Marianne Burkert-Eulitz

| Kandidatin Berlin 2011-2016
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Jahrgang
1972
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Volljuristin, Erziehungswissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständige Rechtsanwältin Schwerpunkt Familienrecht, Jugendhilferecht, Verfahrensbeistand für Kinder
Wahlkreis

Wahlkreis 0: Friedrichshain-Kreuzberg WK 6

Wahlkreisergebnis: 28,8 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Parlament
Berlin 2011-2016

Die politischen Ziele von Marianne Burkert-Eulitz

Liebe Friedrichshainerinnen und Friedrichshainer,

am 18. September kandidiere ich als Direktkandidatin im Wahlkreis 6 in Friedrichshain-Kreuzberg für das Abgeordnetenhaus. Dieser Wahlkreis spiegelt die ganze Vielfalt von Friedrichshain wieder und umfasst den Boxhagener- und den Rudolfkiez, Stralau, das Gebiet um das Ostkreuz und den Comeniusplatz. Auch in den kommenden Jahren möchte ich mich hier für Ihre Interessen und Anliegen einsetzen.

Einmal Friedrichshain, immer Friedrichshain
Friedrichshain ist ein toller Stadtteil mit internationalem Flair, in dem inzwischen vielen Menschen von überall her und mit ganz unterschiedlichsten Lebensvorstellungen wohnen. Sie beleben und gestalten ihr direktes Umfeld. Auch aus diesem Grund lebe ich seit vielen Jahren hier und mische mich selbst aktiv ein, gemeinsam mit verschiedensten Initiativen vor Ort.

Friedrichshain hat viele Ecken und Kanten. Auch das ist ein Grund, warum unser Stadtteil eine große Anziehungskraft ausübt – mit allen Vor- und Nachteilen.
Diesen Reiz gilt es zu erhalten und dabei einen Ausgleich zwischen denen zu schaffen, die hier wohnen, und denen die nur kurzfristig zu Besuch kommen. Auch an diesem anspruchsvollen Interessenausgleich möchte ich in den kommenden Jahren im Abgeordnetenhaus aktiv mitwirken.

Für Friedrichshain und die ganze Stadt
Dank der Eigeninitiative von BewohnerInnen und Gewerbetreibenden sind die Zeiten der grauen, unbelebten Straßen und Häuserfronten längst Geschichte. Kleine Läden, Kneipen oder Wohn- und Kunstprojekte machen Friedrichshain lebendiger und anders als andere Stadtteile. Inzwischen ist eine bunte und breite Kiezkultur entstanden. Diese Strukturen müssen bewahrt und gestärkt werden. Dafür sind nicht nur Aktivitäten des Bezirks, sondern vor allem des Landes Berlin notwendig. Es muss mehr für Bezirke und Quartiere getan werden. Denn dort findet das wirkliche Leben statt.

Ich selbst lebe seit vielen Jahren sehr gerne hier. Aber ich kenne auch die Schwierigkeiten und Sorgen der BewohnerInnen. In unserem Bezirk und im Land Berlin gibt es große soziale Probleme und Konflikte. Durch meine langjährige kommunalpolitische Arbeit vor Ort weiß ich, wo Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten bestehen.
Beispielsweise bedroht der mögliche Bau der A100 unsere Kieze noch immer mit mehr Verkehr, Abgasen und Lärm. Gegen dieses unsinnige und unfassbar teure Bauvorhaben werde ich mich, wie bisher im und außerhalb des Bezirksparlaments, mit ganzer Kraft einsetzen.

Auch muss das Ostkreuz bewohnerInnen- und fahrradfreundlich gestaltet werden. Hier habe ich mich bereits für eine Überarbeitung der Planungen stark gemacht. Aktuell muss dafür gesorgt werden, dass die AnwohnerInnen so weit als möglich vor Baulärm geschützt werden.

Als Vertreterin des Wahlkreises werde ich im Abgeordnetenhaus an der Bewältigung dieser Aufgaben arbeiten.

Für alle Generationen
Seit mehreren Jahren trägt Friedrichshain eine grüne Handschrift. Viele neue Angebote für Familien und die junge Generation, der Ausbau der Grundschulen, neue Familienzentren, neue Kitas, das Jugendforschungsschiff an der Oberbaumbrücke, Spiel- und Bolzplätze – sie alle sind ein sichtbares Zeichen erfolgreicher grüner Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. Daran habe ich in den vergangenen zehn Jahren als Kommunalpolitikerin, aktuell als "Präsidentin" des Bezirksparlamentes und Fachpolitikerin in den Bereichen Jugend und Familie sowie Gesundheit und Soziales aktiv mitgearbeitet.

In unserem Bezirk hat das grüne Jugendamt in dieser Wahlperiode 2000 neue Kitaplätze geschaffen. Das reicht aber nicht aus. Der Rot-Rote Senat trägt die Verantwortung für die bedarfsgerechte Ausstattung mit genügend Kitaplätzen. Dennoch lässt er die Bezirke im Regen stehen. Grüne Politik dagegen setzt hier einen Schwerpunkt. Genügend Kitaplätze sind nicht nur wichtig für gute Startchancen für alle Kinder, sondern ebenso für Eltern, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können.

Friedrichshain ist ein sehr junger Bezirk. Aber wir alle werden älter. Auch hier gibt es mehr und mehr ältere Menschen. Die Infrastruktur muss ihren Bedürfnissen angepasst werden, damit sie selbstbestimmt in ihrem Kiez alt werden können. Diese wichtige Zukunftsaufgabe muss in Berlin endlich aktiv angegangen werden.

Steigende Mieten und Verdrängung stoppen!
Menschen aller Couleur leben hier gut zusammen. Aber auch in Friedrichshain steigen die Mieten rasant. Viele BewohnerInnen haben Angst, dass sie sich ihre Miete zukünftig nicht mehr leisten können oder dass sie keine bezahlbare Wohnung im Kiez finden, wenn sie wegen Nachwuchs oder Trennung umziehen müssen. Unser Wohnraum muss der Spekulation entzogen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen stark eingeschränkt werden. Auch die Nutzung von Wohnraum als Ferienwohnungen muss unterbunden werden. Rot-Rot tut in beiden Fällen zu wenig, obwohl diese Missstände auf Landesebene behoben werden könnten.

Auch dafür will ich im Abgeordnetenhaus kämpfen, damit alle in Friedrichshain hier weiter gut zusammen leben können.

Hierfür bitte ich um Ihre Erststimme,

Ihre Marianne Burkert-Eulitz

Über Marianne Burkert-Eulitz

• Geboren 1972 in Berlin-Lichtenberg, verheiratet, ein Kind
• 1991 Abitur am Andreasgymnasium in Friedrichshain
• Volljuristin und Magisterabschluss der Erziehungswissenschaften, Geschichte und Politik (HU Berlin)
• Seit 2001 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg, dort Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Soziales und Gesundheit
• Seit 2006 Vorsteherin der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
• 2003-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Jugendpolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag
• Seit 2006 Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienrecht, Verfahrensbeistand für Kinder
• Mitglied im Vorstand des Familienzentrums "Das Haus" in Friedrichshain, im Vorstand von Wildwasser e.V. und dem Berliner Rechthilfefonds Jugendhilfe e.V.

Alle Fragen in der Übersicht

Ich bin freiberufliche Musikschullehrerin an mehreren staatlichen Musikschulen der Stadt Berlin. Wir bekommen demnächst neue Honorarverträge, da...

Von: Senamvfxn Xerhgmre

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

(...) Die von Ihnen beschriebenen Probleme sind mir aus meinem eigenen Freundeskreis gut bekannt, d.h.: die prekäre soziale Situation, in der sich freischaffend Unterrichtende insbesondere im Musikbereich befinden. Das Problem der Scheinselbständigkeit und die damit einhergehende Prekarität, was den Lebensunterhalt als auch die soziale Absicherung betrifft, stellt sich meinem Kenntnisstand leider nicht nur bei den MuskischullehrerInnen, sondern insgesamt im künstlerischen Bereich. (...)

Sehr geehrte Frau Burkert-Eulitz,

durch ein Moderationsfehler wurden unsere Fragen nicht alle adressierten Volksvertreter-Kandidaten im...

Von: Ohexuneq Svk

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

(...) Ich darf auch darauf hinweisen, dass wir Grünen im Abgeordnetenhaus die einzige Fraktion sind, die seit Bekanntwerden der Senatspläne gegen dieses Projekt konsequent aufgetreten sind. Die LINKE hat sich hier durch die SPD bei Koalitionsverhandlungen „weichkochen“ lassen und auf der bezirklichen Ebene unterschieden sich teilweise auch die Positionen der betroffenen Kreisverbände. (...)

Vielleicht gehören wir zu den Unentschlossenen, Protestwählern oder Immer-so-Wählern.

Ihre Chance: 0, 1, 2, 3 ... oder mehr Stimmen im WK 6...

Von: Ohxuneq SVK

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr Fix,

vielen Dank für Ihre Fragen. Ich bitte Sie um Ihr Verständnis dafür, dass ich Ihre Fragen nicht sofort beantworten...

Sehr geehrte Frau Burkert-Eulitz,

wie ich ihrer Homepage entnehmen konnte, engagieren Sie sich für Kinder und Familien.

Sie...

Von: Puevfgvna Qborx

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

(...) das Problem fehlender Kitaplätze begleitet meine politische Tätigkeit schon seit einigen Jahren. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und vor allem das Jugendamt geführt von der grünen Stadträtin Frau Monika Herrmann haben schon lange Alarm geschlagen. (...)

Sehr geehrte Frau Burkert-Eulitz,

hier eine Frage von mir: warum glauben Sie, glaubwürdiger gegen die A-100 eintreten zu können, als...

Von: Zneav Cbyyevpu

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

(...) fairerweise muss ich dem SPD-Kandidaten in meinem Wahlkreis, Sven Heinemann zugestehen, als Person selbst in seiner Gegnerschaft gegen die A-100 glaubwürdig zu sein. (...) Beim Besuch Herrn Wowereits am vergangenen Samstag (20.08.2011) auf dem Boxhagener Platz haben wie Grüne gemeinsam mit engagierten Bürgern und Initiativen der SPD und ihrem Spitzenkandidaten noch einmal klar und deutlich gezeigt und gesagt, dass es mit uns Grünen diese Autobahn nicht geben wird und der ganze Kiez diese Autobahn nicht will. (...)

Sehr geehrte Frau Burkert-Eulitz,

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Im Bezug auf die S-Bahn habe ich Sie jetzt so verstanden, dass...

Von: Qnivq Fpuzvqg

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

(...) behält. Beim öffentlichen Nahverkehr ist es nach meiner Meinung ähnlich wie beim Wasser, hier handelt es sich um ein öffentliches Gut, öffentliche Daseinsfürsorge, über deren Bewirtschaftung und Verteilung die Öffentlichkeit auch die Kontrolle haben muss. (...)

Sehr geehrte Frau Burkert-Eulitz,

Zuerst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass ich meine Fragen neben Ihnen an die Kandidaten der SPD,...

Von: Qnivq Fpuzvqg

Antwort von Marianne Burkert-Eulitz
DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Fragen. Da diese aber sehr komplex sind, möchte ich Sie bitten etwas Geduld zu haben,...

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7 Fragen beantwortet
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