Vanessa Heeß

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Vanessa Heeß
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Jahrgang
1991
Wohnort
Aachen
Berufliche Qualifikation
B.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Studentin "Politikwissenschaften"
Wahlkreis

Wahlkreis 3: Aachen III

Wahlkreisergebnis: 3,8 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Immer neue Überwachungsmaßnahmen schränken seit Jahren die demokratischen Rechte der Bürger*innen ein. Die Datenbanken, die Polizei und Geheimdienste bisher schon zur Verfügung haben sind gigantisch und meist ohne das Wissen der Betroffenen angelegt worden. Ein Überwachungsstaat muss zum Schutz unserer Grundrechte verhindert werden.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Die Schulzeitverkürzung erhöht den Leistungs- und Konkurrenzdruck und lässt keinen Raum für die individuell unterschiedliche Entwicklung der Schüler*innen. In der Schule sollen politische, soziale und persönliche Entfaltung gefördert werden. Die Schulzeitverkürzung macht jedoch deutlich, dass die Schüler*innen nur als zukünftige Ressource für den Arbeitsmarkt geformt.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Die Vielfältigkeit des menschlichen Lebens erfahren Kinder in ihrer Entwicklung in vielen Bereichen. Es kann ihnen nur nützen, wenn sie altersgemäß auch über die sexuelle Vielfalt informiert werden. Das sexuelle Selbstbestimmungsrecht soll im Leben jedes Menschen wahrgenommen werden können.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Unsere Städte ersticken in Autos und Smog. Bequeme und sichere Radwege sind absolut notwendig und gerade E-Bikes erhöhen die Mobilität, besonders von älteren Menschen.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Jahrzehntelang haben einige Konzerne mit der schmutzigen und billigen Braunkohleverstromung riesige Profite erzielt. Die Gewinne sind den Konzernen zugute gekommen, während die Gesellschaft für die Folgekosten aufkommen soll. Dies lehne ich entschieden ab. Der Braunkohleabbau muss beendet werden und die Kosten müssen die tragen, die bisher gut von den Profiten gelebt haben.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Im Jahr 2016 sind in Afghanistan fast 11.500 Zivilisten getötet oder verletzt worden. Die UN veröffentlichte in ihrem Bericht, dass im letzten Jahr 3.512 Kinder getötet wurden. Das sind 24% mehr als noch 2015. Jeder und jede Politiker*in, die dieses Land als sicheres Herkunftsland einstufen ist mitverantwortlich für den Tod der dahin Abgeschobenen. Alle Menschen aus Afghanistan und anderen Ländern, die vor solchen oder ähnlichen Zuständen flüchten, müssen hier Zuflucht finden können.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Den Bürgerinnen und Bürgern in NRW muss die Möglichkeit gegeben werden sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Dies gilt natürlich nicht nur für die Wahlen zu Parlamenten. Für eine soziale Politik brauchen wir die Einbindung aller Menschen in NRW.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Ein Betreuungsgeld ist der falsche Weg um das Problem ärmerer Familien zu lösen. Die Lösung ist eigentlich, ein Mindestlohn von 12 Euro, eine Erhöhung des Kindergeldes und eine Mindestsicherung ohne Sanktionen bei Arbeitslosigkeit. Den Eltern Anreize zu geben ihre Kinder zu Hause zu erziehen halte ich für den falschen Weg. Prinzipiell tut es den meisten Kindern gut, Kontakt mit gleichaltrigen zu haben, Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen zulernen und dadurch eigene Wünsche und Meinungen zu
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Jedes Kind in NRW soll einen kostenlosen Kitaplatz zur Verfügung haben. Mit der Einführung einer Millionärssteuer ist die Finanzierung ein Kinderspiel.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Bei schwieriger Finanzlage dürfen die Themen Steuergerechtigkeit, Steuervermeidung und die "Schwarze Null" kein Tabu sein. Hände weg von Erholung und Bildung.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Als erster Schritt ist es dringend notwendig, dass finanziell schlechter gestellte Menschen die Möglichkeit haben kostenlos den ÖPNV zu nutzen. Es ist einerseits für sie notwendig, um zur Arbeit zu gelangen, aber auch um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ein nächster Schritt, der im Auge behalten werden muss ist, den ÖPNV so zu gestalten, dass er prinzipiell für alle Menschen frei zur Verfügung steht.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Das Kontrollieren von Menschen nach ihrer Hautfarbe, bzw. Aussehens, sogenanntes "racial profiling", lehne ich entschieden ab. Der Charakter eines Menschen ist vollkommen unabhängig von seinem Aussehen. Das Reduzieren einer Person auf diese äußeren Merkmale, wie die Hautfarbe ist rassistisch.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Dass öffentliche EInrichtungen auch von gewählten Vertreter*innen geleitet werden, erscheint mir als der absolut richtige Weg. Hierbei muss natürlich die Vielfalt gewahrt werden und es darf nicht zu einer Zensur durch Politiker*innen kommen.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Vanessa Heeß: Stimme zu
Die Bürger*innen in NRW sollen immer die Möglichkeit bekommen sich über aktuelle Verhandlungen der Politik zu informieren. Sie sind der Souverän und die Politiker*innen nur ihre Vertreter*innen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Vanessa Heeß: Neutral
Die Verarmung der Kommunen, durch jahrelange Unterfinanzierung ist ein reales Problem. Zerfallende Schulen, Straßen und Krankenhäuser sind die Konsequenz. Die Unterstützung bedürftiger Kommunen durch einen Solidarpakt kann eine Lösung sein. Eigentlich müssten diese Aufgaben jedoch aus dem Steueraufkommen, unter anderem einer von der Partei DIE LINKE geforderten "Millionärssteuer", finanziert werden.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Vanessa Heeß: Lehne ab
Jeder Mensch auf unserem Planeten sollte ein starkes Interesse daran haben unsere Umwelt nicht weiter zu zerstören. Dafür müssen wir jedoch auf schmutzige Energiegewinnung, wie den Braunkohleabbau verzichten. Dieser Ausstieg ist natürlich nicht damit vereinbar die bisherigen Arbeitsplätze aufrecht zu erhalten. Somit ist es Aufgabe der Politik, Strukturen zu verändern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmer*innen finanziell unterstützt werden und ihnen berufliche Perspektiven in e
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# Soziales 11Mai2017

Wie stehen Sie Frau Heeß zur BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen)? (...)

Von: Znerx Ebfn

Antwort von Vanessa Heeß
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) wie positioniert sich die Linke zum Thema Fahrrad und Radschnellweg als Alternative zum mIV/ÖPNV in der Nahmobilität? Speziell Radschnellweg Aachen-Herzogenrath? (...)

Von: Enys Ubzevtunhfra

Antwort von Vanessa Heeß
DIE LINKE

(...) Andererseits erhalten wichtige Zielgruppen wie Schüler*innen, Studierende und Berufspendler*innen eine attraktive Alternative zu Bus oder Auto, wovon alle Verkehrsteilnehmer*innen profitieren. (...)

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