Thomas Schnelle

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Thomas Schnelle
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Jahrgang
1967
Wohnort
Hückelhoven
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Kriminalhauptkommissar
Wahlkreis

Wahlkreis 10: Heinsberg II

Liste
Landesliste, Platz 59
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Die Videoüberwachung der Mönchengladbacher Altstadt kenne ich als dort tätiger Kriminalhautkommissar. Sie hat erhebliche Vorteile für die Strafverfolgung, wirkt abschreckend und Problemsituationen werden in der Entstehung erkannt. Gerade im Hinblick auf fehlende Polizisten/innen und zur effektiven Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus ist mehr Videoüberwachung an gefährlichen Orten unerlässlich.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
In meinen Augen hat sich das G 8 als Fehler herausgestellt. Schülerinnen und Schüler haben keine Freizeit mehr und der Schulstress ist gestiegen. Allerdings sollen die Schulen, an denen G 8 von allen anerkannt funktioniert, hierbei bleiben können. So erhalten die Schulen auch mehr Selbstbestimmung. Eine vollkommen flexible Lösung in der Form, dass jede/r Schüler/in an jeder Schule entscheiden kann, wie lange er zum Abitur brauchen will, sehe ich als nicht praktikalbe an.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Sexualerziehung gehört laut Schulgesetz zum Unterricht. Der Inhalt hängt entscheidend vom Alter der Kinder ab. Es soll zur einer eigenbestimmten und vorurteilsfreien Einstellung zur Sexualität aufgeklärt werden.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Thomas Schnelle: Neutral
Dies lässt sich nur im konkreten Einzelfall entscheiden.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Dies gilt wie bei der Steinkohle und ist auch so vorgeschrieben. Allerdings sehe ich aufgrund der wirtschaftlichen Situation insbesondere bei RWE hier erhebliche Probleme. Auf keinen Fall dürfen die betroffenen Kommunen, die bereits die Umsiedlungen schultern mussten, an diesen Kosten beteiligt werden.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Solange es sichere Gebiete in Afghanistan gibt.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Thomas Schnelle: Lehne ab
Ich halte die derzeitigen Regelungen für ausreichend.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Thomas Schnelle: Lehne ab
Das Land wurde von Rot-Grün finanziell heruntergewirtschaftet. Bei der derzeitigen finanziellen Situation ist ein Landesbetreuungsgeld völlig utopisch. Vom Grundsatz her wäre es richtig, dass auch Eltern, die für die Kindererziehung auf eine berufliche Tätigkeit verzichten, hierfür eine aktive Unterstützung erfahren.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Grundsätzlich ist dies wünschenswert. Die derzeitige Finanzlage des Landes NRW lässt dies jedoch zur Zeit nicht zu. Es fehlen enorme Geldmittel in der Ausstattung der Kinderbetreuung. Hier muss zunächst die Qualität erhöht werden, bevor insbesondere Besserverdienende von den Gebühren befreit werden.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Um dies zu verhindern muss die finanzielle Ausstattung der Kommunen verbessert werden, wie in anderen Bundesländern auch.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Thomas Schnelle: Lehne ab
Aufgrund der in meinen Augen richtigen Finanzierung des ÖPNV müssten die Gelder hierfür durch ein zusätzliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger aufgebracht werden.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Als Kriminalhauptkommissar weiß ich, dass sich dies bei der Kriminalitätsbekämpfung nicht vermeiden lässt. Wenn bestimmte Kriminalitätsformen in der überwiegenden Anzahl nachweisbar nur von bestimmten Bevölkerungsgruppen begangen werden, wird man sich bei den Kontrollen auch am Aussehen orientieren müssen(siehe Silvester in Köln). Dies muss jeodch immer wieder im Einzelfall geprüft werden.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Thomas Schnelle: Lehne ab
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Thomas Schnelle: Lehne ab
In manchen Fällen ist dies möglich, in anderen nicht. Daher lehne ich es als grundsätzliche Forderung ab. Dies kann in vielen Fällen zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen führen, wenn Betriebsgeheimisse der Unternehmen in solchen Verträgen erscheinen. Zudem können die Veröffentlichung von Gebäudeplänen auch zu Gefährdungen der Sicherheit (Anschlagziel) führen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Dies darf sich nicht nur auf die Kommunen des Ruhrgebietes beziehen. In NRW wird der ländliche Raum seit langem zu Gunsten des Ruhrgebietes und der großen Städte vernachlässigt.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Thomas Schnelle: Stimme zu
Es gibt natürlich keinen Vorrang um jeden Preis. Es dürfen aber Arbeitsplätze in NRW nicht durch zusätzliche landesspezifische Umfeldauflagen gefährdert werden und Unternehmen dürfen aufgrund landeseigener Umweltgesetze keine Wettbewerbsnachteile haben.

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