Albert Füracker (CSU)
Abgeordneter Bayern 2008-2013
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Angaben zur Person
Albert Füracker
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Staatl. Geprüfter Techniker für Landbau
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirt, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Neumarkt i.d.OPf.
(...) Es ist nur scheinbar ein Widerspruch, dass diese gesamtdeutsche Verfassung weiterhin die Bezeichnung "Grundgesetz" trägt. Das Grundgesetz erfüllt nicht nur alle Funktionen einer Verfassung und hat sich bereits im Laufe der Geschichte der Bundesrepublik als solche gefestigt, sondern wird auch den Legitimitätsanforderungen an eine Verfassung gerecht. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Internationales
16.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,
gestern habe ich mit Freunden in größerer Runde darüber diskutiert, ob Handel mit nicht-demokratischen Regimes, welche die Menschenrechte nicht achten, von der Politik unterstützt oder unterbunden werden sollte. Dabei haben wir festgestellt, dass dieses Thema eine sehr wichtige Frage der kommenden Wahl für uns ist.
Gerade im Hinblick auf die kommende Wahl wäre es für uns interessant, Ihre Meinung hierzu zu kennen. Ihre Antwort könnte unter Umständen entscheiden, wo wir unser Kreuz setzen werden.
Ich würde mich über eine ausführliche Antwort freuen!
Mit freundlichen Grüßen,

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Frage zum Thema Gesundheit
25.03.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,

seit vielen Jahren gibt es in Neumarkt die "Zivilcourage - Aktion für einen gentechnikfreien Landkreis".

Die CDU preist Gentechnik als Schlüsseltechnologie an (s. www.cdu.de/politikaz/gentechnik.php) und erhofft sich davon Nahrungs- und Heilmittel. Damit steht die CDU im krassen Widerspruch zur Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung und zu vielen Experten (s. z.B: www.greenpeace.de/themen/gentechnik/). Weithin bekannt sind auch die zerstörerischen Folgen des Anbaus von genteschnisch veränderten Pflanzen in Südamerika für Menschen und Umwelt (s. z.B: www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen.html).

Die CSU hat sich vor 2 Jahren auf die Seite der Vorsichtigen gestellt ( www.csu-landtag.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=104) und hofft auf regionale Entscheidungskompetenzen für oder gegen den Anbau.

Fragen:
1. Was unternehmen Sie, damit die Bundesrepublik mit einer klaren Forderung den sorglosen Einsatz der Gentechnik weltweit ablehnt? - die CDU ist bei der nächsten Wahl auch auf die CSU angewiesen.
2. Wie stehen Sie persönlich der Gentechnik gegenüber?
Antwort von Albert Füracker
bisher keineEmpfehlungen
08.04.2013
Albert Füracker
Sehr geehrter Herr ,

in Bayern gibt es bereits seit einigen Jahren keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen mehr. Derzeit gibt es für bayerische Landwirte auch keinerlei erkennbaren Vorteile beim Anbau von GVO-Pflanzen. Auch die Mehrheit der Bevölkerung lehnt einen Anbau weiterhin ab. Die CSU Fraktion hat diesen Bedenken Rechnung getragen und trotz des Nichtanbaus weitere Schritte in die Wege geleitet, die ich als Sprecher der CSU-Fraktion für den Bereich grüne Gentechnik voll unterstütze.

Bayern setzt sich seit langem für die Selbstbestimmung der Regionen über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ein. Inzwischen hat sich auch die EU-Kommission dieser Forderung angenähert. Die Kommission hat im Sommer 2010 vorgeschlagen, den Mitgliedstaaten mehr Entscheidungsfreiheit in dieser Frage einzuräumen. Mit einer Änderung der EU-Freisetzungsrichtlinie soll den Mitgliedstaaten ermöglicht werden, über den Anbau selbst zu entscheiden. Derzeit wird auf EU-Ebene darüber kontrovers diskutiert.

Sollte den Mitgliedsstaaten die Entscheidungsfreiheit in dieser Frage eingeräumt werden, wäre aus Sicht Bayerns der nächste erforderliche Schritt, diese im Bund auf die Länder herunter zu brechen.

Solange die Selbstbestimmung über den Anbau nicht verwirklicht ist, sind möglichst große Abstände zwischen Feldern mit und ohne gentechnisch veränderten Pflanzen und zu Bienenstöcken erforderlich. Empfehlungen der EU-Kommission zu neuen Koexistenz-Leitlinien vom Sommer 2010 ermöglichen den Mitgliedstaaten, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen unter anderem über die Abstände zwischen Feldern mit und ohne Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weiter einzuschränken. Die Übertragung dieser Kompetenz vom Bund auf die Länder wurde bereits im Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP für die 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages festgeschrieben.

Bayern nutzt zudem als einziges Land auch die Möglichkeiten des Naturschutzrechts, um etwaige Risiken der Grünen Gentechnik für die Natur soweit wie möglich auszuschließen. Bayern dehnt den Schutzbereich auf 1.000 m um Natura 2000-Gebiete aus. Für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen innerhalb dieses Bereichs wäre auch eine FFH-Verträglichkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben.

Gerne stehe ich Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

MdL Albert Füracker
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.09.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,
als passionierter Sportschütze würde ich sehr gerne wissen, wie sie zum privaten Waffenbesitz stehen und wie sie das aktuelle Waffengesetz einschätzen, und ob seitens ihrer Partei eine weitere Verschärfung, wie von Rot Grün gefordert geplant ist.
Mit freundlichem Gruß

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