik zwei Ansatzpunkte.

Zum einen treten wir für die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale ein. Die Fahrten zum Arbeitsplatz sollen demnach ab dem ersten Kilometer und damit nach dem alten Modell berücksichtigt werden. Weil vor allem im ländlichen Raum Arbeitnehmer oft längere Strecken zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen, ist es sinnvoll, berufsnotwendige Aufwendungen zu den Werbungskosten rechnen, um die Belastung der Pendler durch die gestiegenen Preise für Benzin und Diesel zu reduzieren.
Zum anderen habe ich Ende letzten Jahres maßgeblich an der Verbesserung des Wettbewerbrechts mitgewirkt, welches dem Bundeskartellamt erlaubt einzuschreiten, wenn der Verdacht besteht, dass große Mineralölkonzerne etwa durch Preisabsprachen ihre Marktmacht missbrauchen.

Mit herzlichen Grüßen

Albert Rupprecht, MdB
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