Sven Krohlas

| Kandidat Baden-Württemberg 2011-2016
Jahrgang
1982
Wohnort
Dettenheim
Berufliche Qualifikation
Student (Informatik)
Ausgeübte Tätigkeit
Student (Informatik)
Parlament
Baden-Württemberg 2011-2016
Wahlkreis
Bretten

Die politischen Ziele von Sven Krohlas

Engagement, aktive Beteiligung und der Mut seinen eigenen Standpunkt zu vertreten sind Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft.

Vor der Europawahl 2009 stand ich wie alle von uns vor der Frage: was wählen? Die meisten großen Parteien kamen für mich nach den Gesetzgebungen der vergangenen Jahre nicht mehr in Frage, denn Parteien, die ohne Not Grundrechte massivst einschränken kann ich als überzeugter Demokrat bei einer Wahl nicht unterstützen. Gemäß meiner Einleitung blieb dann nur noch eine Konsequenz: eine überzeugt demokratische Partei finden, und diese aktiv unterstützen. Die Piratenpartei, der ich in der Woche vor der Wahl auch beigetreten bin!

In den Jahren zuvor hat sich mein politisches Interesse immer weiter gesteigert, die ersten intensiven Kontakte zu piratischen Kernthemen hatte ich wohl beim 16C3, dem 16ten Kongress des CCC in Berlin 1999. Damals wurde noch über die möglichen politischen Auswirkungen der sich rasant entwickelnden Technik "gewitzelt", doch allzu schnell wurden wir, wie vermutlich bekannt ist, von der Wirklichkeit eingeholt.

An ehrenamtlichen Tätigkeiten kann ich, neben der schon lange zurückliegenden Arbeit als Redakteur, Layouter und Chefredakteur unserer Schülerzeitung zehn Jahre als Gruppenleiter in der KjG Linkenheim-Hochstetten-Dettenheim vorweisen. Organisation und Durchführung von Winter- und Sommerfreizeiten, Gruppenstunden, einem offenen Jugendtreff und Ausflügen sind dort die Hauptaufgaben, an denen ich mich aktiv beteiligt habe. Dabei war ich noch vier Jahre lang im Vorstand des Fördervereins der KjG LiHoDe als Schriftführer tätig, bevor ich mich dazu entschlossen habe, meinen Schwerpunkt mehr auf politische Arbeit zu legen und mich somit nicht mehr für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stellen.

Seit über einem Jahr bin ich aktiv in der Bürgerinitiative L 602, die sich für eine sinnvolle Verkehrsplanung im westlichen Teil des Wahlkreises einsetzt.

Schwerpunkte im Landtag bereits jetzt festzulegen fällt mir zugegebenermaßen schwer. Wie jeder Pirat kenne ich mich in den neuen Medien und den Bürgerrechten gut aus, setze mich für Open Access, Transparenz und bessere Bildung ein, doch das tut jeder hier in der Partei. Was sich davon genau als Schwerpunkt in der Landtagsarbeit herauskristallisieren würde hängt davon ab wie viele und welche Piraten wir nach Stuttgart schicken können.

Davon abgesehen gibt es natürlich ein weites Feld weiterer landespolitischer Themen. Persönlich interessiere ich mich auch sehr für Umwelt- und Energiepolitik. Diese Problematik ist besonders für meinen Wahlkreis interessant, denn hier gibt es Orte von denen man das AKW Philippsburg und die Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe sehen kann. In weitere Themengebiete werde ich mich bei Bedarf für ein tieferes Verständnis einarbeiten.

Sehr geehrter Herr Krohlas,
mit Interesse habe ich im Landeswahlprogramm der Piratenpartei gelesen, dass Ihre Partei sich für ein kommunales...

Von: Bernhard Sellheim

Antwort von Sven Krohlas (PIRATEN)

(...) Zu Ihrer ersten Frage: Ja, das kommunale Wahlrecht sollen auch staatenlose Menschen erhalten. (...) Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass in einer Kommune lebende Menschen diese auch politisch mitbestimmen können. (...)

Sehr geehrter Herr Krohlas,
Sie sind, wie die meisten Mitglieder der "Piraten", noch jung und dynamisch. Sieht man in Ihrer Partei auch auf...

Von: Reiner Holzhäuser

Antwort von Sven Krohlas (PIRATEN)

(...) Dies wird hoffentlich auch Firmen dazu anregen mehr Personal fest einzustellen, was vielen Menschen Planungssicherheit geben wird. Ich persönlich befürworte wie viele Sozial- und Wirtschaftsverbände auch einen flächendeckenden Mindestlohn, der hoch genug ist, dass man von jeder Vollzeitstelle auch leben kann. Letzteres wird parteiintern jedoch noch diskutiert, der Landesverband Berlin beispielsweise befürwortet hier das Modell eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). (...)

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