Sebastian Steineke

| Kandidat Bundestag 2013-2017
Sebastian Steineke
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Jahrgang
1973
Wohnort
Neuruppin
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Wahlkreis

Wahlkreis 56: Prignitz - Ostprignitz-Ruppin - Havelland I

Wahlkreisergebnis: 33,5 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Sebastian Steineke

In diesem Abschnitt möchte ich Sie kurz über meine wichtigsten Ziele für die Region informieren. Dabei kann es sich notwendigerweise nur um eine exemplarische Nennung handeln.

In den letzten Jahren konnten viele gute, für Deutschland wichtige Richtungsentscheidungen unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel getroffen werden: Die Sozialversicherungen erwirtschaften Überschüsse, die Rekordinvestitionen in Bildung und Forschung wurden auf den Weg gebracht, der Rechtsanspruch für einen Krippenplatz und das Elterngeld wurde verankert und der Klimaschutz mit der Energiewende vorangebracht. Vor allem haben wir es aber geschafft, die Finanz- und Wirtschaftskrise auch Dank unserer starken Wirtschaft schnell hinter uns zu lassen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Um diese erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen, muss Kurs gehalten werden. Noch vor wenigen Jahren gab es über fünf Millionen Menschen in unserem Land, die über keinen Arbeitsplatz verfügten. Glücklicherweise ist die Anzahl von Menschen ohne Arbeit um ca. zwei Millionen seit 2005 gesunken und noch nie gab es so viele Arbeitsplätze wie heute. Das ist neben gute politische Rahmenbedingungen auch dem verantwortungsbewussten Miteinander von Arbeitgebern und Gewerkschaften geschuldet, die durch das Aushandeln angemessener Löhne und Gehälter die deutsche Wirtschaft international wieder wettbewerbsfähig machten.

Diese Wettbewerbsfähigkeit muss immer wieder neu erarbeitet werden. Unternehmen investieren nur dann in einem Land, wenn die Rahmenbedingungen dazu stimmen. Dazu gehören verlässliche Eigentums- und Wachstumsregeln, ein fairer Wettbewerb, maßvolle Steuern und Abgaben sowie eine stabile Währung. Stabil ist eine Währung immer nur dann, wenn Haushaltsdisziplin herrscht. Dafür möchte ich mich einsetzen, damit zukünftig die Sparguthaben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht durch Inflation reduziert werden. Auf europäischer Ebene müssen wir uns daher dafür einsetzten, dass Strukturreformen und ein konsequenter Sparkurs mittelfristig die in schwierigen Haushaltslagen befindlichen Länder stabilisiert und damit die Schuldenkrise beendet werden kann. Die Vergemeinschaftung von europäischen Schulden ist jedenfalls der falsche Weg und überlastet auch starke Wirtschaftsnationen wie Deutschland.

Auch in Deutschland müssen wir unsere Hausaufgaben machen: Je positiver die Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten sind, umso lauter wird der Ruf nach Umverteilung der Vermögen. Natürlich ist klar, dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache. Aber eine z.B. von rot-grün geforderte Vermögensabgabe mit anschließender Vermögenssteuer oder eine deutlich erhöhte Erbschaftssteuer greift in die Substanz insbesondere unserer mittelständischen Unternehmen ein, was dann zu weniger Investitionen und damit zu weniger Wirtschaftswachstum führt und mittelfristig Arbeitsplätze kostet. Auch die von rot-grün geplanten Änderungen bei der Versteuerung der Einkommen würde die Mittelschicht, insbesondere auch die Familien z. B. durch Abschaffung des Ehegattensplittings, hart treffen.

Neben der Tilgung von Schulden ist mir wichtig, dass jeder von seinem Lohn auch ein angemessenes Auskommen haben muss, weswegen wir den tariflichen Mindestlohn brauchen. Besonders liegt mir aber die Situation von Rentnerinnen und Rentnern am Herzen: Es ist nicht einzusehen, warum jemand mit niedrigem Einkommen, der 40 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hat und obendrein private Altersvorsorge betrieben hat, am Ende eine so geringe Rente bekommt, dass er zusätzlich zum Sozialamt muss. Auch ist nicht einzusehen, dass Mütter, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, in der Rente schlechter gestellt werden als Mütter, die danach Kinder bekommen haben. Daher ist die Forderung der CDU/CSU zur Verbesserung der Mütterrenten ein wesentliches Ziel für die nächsten 4 Jahre.

Besonders am Herzen liegt mir die Sicherung der Verkehrsinfrastruktur in unserer Region. Sie ist die Lebensader für Wirtschaft, Landwirtschaft und die Menschen in den Städten und Dörfern. Umso wichtiger ist die Forderung von CDU/CSU in den nächsten 4 Jahren 25 Milliarden Euro für den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Über Sebastian Steineke

Zur Person

Geboren am 19.06.1973
evangelisch, verheiratet, zwei Söhne
Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg
Referendariat in Schleswig-Holstein, Hamburg und Rheinland-Pfalz (Verwaltungsfachhochule in Speyer)
2003 Ergänzungsstudiengang Wirtschaftsrecht in Hamburg
Beruf: Selbstständiger Rechtsanwalt

Politisches Engagement

2004 Mitglied der CDU
2008 Mitglied des Bau- und Wirtschaftsförderungsausschusses der Stadt Neuruppin als sachkundiger Einwohner
2009 Mitglied des Kreisvorstandes der CDU Ostprignitz-Ruppin als Pressesprecher
2010 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Neuruppin als Pressesprecher
2011 Mitglied des Kreistages Ostprignitz-Ruppin als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Mitglied des Sozial- und des Petitionsausschusses
2013 Nominierung als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 56
Delegierter für den Landesparteitag und für die Landesvertreterversammlung der CDU Brandenburg

Sonstige Tätigkeiten und Mitgliedschaften

Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Soziales Neuruppin
Regionalbeauftragter des Forums Junge Anwaltschaft des Deutschen Anwaltvereins für den Landgerichtsbezirk Neuruppin
Mitglied des Verschönerungsvereins Neuruppin
Mitglied von Haus- und Grund Ostprignitz-Ruppin

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrte(r) Direktkandidat(in),

meine Frage beschäftigt sich mit einem sehr umstrittenen Thema in der Prignitz: der A14. Dazu...

Von: Unenyq Yvzonpu

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Die CDU in Brandenburg steht ganz klar zum Bau der A 14 und nach meiner Wahl werde ich mich auch im Bundestag persönlich für die Bestätigung der Finanzierung einsetzen. Welche positive Wirkung der Bau einer Autobahn haben kann, ist heute übrigens an vielen Orten an oder in der Nähe der A 20 in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beispielhaft zu besichtigen. (...)

# Umwelt 8Sep2013

Sehr geehrter Herr Steinecke,

Die Verstromung von Braunkohle im Land Brandenburg scheint nach wie vor "hoffähig" zu sein.
Weitere...

Von: Zngguvnf Chccr

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Vor allem diejenigen, deren Grundstücke oder Region unmittelbar von einem Netzausbau berührt sind, sollen Anteile am Netz erwerben können und über eine „Bürgerdividende“ regelmäßig an den Gewinnen beteiligt werden. Ich begrüße und unterstütze die vielfältigen Formen der Energiegenossenschaften, Bürgernetze, Bürgerwindparks oder gemeinsamen Solarprojekte, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger unmittelbar an der Energiewende beteiligen. Dies sollte dann durch die Politik mit evtl. (...)

# Internationales 27Aug2013

Aus gegebenem Anlass frage ich Sie, was halten Sie von einem Militärischen Eingreifen des "Westens" in den Bürgerkrieg in Syrien? Sind Sie dafür...

Von: Xynhf Fvzba

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Wie die Bundesregierung bereits mehrfach geäußert hat, halte auch ich ein militärisches Eingreifen DeutscEingreifen Deutschlandsn für zurzeit nicht sinnvoll. Zum einen ist die Bundeswehr durch ihre anderen Aufgaben gar nicht in der Lage weitere internationale Einsätze durchzuführen. (...)

Wie stehen Sie zum Thema Massentierhaltung in der heutigen Landwirtschaft? Sollte der Staat nicht Grenzen festlegen, wieviele Tiere maximal in...

Von: Znevn Ureofg

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Artgerechte Tierhaltung und ein hohes Tierschutzniveau sind für die CDU von zentraler Bedeutung. (...) Einfach gesagt: 5 Hühner in 5 kleinen Käfigen sind Massentierhaltung, 5000 Schweine mit Auslauf, der Möglichkeit zu Sozialkontakten und entsprechender Fütterung nicht. (...)

# Finanzen 12Aug2013

Sehr geehrter Herr Steineke,

habe ich etwas nicht mitgekriegt, woher haben Sie die Kenntnis , das wir gestärkt aus der Finanz- und...

Von: Hgn Jrym

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Zudem wollen wir uns dafür einsetzen, innerhalb der Eurozone ein Umschuldungsverfahren für Staaten zu entwickeln, die ihre Schulden nicht mehr tragen können. Ich sage dabei deutlich, dass ich Eurobonds ablehne. Dies wäre der Weg in eine europäische Schuldenunion, in der deutsche Steuerzahler nahezu unbegrenzt für die Schulden anderer Länder einstehen müssten. (...)

Die Einwohnerzahlen stagnieren oder gehen zurück. Was muss von der zukünftigen Bundesregierung getan werden, damit nicht nur der Profit die...

Von: Jvasevrq Jbysehz

Antwort von Sebastian Steineke
CDU

(...) Daher kommt es eben dazu, dass die Rot-Rote Landesregierung weitere erhebliche Einschnitte im Schienennetz bereit angekündigt hat. Klar ist, dass auch nach Auffassung der CDU der öffentliche Nahverkehr, gerade bei uns im ländlichen Raum, weiterhin nicht alleine vom Profitgedanken abhängig gemacht werden darf. Es wird daher von uns angestrebt die Regionalisierungsmittel in weiter hohem Niveau an die Bundesländer zu zahlen. (...)

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