Werner Schulz
DIE GRÜNEN
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Frage von Unaf T. Jvagre an Werner Schulz bezüglich Umwelt

# Umwelt 19. Juni. 2013 - 12:24

Sehr geehrter Herr Schulz,

auf zahlreichen verschwörungstheoretischen Internetseiten tauchen derzeit Berichte und Videos von einer \"GEO-ENGINEERING- EU-Konferenz am 9.4.2013\" in Brüssel auf. Dort sollen sie eine Begrüßungsrede gehalten haben bei der sie verschwörungstheoretische Ansichten zum Geoengineering aufgegriffen haben. Weiterhin sollen sie das Engagement der Initiative \"Sauberer Himmel\" gelobt haben.

Entspricht dies den Tatsachen und ihren Ansichten, oder handelt es sich um eine Falschdarstellung.

Hier auszugsweise einige Links zu entsprechenden Websites:
http://www.youtube.com/watch?v=HlOMH97acIM&feature=youtu.be
http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/b29c1464e6335d9
http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/chemtrails/bericht-von-wer...
http://erdenherz.wordpress.com/2013/05/14/werner-schulz-von-den-grunen-g...
http://www.chemtrail.de/?p=4527
http://www.sauberer-himmel.de/2013/05/16/werner-schulz-abgeordneter-der-...

Vielen Dank
Hans G. Winter

Von: Unaf T. Jvagre

Antwort von Werner Schulz (GRÜNE) 25. Juni. 2013 - 17:45
Dauer bis zur Antwort: 6 Tage 5 Stunden

Behauptungen, Werner Schulz habe bestätigt, dass Geoengineering bereits angewandt wird, beruhen offenbar auf einem Missverständnis. In seinem Beitrag bei der Anhörung im Europäischen Parlament hatte er lediglich darauf verwiesen, dass viele Vermutungen und Theorien zu nicht erklärbaren Himmelsphänomenen existieren, deren Ursache angeblich solche Versuche gewesen sind. Werner Schulz kam es hingegen darauf an, die hohe Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement hervorzuheben, das als Frühwarnsystem wirken kann, um umstrittene, geheime oder sogar gefährliche Experimente mit Umwelt und Natur aufzudecken. Dabei hat er sich sehr kritisch gegen die immer wieder ins Gespräch gebrachten großtechnologischen Maßnahmen zur vermeintlichen Lösung aller Zivilisationsprobleme ausgesprochen und dabei beispielsweise auf die teilweise katastrophalen Folgen der Atomkraft verwiesen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Helm