Simon Rottloff

| Kandidat Bundestag 2013-2017
Simon Rottloff
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Wohnort
Wiesbaden
Berufliche Qualifikation
Bürokaufmann
Wahlkreis

Wahlkreis 179: Wiesbaden

Wahlkreisergebnis: 35,0 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Simon Rottloff

Ich engagiere mich in der Politik, weil es mein Bestreben ist, mich täglich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserer Gesellschaft einzusetzen. Diese Ziel verfolge ich derzeit als Betriebsrat und möchte es als Bundestagsabgeordneter weiterführen.

Die Schere zwischen Arm und Reich treibt in unserer Gesellschaft leider immer weiter auseinander.Der innere Frieden in unserer Gesellschaft ist maßgeblich vom sozialen Frieden abhängig. Diesen sozialen Frieden sehe ich auf Grund der Entwicklungen in unserem Staat gefährdet.

Konkret möchte ich die folgenden Themen umsetzen, damit es wieder gerechter in unserem Land zugeht:

Ausbildungsgarantie, damit kein Jugendlicher zurück bleibt.

Gesetzlicher Mindestlohn 8,5€. damit man von Vollzeitarbeit wieder leben kann.

Solidarrente von 850€, damit langjährige Beitragszahler im Alter nicht alleine gelassen werden.

Ausbau der Kinderbetreuung und Verzicht auf das Betreuungsgeld, damit Familien Arbeit und Kindererziehung organisieren können.

Konsequente Investionen in Infrastruktur und Bildung, damit Deutschlands wirtschaftliche Zukunft gesichert wird.

Eine bezahlbare Energiewende, damit neue Arbeitsplätze entstehen, alte Arbeitsplätze erhalten bleiben und Energiekosten bezahlbar bleiben.

Mietpreisbremse und öffentlicher Wohnungsbau, damit Wohnen nicht zum Luxus wird und jeder dieses Grundbedürfnis finanzieren kann.

Für diese konkreten Projekte werbe ich um Ihr Vertrauen und bitte Sie vor allem um Ihre Erststimme im Wahlkreis Wiesbaden.

Über Simon Rottloff

Ich bin 35 Jahre alt und lebe seit nunmehr 12 Jahren in Kloppenheim. Dort engagiere ich mich nicht nur im Ortsbeirat und im SPD-Ortsverein, sondern auch in vielen anderen Vereinen und beteilige mich so aktiv am Ortsleben.

Nach Erreichen der Mittleren Reife erwies sich die Suche nach einer Lehrstelle als sehr schwierig, da die Situation auf dem Ausbildungsmarkt Mitte der 90er Jahre angespannt war. Ich überbrückte die Zeit bis zum Beginn meiner Ausbildung bei der SOKA-BAU (ZVK BAU) durch ein weiteres Jahr Schule, diverse Aushilfsjobs bei Zeitarbeitsfirmen, die vorgezogene Ableistung des Grundwehrdienstes, sowie abschließend durch einen Aushilfsjob ebenfalls bei der SOKA-BAU in Wiesbaden.

Meine persönlichen Erfahrungen, die ich mit der geringen Anzahl von Ausbildungsplätzen in den Jahren nach meinem Schulabschluss gemacht habe, haben dazu geführt, dass ich im Januar 1998 der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt beigetreten bin und dort in der Jugendgruppe Wiesbaden aktiv wurde.

Dem IG BAU Bezirksvorstand Wiesbaden gehöre ich seit dem Jahre 1998 ununterbrochen an.

In der Funktion des Landes- und Bundesjugendvorsitzenden der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt habe ich in der Zeit von 2000 bis 2005 die gewerkschaftliche Jugendarbeit mitgestaltet und bin maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Kampagne "Her mit dem schönen Leben" der Gewerkschaftsjugend beteiligt gewesen.
Auf der Abschlussveranstaltung in Köln zeigten 40.000 junge Menschen, dass sie alles andere als politikverdrossen sind, sondern forderten lautstark und kreativ eine jugendgerechte und zukunftsfähige Politik ein.

Ganz besonders spannend waren für mich in dieser Zeit die Erfahrungen, die ich durch die internationalen Begegnungen der Gewerkschaftsjugend machen durfte. So gab es in dieser Zeit regelmäßige Seminare gemeinsam mit Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus Deutschland, Österreich, Dänemark, Niederlanden und auch der Schweiz, sowie einzelne Treffen mit Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich und Polen.

Diese Begegnungen haben es mir ermöglicht, einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen anderer Länder zu nehmen und ihre Kulturen kennen zu lernen. Interessant war es auch zu sehen,wie unterschiedlich man sich in den verschiedenen Länder mit den Problemstellungen des Arbeitsmarktes und des Berufslebens auseinandersetzt. Auch in meiner betrieblichen Beschäftigung nimmt die Lebens- und Arbeitssituation von Menschen einen großen Stellenwert ein:

Nachdem ich meine Ausbildung als Bürokaufmann bei SOKA-BAU erfolgreich abgeschlossen habe, bin ich als Regionalbeauftragter für die tarifliche Zusatzrente in den Außendienst gewechselt.

In meiner 6-jährigen Außendiensttätigkeit für SOKA-BAU habe ich mich täglich mit den Auswirkungen der gesetzlichen Rentenreform auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Baugewerbe auseinandergesetzt.

Die Diskussionen und Gespräche, die ich dort tagtäglich auf den Baustellen in Hessen und Baden- Württemberg geführt habe, waren mir sowohl bei meinem gewerkschaftlichen als auch bei meinem kommunalpolitischen Engagement eine große Hilfe.

Seit den Betriebsratswahlen im Jahre 2006 bin ich als Betriebsrat von SOKA-BAU tätig und übe seitdem auch die Funktion des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden aus. Ebenso wie im Rahmen meiner Stadtverordnetentätigkeit versuche ich hier zwischen den verschiedenen Interessen zu vermitteln und Wege der gemeinsamen Lösung zu finden.

Seit 2011 bringe ich meine Erfahrungen auch als Stadtverordneter der Landeshauptstadt Wiesbaden ein, unter anderem im Revisionsausschuss und als Mitglied der Verdingungskommission.

In der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), deren Vorsitzender ich seit Anfang diesen Jahres bin, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, arbeits- und wirtschaftspolitische Themen in Form von Veranstaltungen gemeinsam mit den Gewerkschaften aufzuarbeiten.

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrter Herr Rottloff,

als Polizist habe ich in der vergangenen Legislaturperiode wie die meisten meiner Kollegen fassungslos und...

Von: Wraf Cvxre

Antwort von Simon Rottloff
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Gesundheit 13Sep2013

Sehr geehrter Herr Rottloff,

mit Erschrecken verfolge ich die Entwicklungen seit der Privatisierung an den Dr. Horst Schmidt Kliniken. Die...

Von: Crgen Züyyre

Antwort von Simon Rottloff
SPD

(...) vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Frage an mich. Die neuste Entwicklung an der HSK hat nicht nur Sie, sondern auch die gesamte Stadtpolitik überrascht. Es wird jetzt zu prüfen sein, wie mit den Vereinbarungen bezüglich der HSK mit dem Rhön-Konzern umzugehen sein wird. (...)

# Familie 28Aug2013

Sehr geehrter Herr Rottloff,

Sie sprechen sich für die Abschaffung des Ehegattensplittings aus. Wenn man jedoch zwei Haushalte betrachtet,...

Von: Xynhf Tehra

Antwort von Simon Rottloff
SPD

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sehr geehrter Herr Rottloff

Als Mitglied von Amnesty International Wiesbaden möchte ich meine Wahl-Entscheidung im September vor Allem von...

Von: Qvex Zvpunry Tbyqfpuzvqg

Antwort von Simon Rottloff
SPD

(...) Ich hole so weit aus, weil das Eintreten für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik nicht nur etwas mit unseren Grundwerten, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu tun hat. Es hat auch etwas mit unserer eigenen Geschichte zu tun. (...)

Sehr geehrter Genosse Rottloff,

ich vermisse in Ihrem Lebenslauf die Zeit vor Kloppenheim.
Sicherlich gibt es doch noch mehr zu sagen...

Von: Jbystnat Fvzba

Antwort von Simon Rottloff
SPD

Sehr geehrter Herr Simon,

meine Jugend habe ich sowohl in Wiesbaden, wie aber auch - bedingt durch mehrere Umzüge meiner Eltern im...

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