Frage von Naqernf Teüajnyq an bezüglich Innere Sicherheit und Justiz

# Innere Sicherheit und Justiz 19. Feb. 2008 - 23:05

Sehr geehrte Frau Schneider,
sie sind die innenpolitische Sprecherin ihrer Partei. Deshalb an Sie die Frage, ob sie uns Rauchern helfen? Sie wissen ja, wir Raucher werden zur Zeit sehr diskrimniert, fast wie Kriminelle behandelt. Angeführt werden dafür gesundheitliche Gründe. Mir aber stellt sich die Frage, ob das Rauchverbot nicht hauptsächlich ideologische und ordnungspolitische Gründe hat? So wie auch das anngestrebte Alkoholverbot auf Straßen, das Herausdrängen von Bettlern etc. Denn sonst würde man sich ja die Frage stellen, warum Autos oder Handys, sie sind viel gesundheitsschädlicher als das Rauchen, weiterhin erlaubt sind.
Reiche Leute gründen sich einen Club und rauchen dort. Uns hingegen, die wir auf kleine Eckkneipen angewiesen sind, soll dieser Genuss verwehrt bleiben. Es wäre jederzeit möglich auch Nichtraucherkneipen zu gründen, meinetwegen auch steuerlich bevorzugt, als nun einfach zu verbieten. Das Rauchverbot kommt
wie mancher moderner Quatsch nicht umsonst aus den USA. Es entspricht m.E. einem bestimmten Zeitgeist, der auf sichtbare Sauberkeit setzt, aber das Problem nicht wirklich angeht. Dann wären Hilfsprogramme für Raucher erforderlich. Die Linke tritt dafür ein, habe ich gelesen, Canabis-Konsumenten nicht zu kriminalisieren. Das Rauchverbot führt aber zu einer Kriminalisierung, denn wer die Bußgelder nicht bezahlt oder nicht
bezahlen kann bzw. nicht will, wird angeklagt.
Und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Passivrauchen, denn dann müssten sie auch ein Handyverbot im öffentlichen Raum fordern. Die Gesundheitsschädigung über die Strahlen ist erwiesener Maßen mindestens genauso stark. Also deshalb meine Frage: Werden Sie uns Rauchern helfen? Gerade Linke waren doch aus guten Grund auch immer sehr genussfreudige
Menschen. Geraucht wird seit 2000 Jahren. Ich z.B. rauche leidenschaftlich gern und werde dafür nun diskriminiert und demnächst vielleicht sogar kriminalisiert.
Freundliche Grüße,
Andreas Grünwald

Von: Naqernf Teüajnyq

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