Jahrgang
1965
Wohnort
Reichshof-Wildbergerhütte
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirt
Wahlkreis

Wahlkreis 99: Oberbergischer Kreis

Wahlkreisergebnis: 6,1 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Nur als allerletzte Lösung müssen wir um die Gesundheit der Menschen zu schützen leider auch über Fahrverbote nachdenken. Zunächst einmal sind die Hersteller in der Pflicht und müssen ihre Fahrzeuge nachrüsten.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Das Recht auf Asyl geht keine Obergrenze.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Als Landwirt eines meiner Herzensangelegenheiten. Eine artgerechte Tierhaltung bedeutet mehr Zeit, Platz und Personal für die Tiere. Fleisch- und Milchprodukte müssen ihre verdiente Wertschätzung erhalten.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Es gibt Städte in Deutschland, wo sich Normalverdiener schon heute keine Wohnung mehr leisten können. Eine wirksame Mietpreisbremse kann hier mehr Gerechtigkeit bringen.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Staatliche Förderungen des Klimakillers Kohle sorgen erstens für eine Verzerrung des Strompreises und zweitens für eine Subventionierung des Klimawandels. Die dreckigsten 20 Kohlekraftwerke müssen in der nächsten Legislaturperiode abgeschaltet werden.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Michael Braun: Neutral
Grundsätzlich sollte Bildung vom Kindergarten bis zur Uni kostenfrei sein. Die Priorität liegt jedoch auf einer besseren Bezahlung und Entlastung von Erzieherinnen und Erziehern, mehr Zeit für die einzelnen Kinder, ordentliche Ausstattung und gute pädagogische Qualität.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Eine gemeinsame Arbeitmarkt-, Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik würde die EU weiter stärken. Auch in der Verteidigungspolitik wäre eine gemeinsame Armee viel effizienter und handlungsfähiger.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Michael Braun: Neutral
Wir wollen ein gerechtes Steuersystem und zielgenaue Unterstützung, vor allem für Familien. Geringe und mittlere Einkommen entlasten wir über eine Anpassung des Grundfreibetrags, finanziert durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes für Single-Einkommen ab 100.000 Euro.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Eine Befristung darf nicht ohne Sachgrund sein und nicht beliebig oft verlängert werden. Es gibt viele andere Möglichkeiten auf Arbeitsspitzen zu reagieren z.B. mit Zeitkonten.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Kiffen ist kein Verbrechen. Eine Legalisierung würde die Strafbehörden massiv entlasten und die Konsumenten entkriminalisieren.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Michael Braun: Lehne ab
Menschen sollen selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen. Der Übergang in den Ruhestand sollte freier gestaltet werden, Rente und Erwerb leichter kombiniert werden können. Das käme besonders Menschen in belastenden Berufen entgegen. Viele wollen zum Beispiel länger arbeiten, aber mit kürze
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Michael Braun: Stimme zu
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Michael Braun: Stimme zu

Über Michael Braun

Ich habe durch meine gestalterische Tatkraft gezeigt, wie man Dinge verändern kann. Als Mitinitiator der Marke „Faire Milch“ haben wir uns gegen die verkrusteten Strukturen durchgesetzt und verzeichnen einen wachsenden Marktanteil. In der Region Wiehl wird zurzeit auch ein Konzept für ein regionales Fleischangebot in Supermärkten umgesetzt. 

Ich kenne die aktuellen Themen, die für unsere Region in Berlin entschieden werden. Ich bin Ihr Mann in Berlin und setze mich für Oberberg ein. Als Oberberger wurde ich 1965 in Bergneustadt geboren und bin seit zwölf Jahren mit meiner Frau Sonja verheiratet. Wir haben zwei Kinder, Vincent 15 Jahre und Florin, 13  Jahre alt. Von Beruf bin ich staatl. geprüfter Landwirt. Zusammen mit meiner Familie bewirtschafte ich einen Milchviehbetrieb in Reichshof–Wildbergerhütte. Der Betrieb wird konventionell und unter der Berücksichtigung natürlicher Kreisläufe bewirtschaftet. Das Futter wird überwiegend selbst auf dem Betrieb erzeugt. Neben Gras werden Silomais und Getreide angebaut. Eine dreigliedrige Fruchtfolge ist für mich selbstverständlich. 

Seit vielen Jahren setze ich mich für die Interessen der Milchbauern, für eine bäuerliche Landwirtschaft und gegen eine zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft ein. Seit 2010 bin ich Mitglied der Grünen. Von Beginn an habe ich in der Partei im Ortsverband, im Kreisverband und auch auf Landesebene mitgearbeitet. Der Ortsverband hat mich 2011 zum Sprecher und 2012 auch in den Kreisvorstand als Beisitzer gewählt. Auf Landesebene arbeite ich seit 2010 in der Landesarbeitsgemeinschaft „Wald, Landwirtschaft und ländlicher Raum“ inhaltlich mit. Mein politischer Schwerpunkt liegt in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum. 

Es gilt, den Einzug der Gentechnik auf den Feldern und bei den Tieren zu verhindern. Die Massentierhaltung ist nicht die Lösung zur Sicherung der Ernährung bei einer wachsenden Weltbevölkerung. Sie führt zu einem Import von Futtermitteln aus anderen Kontinenten, zu Nährstoffüberschüssen in unseren Böden und zu einem noch nie gekannten Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung. Außerdem leitet sie ein Sterben der bäuerlichen Landwirtschaft und eine nachteilige Veränderung unserer Kulturlandschaft ein. 

Unser ländlicher Raum wird in Zukunft geprägt sein von demographischen Veränderungen der Bevölkerung. Das zeigen alle Untersuchungen und Studien. Hier gilt es schon jetzt, die richtigen Weichen zu stellen. Sei es in der Infrastruktur, bei der Ausweisung von Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen oder bei der zukünftigen Energieversorgung. Dazu ist eine solide Ausstattung der Kommunen mit ausreichenden finanziellen Mitteln unabdingbar.

Alle Fragen in der Übersicht

Wie wollen Sie die schnelle Umsetzung des "schnellen Internets für alle" auch hier im Oberbergischen endlich Realität werden lassen? Damit man Dank der bisherigen Untätigkeit von Politik und Telekom mitten in Deutschland im Jahr 2017 auch mal eine höhere Download-Geschwindigkeit als 3MB und somit Internet hat, mit dem man auch arbeiten kann. (...)

Von: Unaf-Puevfgvna Fnaynqrere

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Wie wollen Sie die katastrophale Infrastruktur im öffentlichen Nahverkehr im Oberbergischen Land erfahrbar verbessern? Sowohl was die Verbindungen zwischen den Ortschaften hier in der Region als auch die Anbindung nach Köln angeht. (...)

Von: Unaf-Puevfgvna Fnaynqrere

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Wie lässt sich Ihre Haltung zur Kirchensteuer mit der im Grundgesetz klar definierten Trennung von Kirche und Staat (die von Anfang an missachtet wurde!) vereinbaren? Die Kirchensteuer muss abgeschafft werden, da sie ein eklatanter Gesetzesverstoss ist. (...)

Von: Unaf-Puevfgvna Fnaynqrere

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Finanzen 19Sep2017

Wie soll mit den kommunalen Schulden und mit den explodierenden Grundsteuern in Oberberg umgegangen werden?

Von: Naqernf Oüggare

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) Hierzu ist es erst mal nötig, dass wir die Gewerbesteuern sichern. Leider gibt es noch zu viele Steuerschlupflöcher, so dass es den Unternehmen möglich ist, ihre Steuern nicht dort zu zahlen, wo der Umsatz gemacht worden ist, sondern in irgendwelchen inner – oder außereuropäischen Steueroasen. (...)

# Kultur 6Sep2017

Wie stehen sie zum legalen Konsum, Besitz und Anbau von Cannabis? (...)

Von: Ebova Fpuvssre

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) ich bin hier in diesem Punkt völlig konform mit unserem grünen Wahlprogramm und spreche mich eindringlich für eine kontrollierte Freigabe von Cannabis aus. (...)

Sehr geehrter Kandidatinnen und und Kandidaten im Oberbergischen Kreis, als verkehrspolitisch aktiver Eisenbahner, der sich auch um den...

Von: Ybgune Jramry

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) Der Ausbau des ÖPNV ist nicht nur eines der zentralen Themen meiner Partei, sondern für mich als Oberberger eines der dringendsten Probleme, die vor Ort angepackt werden müssen. (...)

Guten Tag Herr Braun,

Befürworten Sie ein flächendeckendes ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum durch Bedarfsverkehre nach nordhessischem...

Von: Nyrknaqre Qvrgm

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) Bedarfsverkehre können eine sinnvolle Ergänzung zum fehlenden ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum sein. Eine deutliche Kennzeichnung und einfache Bedienung sollten hier aber Voraussetzung sein, um gerade älteren Menschen, die ausserhalb wohnen, unkompliziert zu ermöglichen, zum Arzt, Supermarkt oder Friedhof zu kommen. (...)

Sehr geehrter Herr Braun,

meine Frage zielt auf den Fraktionszwang, der wohl doch vorhanden ist, obwohl jeder Abgeordnete nur nach seinem...

Von: Unaf-Wüetra Jryxr

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) die von Ihnen angeführte "Ehe für alle" ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Entscheidungen ohne Fraktionszwang getroffen werden könnten. (...)

Was würden Sie im Bezug auf Massentierhaltung gerne ändern? Können Sie sich ein Verbot vorstellen (evtl. mit einer Übergangsfrist)?
Wie...

Von: Ynhen Nuyref

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

Die industrielle Landwirtschaft führt uns aus mehreren Gründen in eine Sackgasse. Zum einen werden Futtermittel für die Tiere in riesigen Monokulturen z.B. in Südamerika angebaut. (...)

# Arbeit 21Aug2017

Angenommen Sie werden Mitglied des Bundestages sein, werden Sie dann noch Nebentätigkeiten nachgehen? Oder wollen Sie sich ganz auf Ihre Aufgabe...

Von: Ynhen Nuyref

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

Ich bewirtschafte einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, der sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Und das kann ich nicht einfach aufgeben. (...)

Wie wollen Sie den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Gebieten ausbauen?

Wie soll saubere Energie gefördert werden?

Wieso mischen...

Von: Pynhqvn Tanpxr

Antwort von Michael Braun
DIE GRÜNEN

(...) Zu allererst steht hier allerdings die Autoindustrie in der Verantwortung, die leider in Deutschland mit Samthandschuhen angefasst wird. Die Einführung einer blauen Plakette ist eine GRÜNE Forderung als erster Schritt zu einer Verbesserung der Situation. Langfristig brauchen wir aber ganz neue und emissionsfreie Mobilitätskonzepte für Stadt und Land. (...)

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