Wanja Lange

| Kandidat Bundestag
Wanja  Lange
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Jahrgang
1987
Wohnort
Gießen
Ausgeübte Tätigkeit
Student (MA Angewandte Theaterwissenschaft)
Wahlkreis

Wahlkreis 173: Gießen

Wahlkreisergebnis: 0,2 %

Liste
Landesliste Saarland, Platz 5
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Strafrechtliche Verfolgung der Umweltverbrecher VW, Bundesregierung und co.: Höchststrafe im Kartellrecht, Einsatz der Gelder für Umweltschutz und Arbeitsplätze. Technische Umrüstung auf Kosten der Autokonzerne. Fahrverbote nur in Verbindung mit kostenlosem Nahverkehr in den entsprechenden Zonen.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Für das Recht auf Flucht und ein uneingeschränktes Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage! Wirtschafts- und Umweltkrisen, Hunger, Elend, Kriege und Unterdrückung sind Ausdruck der zunehmenden Krisenhaftigkeit des Imperialismus. 65 Millionen sind weltweit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Förderung umweltschonender Anbaumethoden und artgerechter Tierhaltung! Erzeugerpreise rauf - Verbraucherpreise runter - auf Kosten der Agrar- und Handelsmonopole. Wir stehen konsequent an der Seite der Klein- und Mittelbauern - im Kampf um ihre berechtigten Interessen!
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Rente mit 67 bedeutet Altersarmut! Die Regierung behauptet, alles andere wäre unbezahlbar, ginge auf Kosten der Jugend. Sie verschweigen, dass die Arbeitsproduktivität schneller wächst als das Durchschnittsalter. Für die Herabsetzung des Rentenalters auf 60 Jahre f. Männer, auf 55 Jahre f. Frauen!
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Wir fordern: Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus, Erhalt und Schaffung von ausreichendem, umweltgerechtem und preisgünstigem Wohnraum! Kampf gegen Mietwucher und Miethaie!
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Allerdings: Die VW-Krise ist nur die Spitze des Eisbergs der skrupellosen Diktatur der Monopole über die ganze Gesellschaft. Monopole haben sich den Staat untergeordnet und sind mit ihm verschmolzen, um Maximalprofite zu erzielen. Daran wird auch ein Lobbyregister nichts grundlegend ändern.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Gentechnik bedroht die Artenvielfalt, Gesundheit und Umwelt. Sie dient nur den Agrar- und Chemiemonopolen. Monopole wie Bayer/Monsanto halten Klein- und Mittelbauern in Abhängigkeit und tragen zu ihrer Ruinierung bei.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Eine Tempolimit ist zu begrüßen, weil es zur Senkung des Schadstoffausstoßes und der Vermeidung von Unfällen beiträgt. Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass der Verkehrsfluss dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Volksentscheide sind ein Schritt zur Erweiterung bürgerlich-demokratischer Rechte und Freiheiten. Es ist allerdings eine Illusion, dass der Kapitalismus grundlegend reformierbar wäre, wie sie von SPD, Linke oder Grünen verbreitet wird. Wirkliche Demokratie wird es erst im Sozialismus geben.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Unter dem Vorwand des "Kampfes gegen den Terror" werden demokratische Rechte und Freiheiten immer weiter eingeschränkt und die Faschisierung des Staatsapparates vorangetrieben. Verbot aller faschistischen Organisationen! Weg mit dem § 129a/b – Befreiungskampf ist kein Terrorismus!
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Wanja Lange: Neutral
Für Arbeitsplätze und Umweltschutz! Die RAG hat über 10.000 Tonnen hochgiftiges PCB unter Tage verklappt & 1,7 Mio. Tonnen Giftmüll verfüllt - ein Skandal!Nein zu Zechenstilllegungen! Kohle ist zu schade zum Verbrennen.Sofortmaßnahmen für Klima, Meere & Wälder! Umstellung auf erneueuerbare Energien!
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Für ein kostenloses, einheitliches und qualifiziertes Bildungssystem von der Krippe bis zur Hochschule! Kostenlose qualifizierte Ganztagsbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen! Das ist eine wichtige Bedingung für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Gleichstellung der Frau!
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Aktiver Widerstand gegen Militarismus und imperialistischen Krieg – für den Weltfrieden! Deutsche Truppen – raus aus dem Ausland! Solidarität mit den gerechten Befreiungskämpfen! Völkerrechtliche Anerkennung von Rojava! Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu faschistischen Regimes wie der Türkei!
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
In Afghanistan herrscht Krieg, in den auch die Bundeswehr involviert ist. Die berechtigte Rebellion gegen diese Abschiebungen muss sich gegen die imperialistische Außenpolitik Deutschlands und der NATO richten! Solidarität mit allen betroffenen Geflüchteten! Rücktritt von Innenminister De Maizière!
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Für die vollständige Trennung von Staat und Kirche.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Wanja Lange: Neutral
Die EU ist ein Sprungbrett für das europäische Finanzkapital zur Eroberung von Märkten in aller Welt. Die Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF presst die Massen in Griechenland und anderen Ländern Europas bis aufs Blut aus. Rebellion gegen die imperialistische EU ist gerechtfertigt!
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Für Senkung der Massensteuern und Abschaffung der indirekten Steuern! Drastisch progressive Besteuerung der Großunternehmen, Großverdiener und großen Vermögen! Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 50 % der Einkommen über 80.000 Euro und 60 % über 150.000 Euro bei Einzelveranlagung!
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Seit Einführung von Hartz IV wurden Niedriglöhne, Leiharbeit, Werkverträge und Minijobs drastisch ausgeweitet – jeder 3. Beschäftigte ist betroffen. Weg mit den Hartz-Gesetzen! Erhöhung und unbegrenzte Zahlung des ALG I für die Dauer der Arbeitslosigkeit! Erhöhung der Sozialhilfe und Grundsicherung!
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Wir sagen: Kämpfen statt kiffen! Cannabis ist eine gefährliche Einstiegsdroge und schädigt die Gesundheit, insbesondere von Jugendlichen, nachhaltig. Umfassende Aufklärung und Kampf dem Drogensumpf!
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Wanja Lange: Lehne ab
Die Produktivität steigt immer mehr. In einer Stunde am Tag produziert ein Industriearbeiter mehr an Werten, als er zum Leben braucht. Den Rest streichen sich die Kapitalisten ein. Deswegen: Nicht Herauf-, sondern Herabsetzung des Rentenalters und 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Keine Finanzierung von Parteien aus öffentlichen Geldern! Die MLPD ist finanziell unabhängig: Sie finanziert ihre Arbeit nur aus Beiträgen und Spenden ihrer Mitglieder und der Massen. Parteien, die sich von der Großindustrie sponsern lassen, sind auch dieser hörig.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Wanja Lange: Stimme zu
Weg mit TTIP & CETA. Sie bedeuten massive Einschnitte in soziale, ökologische & demokratische Standards und Rechte der großen Mehrheit der Bevölkerung und "Freiheit" für das Großkapital. Durch Geheimverhandlungen wird das versucht zu vertuschen - Den massenhaften Protest können sie nicht aufhalten!

Über Wanja Lange

Wanja Lange stellt sich vor

Direktkandidat im Wahlkreis 173 Gießen (Liste 12) und Platz 5 der Landesliste im Saarland zur Bundestagswahl am 24. September 2017

Ich bin am 26. Dezember 1987 in Achim geboren und in Bremen aufgewachsen. Nach einem Bachelor in Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien habe ich als Regieassistent gearbeitet. Jetzt studiere ich im Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Nebenher jobbe ich in der Gastronomie und mache eigene Regieprojekte. In den Semesterferien arbeite ich regelmäßig in der Automontage.

Schon als Kind war ich mit der Kinderorganisation Rotfüchse aktiv gegen den Jugoslawien-Krieg. Später organisierten wir massenhafte Schulproteste gegen den Irak-Krieg. Weil ich merkte, dass das nicht ausreicht und ich mich mit anderen zusammen für die Zukunft einsetzen wollte, wurde ich Mitglied im Jugendverba. Ich bin einer der Organisatoren des antifaschistischen Rebellischen Musikfestivals in Truckenthal/Thüringen und setze mich ein für ein kostenloses, einheitliches und qualifiziertes Bildungssystem von der Krippe bis zur Uni.

Weltweit sind die Regierungen nach rechts gerückt. Die Merkel-Regierung lässt massenhaft abschieben und kriminalisiert Freiheitskämpfer und Revolutionäre. Mit dem Amtsantritt von Trump in den USA und dem verschärften Konkurrenzkampf aller alten und neuen imperialistischen Länder, verschärft sich die Gefahr eines dritten Weltkriegs. Eine neue, von allen Imperialisten unabhängige Friedensbewegung muss dem entschlossen entgegentreten.

Das Internationalistische Bündnis ist ein Zusammenschluss aller antifaschistischen, klassenkämpferischen, internationalistischen, revolutionären und ökologischen Kräfte. Es besteht bisher aus 16 Trägerorganisationen und über 15.000 Unterstützer*innen. Die MLPD hat ihre Kandidatur zur Bundestagswahl für das Bündnis geöffnet. Deshalb kandidieren wir als Internationalistische Liste/MLPD.

Der Kapitalismus kann der Menschheit keine Zukunft bieten! Allein die VW-Krise zeigt drastisch: Der Drang nach Maximalprofiten einer Handvoll Monopole bedroht unsere Lebensgrundlagen! Seit über zehn Jahren organisiert die Merkel-Regierung mit Verkehrsminister Dobrindt und dem Kraftfahrtbundesamt den Abgasbetrug auf höchster Ebene. Wissentlich und mit krimineller Energie wurden Mensch und Natur vergiftet – Für Macht und Profit. Diese Umweltverbrecher müssen strafrechtlich verfolgt werden! Wir fordern die Höchststrafe im Kartellrecht und technische Umrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge auf Kosten der Autokonzerne.

Ich bin begeisterter Internationalist – 2008/2009 war ich „auf eigene Faust“ in Südamerika, 2014 habe ich mit dem Jugendverband REBELL im Kongo ein Volksbildungszentrum mit aufgebaut.

Um wirklich Fluchtursachen zu bekämpfen und den Kampf für Freiheit und Demokratie des kurdischen Volkes in Rojava/Nordsyrien zu unterstützen, war ich 2015 mit einer Solidaritätsbrigade der ICOR* in der vom IS zerstörten Stadt Kobanê. In dem von 177 Brigadist*innen und der Bevölkerung von Kobanê aufgebauten Gesundheitszentrum wurden mittlerweile über 1.600 Babies geboren! https://www.youtube.com/watch?v=ggiRbdMCFvo

Wir brauchen eine wirkliche gesellschaftliche Perspektive - Eine Gesellschaft, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen und die Einheit von Mensch und Natur. Die Rettung der Umwelt, die Befreiung der Frau, die Abschaffung von Ausbeutung und Unterdrückung, von Faschismus und Krieg kann erst Wirklichkeit werden, wenn die Herrschaft der internationalen Konzerne und der mit ihnen verschmolzenen Staatsapparate abgeschafft ist und die Arbeiterklasse die Macht ausübt. Dass der gesellschaftliche Fortschritt den Menschen zugute kommt, statt der Diktatur der Monopole zu unterliegen, das ist der echte Sozialismus!

Wir akzeptieren auch nicht, dass der Sozialismus/Kommunismus von den Herrschenden in den Dreck gezogen wird. Er ist die Zukunft und bedeutet Befreiung der Menschheit! 100 Jahre Oktoberrevolution sind ein guter Anlass über die Erfolge und auch Fehler dieses ersten erfolgreichen Aufbaus des Sozialismus zu diskutieren.

Ganz nach unserem Motto "Mach mit - Damit sich wirklich etwas ändert", möchte ich mit meiner Kandidatur viele Menschen ermutigen, diesmal ihr Kreuz für eine konsequent linke und kämpferische Kraft zu setzen. Und, weil Wahlen allein nichts grundlegend ändern werden, selbst mitzumachen – Im Internationalistischen Bündnis, im Jugendverband REBELL oder der MLPD!

Ich lade Sie herzlich ein, zu unserem nächsten Treffen der Wählerinitiative der Internationalistischen Liste/MLPD zu kommen:

20.09., 18 Uhr, Ederstr. 14-16

Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben: inter-liste-Giessen@gmx.de

Oder die Wahlhotline anrufen: 0209 / 951 94 32

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wanja Lange       

                                                     *ICOR = Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen
 

Alle Fragen in der Übersicht
# Frauen 11Sep2017

Hallo Wanja,

was gedenkst du, bzw. die MLPD gegen die Abschaffung der Hebammen zu unternehmen? Und was wollt ihr gegen die hohen Gebühren...

Von: Naan Fvzoüetre

Antwort von Wanja Lange
MLPD

(...)

# Frauen 5Sep2017

Sehr geehrter Herr Lange,

ich engagiere mich seit längerem zum Thema Prostitution und Menschenhandel. Meine Position ist kritisch gegenüber...

Von: Xngunevan Nccry

Antwort von Wanja Lange
MLPD

(...) Ich bin für die Bestrafung der Profiteure und Verantwortlichen von sexueller Ausbeutung und Gewalt und gegen die Förderung von Prostitution. Die Rechte der Menschen, die als Prostituierte arbeiten müssen gestärkt werden. (...)

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