Albert Füracker (CSU)
Abgeordneter Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Staatl. Geprüfter Techniker für Landbau
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirt, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Neumarkt i.d.OPf.
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(...) Sehr geehrter Herr Thoma, die Umsetzung der Energiewende ist eine große Aufgabe, Bayern ist schon heute bei den Erneuerbaren Energien Spitze in Deutschland - unser Landkreis Neumarkt - wie Sie sicher wissen - Spitzenreiter wiederum in Bayern. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
26.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,

in Anbetracht der derzeitigen Situation der Studenten an den Bayerischen Hochschulen, bedingt durch den doppelten Abiturjahrgang, ist es derzeit schwierig am oder in der Umgebung eines Studienortes eine Wohnung zu finden.

In Neumarkt hat man noch die Möglichkleit die Hochschulen Regensburg oder Erlangen-Nürnberg mit der Bahn durch Pendeln in ungefähr der selben Zeit zu erreichen.

Was die Preisgestaltung der Fahrten zum Hochschulstandort zwischen beiden Standorten betrifft gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.

Studenten, die nach Regensburg pendeln zahlen für das Semesterticket (nicht monatlich) derzeit 47,38 € für den ganzen Regensburger Verkehrsverbund.

Studenten, die nach Erlangen pendeln zahlen pro Monat 147,70 €.

Wenn man davon ausgeht, dass in der vorlesungsfreien Zeit auch Seminare, Praktika, Prüfungen etc. stattfinden, kann man hier pro Semester mit Fahrtkosten von ca. 600 bis 900 € rechnen.

Also bestenfalls das 12 fache !!! im Vergleich zum RVV.

In anderen Bundesländern wie z.B. Thüringen gönnt man den Studenten sogar für das ganze Semester ein landesweites Bahnticket zum günstigen Preis von 44,90 €.

Welche Initiativen strebt die Bayerische Staatsregierung an, auch im Hinblick auf die Verbesserung der Wohnungssituation an den Hochschulstandorten, insbesondere im Bereich des VGN, Fahrtkosten für jeden bezahlbar zu machen und wann sollen sie in kraft treten.
Antwort von Albert Füracker
bisher keineEmpfehlungen
28.11.2011
Albert Füracker
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre beiden Mails danke ich Ihnen herzlich. Als Vater von vier Kindern kann ich Ihre Sorgen bezüglich eines kostengünstigen Semestertickets für Ihre Tochter gut nachvollziehen. Ich habe mich deshalb bereits an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH (VGN) mit der Bitte gewandt, ein Semesterticket einzuführen bzw. kostengünstige Fahrkarten für Studentinnen und Studenten aus dem Landkreis Neumarkt sowie anderen betroffenen Landkreis im Nürnberger Umland anzubieten.

Ein Semesterticket beruht in Bayern auf einem Vertrag zwischen dem Studentenwerk und dem bzw. den entsprechenden Verkehrsunternehmen in einer Stadt bzw. Region. Die Geltungsgebiete und der genaue Leistungsumfang der Semestertickets werden in den Verträgen individuell festgelegt und sind deshalb sehr unterschiedlich. So kommt es dazu, dass z.B. in Regensburg nur die lokalen Verkehrsmittel benutzt werden können.

Bei einem Semesterticket handelt es sich in der Regel um ein solidarisches System, bei dem sich alle Studierenden beteiligen müssen. Daher stößt es auch nicht bei allen Studierenden auf Zustimmung. Grundsätzlich gilt, je größer der Einzugsbereich, desto höher sind auch die Kosten. So haben z.B. in München die Studierenden die Einführung eines Semestertickets in einer Umfrage abgelehnt. Zur aktuellen Situation im Gebiet des VGN verweise ich auf dessen Homepage www.vgn.de

Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr , aber nicht nur diesen Aspekt, sondern die Bildungs- und Hochschulpolitik in Bayern insgesamt zu betrachten.

So hat auch die jüngste Studie der Bertelsmann-Stiftung, der Deutsche Lernatlas, klar ergeben, dass die Rahmenbedingungen zum Lernen in Bayern bundesweit mit Abstand die besten sind: Bayern ist das Bildungsland Nr. 1! Alles Details dazu auf www.bertelsmann-stiftung.de

Die in der Studie festgestellten erstklassigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Bildung der Menschen in Bayern beziehen sich sowohl auf die Ballungszentren und Städte wie auch auf den ländlichen Raum. Auch der Landkreis Neumarkt schneidet hier übrigens hervorragend ab: besser als alle anderen außerhalb Bayerns untersuchten Städte und Kreise! Nur auf der Grundlage des differenzierten und durchlässigen Bildungssystems und eines ausgesprochen leistungsfähigen Hochschulwesens hat sich Bayern diesen Platz erarbeiten können.

Die Bestätigung der Leistungsfähigkeit des differenzierten Schulwesen mit seiner hohen Durchlässigkeit durch diese und andere Studien ist für uns gleichzeitig auch Ansporn, kraftvoll in Bildung und damit in die jungen Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen zu investieren. Deshalb hat das Bayerische Kabinett am vergangenen Wochenende auf seiner Klausurtagung zum Nachtragshaushalt 2012 beschlossen, insgesamt 15,7 Milliarden Euro in die Bildung zu investieren - das ist ein Drittel des Gesamthaushalts des Freistaats. Damit werden wir auch die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Bayern weiter ausbauen. Dazu zählt der Einstieg in den Aufbau 10.000 weiterer Studienplätze. Konkret sind das 400 zusätzliche Personalstellen für die Hochschulen in 2012.


Ich kann Ihnen versichern, sehr geehrter Herr , dass wir alles dafür tun, dass Bayern auch in Zukunft das Bildungs- und Hochschulland Nr. 1 bleibt! Ihrer Tochter wünsche ich viel Glück und Erfolg für Ihr Studium.

Sobald ich von der VGN eine Antwort erhalte, werde ich mich wieder an Sie wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Albert Füracker, MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker!

Als langjähriger Sportschütze und passionierter Jäger fühle ich mich durch die immer wiederkehrenden gebetsmühlenartigen Forderungen, vor allem der linksgerichteten Parteien, nach einer weiteren Verschärfung des deutschen Waffengesetzes, welches ohnehin bereits zu den strengsten Waffengesetzen in Europa zählt, in meiner persönlichen Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit zunehmend stark eingeschränkt.

Legalwaffenbesitzer sind zu 99,999% gesetzestreue und rechtschaffende Mitglieder der Gesellschaft, möglicherweise sogar gesetzestreuer als der Durchschnitt, weil nur die kleinste Verfehlung(zB. Alkohol am Steuer!) zum Verlust der Zuverlässigkeit führen kann. Und sie sind auch kein besonderes Sicherheitsrisiko, wie immer wieder fälschlicherweise dargestellt wird, die Kriminalstatistiken sind da ganz eindeutig.

Den neuerlichen Antrag der B90/die Grünen(generelles Verbot von legal erworbenen und privat besessenen zivilen, halbautomatischen Selbstladegewehren mit militärischem Aussehen und der damit verbundenene entschädigungslosen Enteignung) und die angedachte Waffensteuer als Vorschlag der SPD(Bremen) zum Anlass nehmend, möchte ich nun gerne Ihre Position und die Haltung Ihrer Fraktion zu diesem Thema erfahren.
Wie wird ein zukünftiges Waffenrecht mit der CSU aussehen?

Vielen Dank.

Hochachtungsvoll,
M.,
Berg b. Neumarkt/Opf.
Antwort von Albert Füracker
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16.12.2011
Albert Füracker
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Mail danke ich Ihnen sehr herzlich.

Ich möchte betonen, dass die sichere Aufbewahrung von Waffen durch jeden Waffenbesitzer sehr wichtig ist. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat im März 2011 in seinem Bericht vor dem Bayerischen Landtag zur Umsetzung der Änderung des Waffengesetzes 2009 festgestellt, dass sich die diese Änderung bewährt hat.

Durch die konsequente Prüfung der sicheren Aufbewahrmöglichkeit bei den Waffenerlaubnisinhabern und durch ergänzende stichprobenartige Kontrollen sei die Zahl der Inhaber von Waffenerlaubnissen und deren rechtmäßig besessenen Waffen deutlich zurückgegangen. Auch die Aufbewahrsicherheit von Waffen und Munition habe sich deutlich erhöht.

Gleichzeitig hat Innenminister Joachim Herrmann hervorgehoben, dass die weitaus größten Gefahren für die öffentliche Sicherheit von Tätern mit illegalen Waffen ausgehe. Erstes Ziel müsse es daher sein, die Zahl dieser Waffen zu reduzieren.

Ich teile diese Auffassung und bin der Meinung, dass es derzeit keinen Grund gibt, das Waffenrecht erneut zu ändern. Verbrechen geschehen meistens mit illegalen Waffen. Es ist deshalb unser vorrangiges Ziel, diese zu reduzieren und diejenigen, die sie besitzen, hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Im Übrigen möchte ich betonen, dass Bayern nicht nur das wirtschaftlich erfolgreichste, sondern auch das sicherste Land in Deutschland ist. Dies ist unserer konsequenten Politik für eine Bekämpfung jeder Form von Kriminalität zu verdanken. Leider erfahren wir aber in diesem wichtigen Bereich gerade von den Grünen keinerlei Unterstützung. Und die Piratenpartei hat vor kurzem auf ihrem Parteitag sogar die Legalisierung sämtlicher Drogen gefordert.


Mit freundlichen Grüßen

Albert Füracker, MdL
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Frage zum Thema Wirtschaft
01.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,

wie Sie sicher in den letzten Tagen gelesen haben, wird im Moment ein massiver Angriff
auf die Solarindustrie geführt!

Meiner Meinung nach ist die PV Technik eine der wenigen Möglichkeiten für uns Bürger, aktiv Gutes für die Umwelt zu tun und gleichzeitig ein wenig finanziell an der Energiewende zu partizipieren.

Für mich ist es die Demokratisierung der Energieversorgung!
Deshalb auch die Widerstände und massive Lobby Arbeit von EON, RWE uva.

All dies ist durch die völlig überzogenen und unausgegorenen Kürzungs Kahlschläge gefährdet, unter Umständen steht die gesamte Energiewende auf dem Spiel! Wie kann man nur ernsthaft eine Frist von 14 Tagen setzen?

Lieber Herr Füracker ich frage Sie was hat das mit bürgerlicher Regierung zu tun, bürgerlich heißt für mich Anstand, Berechenbarkeit, Zuverlässigkeit, Fleiß, Gesetzestreue... Da ich persönlich kommunal (als Grünenwähler!) hin und wieder auch mal unseren CSU MDL Hans Herold wähle, bitte ich Sie mich als "Kommunal-CSU Wähler" nicht zu enttäuschen und Ihre ganze Kraft in eine Veränderung und Nachbesserung dieser Kahlschlagverordnung zu legen, es geht auch um unser schöne Bayernland, um unsere Heimat, unsere Firmen und Arbeiter, dessen Existenz durch diese Pläne sehr gefährdet ist!

Mit sonnigen Grüßen
Ihr
Antwort von Albert Füracker
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23.03.2012
Albert Füracker
Sehr geehrter Herr ,

für Ihr Mail danke ich Ihnen sehr herzlich. Ich habe zwischenzeitlich mehrere Male versucht, Sie telefonisch zu erreichen, leider ohne Erfolg.

Die CSU-Landtagsfraktion hat sofort nach Bekanntwerden der vom Bundesministerium Umwelt und Wirtschaft vorgeschlagenen Absenkung der Photovoltaikförderung ab dem 09. März in einem Dringlichkeitsantrag die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, alles zu unternehmen, um bei der geplanten Absenkung der Solarförderung den Vertrauensschutz sicherzustellen.

Zwischenzeitlich ist auch Bewegung in die Diskussion gekommen - die Verschiebung des Stichtages konnte erreicht werden. Es werden weitere intensive Gespräche und Verhandlungen mit allen Verantwortlichen geführt, um die Übergangsregelungen und den Zeitplan besser zu gestalten. Gerade im Hinblick auf die Grundsätze des Vertrauensschutzes, für die ich mich sehr einsetze und in meiner politischen Arbeit immer vertrete, werde ich mich auch weiterhin für einen für alle Beteiligten "gangbaren Weg" stark machen.

Sehr geehrter Herr , die Umsetzung der Energiewende ist eine große Aufgabe, Bayern ist schon heute bei den Erneuerbaren Energien Spitze in Deutschland - unser Landkreis Neumarkt - wie Sie sicher wissen - Spitzenreiter wiederum in Bayern.

Ich versichere Ihnen, dass ich mich persönlich und im Auftrag der CSU für die Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele einsetze und bitte hier auch um Ihre Unterstützung.

Gerne biete ich Ihnen auch ein persönliches Gespräch an, wenn Sie dies wünschen, setzen Sie sich bitte mit meinem Büro in Verbindung.

Herzliche Grüße

Albert Füracker, MdL
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