Philipp Heißner

| Kandidat Hamburg
Philipp Heißner
© Philipp Heißner
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Jahrgang
1988
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Jurist
Wahlkreis

Wahlkreis 6: Stellingen-Eimsbüttel-West

Liste
Landesliste, Platz 54
Parlament
Hamburg

Hamburg

Der HVV soll langfristig kostenfrei werden.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Der öffentliche Nahverkehr muss deutlich günstiger werden. Deshalb setzen wir uns für ein Jahresticket für 365 Euro ein. Allerdings brauchen wir attraktivere und insbesondere pünktlichere Busse und Bahnen. Dafür bedarf es Investitionen, für die das Geld fehlt, wenn der HVV gänzlich kostenlos wird.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll die Stadt Hamburg vorrangig Schulden zurückzahlen.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Kein Bundesland hat in den letzten acht Jahren mehr Schulden gemacht als Hamburg. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, diesen traurigen "Rekord" umzukehren. Künftigen Generationen, Kindern und Enkelkindern werden sonst Gestaltungsräume fehlen, weil heute so viele Schulden gemacht werden.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Hamburg dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Wenn es zu wenig Wohnraum gibt, hilft dagegen nur, mehr Wohnraum zu bauen. Mietobergrenzen machen es unattraktiver, neuen Wohnraum zu schaffen. Sie lösen daher das Problem nicht. Wir setzen uns aber für den Erhalt der Mietpreisbremse zur kurzfristigen Abhilfe bei starken Mietsteigerungen ein.
Das Nachtflugverbot soll aufgeweicht werden, um mit mehr Flügen die internationale Bedeutung des Hamburger Flughafens zu steigern.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Die geltenden Regeln, insbesondere zu verspäteten Flügen, müssen endlich vollumfänglich durchgesetzt werden. Wenn dies nicht gelingt, müssen wir auch über stärkere Maßnahmen sprechen. Wir setzen uns außerdem für einen Fond ein, um mehr Menschen als heute Lärmschutzmaßnahmen zu bezahlen.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Überalle fehlen Pflegekräfte. An erster Stelle müssen wir selbst mehr Pflegekräfte ausbilden. Aber solange wir damit den Bedarf nicht decken können, müssen wir sie auch aus dem Ausland anwerben, wenn dort mehr Fachkräfte ausgebildet als benötigt werden.
Volksentscheide auf Bezirksebene sollen verbindlich werden.
Position von Philipp Heißner: Neutral
Dies hat aus meiner persönlichen Sicht Vor- und Nachteile. Projekte von stadtweiter Bedeutung dürfen nicht allein daran scheitern, dass recht wenige Menschen in nur einem Bezirk bei womöglich sehr geringer Wahlbeteiligung dagegen Stimmen. In der Regel sollten Volksentscheide aber respektiert werden.
Großevents wie der Schlagermove und Harley Days haben überhandgenommen, deswegen soll die Zahl deutlich reduziert werden.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Eine Großstadt mit kulturellem und internationalem Anspruch wie Hamburg muss auch Großereignisse wie den Schlagermove durchführen können.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben, um Arbeitsplätze und die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Ein starker Hafen ist nicht nur gut für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Hamburg, sondern auch für die Umwelt. Denn das Schiff ist pro transportierter Tonne das mit Abstand umweltfreundlichste Verkehrsmittel.
Um effektiv lernen zu können, sollen die Schulklassen deutlich verkleinert werden.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Die Rote Flora sollte geschlossen werden.
Position von Philipp Heißner: Neutral
Es dürfen von dort keine Gewalttaten unterstützt werden. Bei der Aufklärung von Straftaten sind die staatlichen Stellen zu unterstützen. Falls diese Bedingungen zukünftig nicht erfüllt werden, sollte am Ende auch die Forderung nach Räumung als Konsequenz stehen.
Zur Entlastung des Verkehrs soll die Stadtbahn gebaut werden.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Insbesondere Eidelstedt könnte von einer Stadtbahn profitieren. Hier fuhr früher schon die Straßenbahn und wendete am Eidelstedter Platz. Die Busse sind oft überfüllt. Eine Stadtbahn würde mehr Kapazität bringen und könnte viel schneller und günstiger gebaut werden als z.B. eine U-Bahn.
Die Listen der Parteien zur Bürgerschaftswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Ich halte es für gefährlich, über Jahrhunderte erkämpfte demokratische Grundsätze wie die Freiheit und Gleichheit der Wahl vorschnell einzuschränken. Wir brauchen auch z.B. mehr junge Leute in Parlamenten, aber das entscheiden nicht Politiker, sondern die Wähler!
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Philipp Heißner: Lehne ab
Bis ins Alter von 25 Jahren ist Cannabis-Konsum sehr schädlich für die Entwickluing des Gehirns. Wir sollten als Staat nicht das Signal setzen, dass Cannabis harmlos ist.
Bürger:innen sollen auch weiterhin mit dem Auto in die Innenstadt fahren können.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Besonders ältere Menschen und Berufstätige sind oft auf das Auto angewiesen, um mobil zu sein. Sie dürfen auf keinen Fall aus der Innenstadt ausgeschlossen werden.
Damit Schüler:innen das notwendige Schulwissen erlernen können, muss das Wiederholen (Sitzenbleiben) wieder eingeführt werden.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Die Politik muss dafür sorgen, dass Fachärzt:innen besser über das Stadtgebiet verteilt werden.
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Radwege sollen bei der Stadtplanung Vorrang vor Investitionen in das Autostraßennetz haben.
Position von Philipp Heißner: Neutral
Wir sollten eine ausgewogene Verkehrspolitik verfolgen, die anerkennt, dass viele auf das Auto angewiesen sind oder einfach lieber mit dem Auto fahren. Trotzdem werden wir den Radverkehr stärken müssen, um die Verkehrsprobleme in Hamburg zu lösen. Denn derzeit sind wir leider Stauhauptstadt.
Strafverfolgungsbehörden sollen Onlinedurchsuchungen durchführen und das Nutzungsverhalten von Privatpersonen im Internet überwachen dürfen ("Staatstrojaner").
Position von Philipp Heißner: Stimme zu
Unter strengen Voraussetzungen muss dies mit richterlicher Erlaubnis möglich sein. Wohnungsdurchsuchungen dürfen schließlich auch durchgeführt werden, wenn ein Richter sie genehmigt. Das Gleiche muss für die digitale Welt gelten, da viele Verbrecher heutzutage sonst nicht mehr gefasst werden können.

Die politischen Ziele von Philipp Heißner

Sicherheit und Sauberkeit: Polizei und Stadtreinigung stärken, bezirklichen Ordnungs-dienst wieder einführen.

Barrierefreiheit: Auch Menschen, die nicht so gutzu Fuß sind, müssen gefahrlos mobil seinkönnen – sei es zu Fuß oder mit dem Auto.

Weniger Schulden: Kein Bundesland hat zuletztso viele Schulden gemacht wie Hamburg.Das muss sich ändern!

Über Philipp Heißner

Seit der Bürgerschaftswahl 2015 darf ich den Wahlkreis Eidelstedt/Stellingen/Eimsbüttel (West) in der Hamburgischen Bürgerschaft vertreten. Er erstreckt sich vom Heußweg in Eimsbüttel, einem der am dichtest besiedelten Gebiete Deutschlands, über Stellingen bis zur landwirtschaftlich genutzten Eidelstedter Feldmark.

In der CDU-Fraktion bin ich Fachsprecher für die Themen Familie, Kinder und Jugend, und als solcher Mitglied im Familien-, Kinder und Jugendausschuss. Da mir außerdem eine generationengerechte Haushaltspolitik und ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Geld der Steuerzahler besonders am Herzen liegen, freue ich mich sehr, als Mitglied im Haushaltsausschuss auch an diesen Themen mitarbeiten zu dürfen. Darüber hinaus bin ich Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss.

Vor meiner Wahl in die Hamburgische Bürgerschaft war ich Mitglied in der Bezirksversammlung Eimsbüttel, der ich von Juni 2014 bis zu meiner Wahl in die Bürgerschaft als parlamentarischer Geschäftsführer der CDU angehört habe.

Parteipolitisch bin ich vor allem in der CDU Eimsbüttel und der Jungen Union engagiert, deren Bundesvorstand ich seit 2014 angehöre. Zudem bin ich seit 2019 Landesvorsitzender der Jungen Union Hamburg. Die Junge Union ist die Nachwuchsorganisation der CDU und die größte politische Jugendorganisation in Deutschland.

Abseits der Politik habe ich Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School in Hamburg studiert.

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