Frage an Manfred Jäger von Unaab Jvyyxbzz bezüglich Bildung und Forschung

20. Juni 2007 - 16:53

Hallo Herr Jäger,

ich beziehe mich auf die Frage von Herrn Sauerbeck bezüglich Studiengebühren. Ich frage sie, ob sie sich, in anbetracht der von ihnen vertretenen differenzierten Sichtweise und dem Verweis auf die höheren Anteile von Nichtakademikern auch in Ländern mit Studiengebühren, einmal näher mit der "sozialen Absicherung" der Studiengebühren in Hamburg beschäftigt haben?
Meines Erachtens stellt ein mit 7,5% verzinster Kredit keinen sehr hohen Anreiz dar, ein Studium aufzunehmen. Durch dieses System werden zudem Menschen ohne Geld insofern benachteiligt, als sie letztendlich mehr für ihr Studium bezahlen als diejenigen, die die 500,- Euro pro Semester direkt bezahlen können.
Es erscheint mir fast zynisch hier von einer sozialen Absicherung zu sprechen.
Zudem stelle auch ich ihnen eine Frage, die ich auch Herrn Beuß gerade eben gestellt habe. Wenn es nun heißt, durch die Studiengebühren werde die Situation an der Universität verbessert, da die Studiengebühren als zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, heißt das im Umkehrschluss, dass die Universität bisher stark unterfinanziert war. Sehen sie hier eine Verantwortlichkeit der Regierung von Beust oder nicht?

MfG,
Hanno Willkomm

Frage von Unaab Jvyyxbzz
Antwort von Manfred Jäger
21. Juni 2007 - 13:06
Zeit bis zur Antwort: 20 Stunden 13 Minuten

Sehr geehrter Herr Willkomm,

mit Ihrer Frage sprechen Sie das Problem der Studiengebühren in Hamburg an. Wie Sie sicherlich wissen, handelt es sich bei der Hamburgischen Bürgerschaft um ein Teilzeitparlament. Um so wichtiger ist die Arbeitsteilung innerhalb der Fraktion. Der Bereich der Hochschulpolitik wird in der CDU-Fraktion von Herrn Beuß, unserem hochschulpolitischen Sprecher, bearbeitet. Insofern bitte ich Sie um Verständnis, wenn ich Sie auf Herrn Beuß verweise, dem Sie ja eine entsprechende Frage gestellt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Manfred Jäger