Sönke Rix
SPD
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Frage von Dorothea Hinsch an Sönke Rix bezüglich Familie

# Familie 04. Sep. 2017 - 22:00

Sehr geehrter Herr Rix,

als Wählerin in Ihrem Wahlkreis habe ich drei Fragen zur Flüchtlingspolitik. Bundesinnenminster de Maizière möchte den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte, der bis zum 6.März 2018 ausgesetzt ist, auch darüber hinaus nicht zulassen.
(1) – Ist für Sie Familiennachzug z.B. für syrische Geflohene ein Weg zum Gelingen der Integration, der schnell wieder verfügbar sein muss?
(2) – Befürworten Sie die in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Hamburg und Schleswig-Holstein noch existierenden Landesaufnahmeprogramme, die den Familiennachzug auf der Basis privater Bürgschaften ermöglichen, wie sie zum Beispiel die FLÜCHTLINGSPATEN SYRIEN e.V. organisieren?
(3) – Werden Sie sich nach der Wahl in Ihrer Partei dafür einsetzen, ein bundesweites Programm zu realisieren, das dies möglich macht?

Viele Grüße
Dorothea Hinsch

Von: Dorothea Hinsch

Antwort von Sönke Rix (SPD) 13. Sep. 2017 - 15:28
Dauer zur eingetroffenen Antwort: 1 Woche 1 Tag

Sehr geehrte Frau Hinsch,

zu (1) - Ich bin absolut dafür, den Familiennachzug auch für subsidiär Geschützte wieder zu ermöglichen. Familiennachzug und das Zusammenleben in der Familie tragen zu einer guten Integration bei. Deshalb wird die SPD die temporäre Aussetzung des Familiennachzugs nicht verlängern.
Zu (2) – Ich befürworte die Landesaufnahmeprogramme und bewundere das Engagement all derjeniger, die sich im Rahmen privater Bürgschaften dafür einsetzten, dass mehr Familienangehörige auf sicherem Wege nach Deutschland kommen können.
Zu (3) – Ja. Ein Bundesprogramm könnte viel zu einer abgesicherten Finanzierung und geregelten Verfahren beisteuern.

Beste Grüße

Sönke Rix