Konni Kanty

| Kandidat EU
Konni Kanty
© konni kanty
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Jahrgang
1988
Wohnort
Trier
Berufliche Qualifikation
staatlich anerkannter Erzieher
Ausgeübte Tätigkeit
Erzieher im Kindergarten
Liste
Bundesliste, Platz 23
Parlament
EU

EU

Der Austritt eines Mitgliedstaates aus der EU soll erschwert werden.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Ich als Kommunist lehne die Europäische Union als imperialistisches Konstrukt vom kapitalistischen Staaten ab. Wenn ein Mitgliedsstaat (bestenfalls aus den richtigen Gründen) aus diesem Konstrukt austreten möchte, sollte dies nicht noch erschwert werden.
Die EU muss sicherstellen, dass in Seenot geratene Menschen geborgen werden und europäische Häfen anlaufen dürfen.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Das überhaupt darüber diskutiert wird, ob man Menschen rettet die drohen zu sterben finde ich vollkommen absurd. Jeder Kandidat, der diese Frage mit Ablehnung oder Enthaltung beantwortet richtet sich selbst gegen die schwachen Gesetze der Bundesrepublik und der EU und ist schlicht menschenverachtend
Es soll eine Mindesthürde für den Einzug ins Europaparlament geben (Sperrklausel).
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Es wäre blanker Hohn, wenn die undemokratische Prozent-Hürde auf Betreiben der deutschen Regierung nun auch noch auf das EU-Parlament ausgeweitet wird. Dies dient lediglich dem Machterhalt der großen Parteien. Eine "Zersplitterung des Parlaments", wie es einige behaupten, findet einfach nicht statt.
Die EU muss die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele in zukünftige Handelsabkommen integrieren.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Die Klimaschutzziele halte ich für viel zu schwach, Handelsabkommen der EU eher für fragwürdig. Aber wenn die Frage so lautet, wie sie lautet, ist es natürlich besser diese schwachen Ziele einzuhalten, als überhaupt keine.
Sozialleistungen vom deutschen Staat sollten nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft erhalten.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Die (viel zu niedrigen) Sozialleistungen sind ein Menschenrecht und Menschenrechte dürfen nicht davon abhängen wo auf der Welt man (zufällig) geboren ist.
Die EU soll eine Steuer auf alle Finanzaktivitäten einführen (Finanztransaktionssteuer).
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Das wäre ein kurzfristiger Ansatz, der die großen Banken und Konzerne zumindest ein wenig von ihrem erbeuteten Reichtum abzugeben. Auch wenn es nicht darüber hinweg täuschen darf, dass das System sich grundsätzlich verändern muss, um Gerechtigkeit zu schaffen, wäre es kein falscher Schritt.
Die EU soll in den nächsten 20 Jahren keine neuen Mitgliedstaaten aufnehmen.
Position von Konni Kanty: Neutral
Bei der Fragestellung ist keine vernünftige Antwort möglich. Die EU, die leider nicht grundsätzlich zu verändern ist, sondern immer kapitalistisch bleibt, sollte im besten Falle einfach nicht bestehen.
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetze einbringen können.
Position von Konni Kanty: Neutral
Es wäre zwar ein Fortschritt, wenn nicht mehr nur die EU-Kommission Gesetze einbringen kann (was den Demokratie-Gehalt der EU wirklich gut darstellt), sondern das gewählte Parlament, es wäre aber noch immer ein von Deutschland dominiertes kapitalistisches Staatenbündnis. Die EU gehört abgeschafft!
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr für die europäische Außen- und Wirtschaftspolitik.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Die USA ist (an der Spitze der NATO) seit 1945 der Hauptaggressor in der verdeckten und offenen Kriegsführung gegen andere, souveräne Staaten. Von Korea über Vietnam bis hin zu Chile, Jugoslawien, Irak, Libyen und heute Syrien oder Venezuela. Es darf keine Unterstützung für diese Politik geben.
Innerhalb der EU sollen alle Arbeitgeber ohne Einschränkung Arbeitnehmer*innen suchen dürfen.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Die Einschränkung muss sein, dass diese Menschen gleich bezahlt werden wie die einheimische Bevölkerung - es darf keine Spaltung in "Lohndrücker*innen" und "Festangestellte" o.ä. geben.
EU-Subventionen soll es nur für nachhaltige Landwirtschaft geben.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Nachhaltige Landwirtschaft muss stärker gefördert werden. D.h. auch ein Verbot von Giften wie Glyphosat und gegen die Großkonzerne in der Landwirtschaft vorzugehen.
Es soll keine einheitlichen europäischen Sozialstandards geben.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Aber nur Sozialstandards, die ihren Namen verdienen.
In der Sicherheitspolitik sollen Entscheidungen nicht mehr an Einstimmigkeit gebunden sein.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Wenn Mehrheiten von Deutschland und Frankreich organisiert werden, haben wir sehr wahrscheinlich bald eine EU-Armee und einen weiteren imperialistischen "Player", der ärmere Staaten aus wirtschaftlichen Interessen unter dem Vorwand von "Sicherheitsinteressen" bombadiert und ausbeutet.
Die Listen für die EU-Wahlen sollen zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Auf der Ebene der EU-Wahl sollte das auf jeden Fall möglich sein. Es kann im Jahr 2019 einfach nicht sein, dass Frauen nicht immer so unterrepräsentiert sind, obwohl sie (etwas mehr) als die Hälfte der Bevölkerung darstellen. (Kuba zb ist da schon weiter)
Ein EU-weites Verbot von Einwegplastik ist nicht zielführend.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Der ganze Planet ist voll von Müll, bald gibt es in den Ozeanen mehr Müll als Fische. Da ist diese Maßnahme das Mindeste! Als erstes müssen die Konzerne in die Pflicht genommen werden!
Auf EU-Ebene soll es eine Digitalsteuer für Konzerne wie Google oder Amazon geben.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Die großen Konzerne müssen unbedingt in die Pflicht genommen werden!
Zur Vermeidung von innereuropäischem Flugverkehr soll die EU in ein schnelles, europaweites Eisenbahnnetzwerk investieren.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Es ist die zur Zeit aus ökologischer Sicht sinnvollste Fortbewegungsmöglichkeit. Es kann jedoch natürlich nur nachhaltig sein, wenn es auch für alle erschwinglich oder bestenfalls kostenlos ist. Bewegungsfreiheit darf nicht nur denen vorbehalten bleiben, die es sich leisten können.
Die automatisierte Prüfung von Inhalten beim Hochladen ist ein verhältnismäßiges Werkzeug, um Urheberrechtsverletzungen im Internet zu verhindern.
Position von Konni Kanty: Lehne ab
Der Umkehrschluss ist die starke Einschränkung der Meinungsfreiheit und die ständige Möglichkeit sie diktatorisch weiter einzuschränken. Ja, z.B. Künstler*innen müssen angemessen entlohnt werden, auf der anderen Seite muss Kulturgut jeglicher Art für die Gesellschaft zugänglich sein.
Alle EU-Abgeordneten müssen ihre Lobby-Aktivitäten öffentlich dokumentieren.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Das würde einiges an Abstimmungsverhalten im Parlament sicherlich erklären. Vielleicht wäre es allerdings der konsequentere Schritt Lobby-Aktivitäten sehr stark einzuschränken oder sogar zu verbieten.
Es ist richtig, dass westeuropäische Staaten Gas über eine Ostsee-Pipeline direkt von Russland beziehen (Nord Stream 2).
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Die Beziehung der europäischen Staaten mit der Russischen Föderation sollte sich des Friedens in Europa und auf der ganzen Welt wegen unbedingt verbessern. Die EU sollte auch in jedem Falle die Sanktionen gegen Russland aufheben.
Europäische Unternehmen sollen bei öffentlichen Ausschreibungen Vorrang haben.
Position von Konni Kanty: Neutral
Zum 18. Geburtstag sollen alle EU-Bürger*innen ein kostenloses Interrailticket erhalten.
Position von Konni Kanty: Stimme zu
Und nicht nur am 18. Geburtstag. Der ÖPNV sollte in der Kommune, in der Bundesrepublik und in ganz Europa für alle kostenlos sein und nicht nur für die mit dickem Geldbeutel erschwinglich.

Über Konni Kanty

Ich bin Konni Kanty. Ich bin Erzieher und stellvertretender Betriebsratsvor-
sitzender in einem Kindergarten in einem „sozialen Brennpunkt“ 
von Trier. Ich bin Mitglied der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Zur Schule bin ich in Bitburg und Neuerburg in der Eifel gegangen. Meine Sozialassistenzausbildung habe ich in Prüm, meine Erzieherausbildung in Trier abgeschlossen.

Bereitsmit 15 Jahren bin ich aktiv in der Jugendorganisation der PDS, mit 16 in der PDS und WASG und dann in der Linkspartei geworden. Für die Linkspartei trat ich 2009 für den Trierer Stadtrat an. Ich hatte in meiner Zeit in der Linkspartei verschiedene Vorstandsämter in Partei und Jugendverband u.a. den Vorsitz der Linkspartei Trier inne. 2010 trat ich aus inhaltlichen Gründen aus der Linkspartei aus. Ich war Mitglied der Kommunistischen Plattform und wählte schon damals zur EU-Wahl die Kommunistische Partei, da sie einen eindeutigen antikapitalistischen Kurs verfolgte und verfolgt. Kurze Zeit später wurde ich Mitglied der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und trat später der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) bei.

 

Aufgestellt für die DKP aus Rheinland-Pfalz.

Alle Fragen in der Übersicht

Was genau will Ihre Partei? (...)

Von: Znevn Ehvm

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Wir sind, kurzgefasst, gegen das EU-Europa der Banken, Konzerne und Kriegstreiber. Für ein soziales und friedliches Europa der Völker. (...)

# Internationales 21Mai2019

Soll sich die EU verstärkt gegen die Politik der USA (z.B im Fall Venezuela, Kuba oder Iran) einsetzen?

Von: Wbanf Ynat

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Natürlich wäre es sinnvoll, wenn die Europäische Union sich gegen die imperialistische Politik der USA wenden würde. Es wäre zum Beispiel konkret im Fall der letzten, durch die USA stark provozierten, Eskalation in Venezuela deeskalierend gewesen, wenn die EU eine friedensstiftende Rolle eingenommen hätte. (...)

# Sicherheit 17Mai2019

(...) Soll bei der Terrorismusbekämpfung die Bundeswehr im Inland eingesetzt werden dürfen? (...)

Von: Fvyxr Fpuäsre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Nein, die Bundeswehr sollte nie im Inneren eingesetzt werden. Dass die regierenden Parteien versuchen unter dem Vorwand der Terrorabwehr oder auch der Hilfe bei Unwettern, die selbst in Grundgesetz verankerten Aufgaben der Armee weiter zu fassen, ist eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Die Bundeswehr und die NATO, deren Teil die Bundesrepublik ja schließlich ist, sollte lieber ein Augenmerk darauf richten, nicht den Nährboden für neue Terroristen zu bereiten, indem sie andere Länder aus imperialistischen Interesse zurück ins Mittelalter bomben und damit religiösem Fanatismus Vorschub leisten. (...)

# Integration 13Mai2019

(...) was halten Sie persönlich, oder auch die DKP davon, dass es für die Aufnahme von neuen Asylsuchenden eine jährliche Obergrenze gelten soll? (...)

Von: Fvyxr Fpuäsre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Viele Menschen sind derzeit auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Elend, Armut und Folgen des Klimawandels. (...) Ich kann durchaus verstehen, dass Menschen, die selbst erwerbslos sind oder in prekären Beschäftigungen ihren Hungerlohn für die überteuerte Miete oder Lebenshaltungskosten wieder raushauen müssen, sich davon bedroht fühlen, wenn noch mehr Menschen gerade im Niedriglohnsektor arbeiten und sie von den Regierenden gegeneinander als Lohndrücker ausgespielt werden. (...)

# Frauen 12Mai2019

(...) Rechte und Regelungen zu Schwangerschaftsabbrüchen sind von EU-Staat zu EU-Staat unterschiedlich. Die portugiesische Abgeordnete Edite Estrela hat 2013 von der EU ein einheitliches Recht auf Schwangerschaftsabbrüche gefordert, was abgelehnt wurde. (...)

Von: Naavxn Tnhtre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Ich halte es wirklich für wichtig eine richtige, länderübergreifende Gesetzgebung für Schwangerschaftsabbrüche zu finden. Es ist eine wichtige Forderung der Frauenbewegung sich ihr Selbstbestimmungsrecht einzufordern und damit ist das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch (bis zur 12. (...)

(...) Wie stellst du und deine Partei dir (in groben Zügen) ein Bildungssystem vor, dass unsere Kinder sinnvoll und gezielt auf die gesellschaftlichen und persönlichen Bedürfnisse ihres zukünftigen Lebens vorbereitet. (...)

Von: Npuvz Tenfzüpx

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Was ich zum Beispiel beim Bildungssystem der DDR gut fand (von dem sich ja einige skandinavische Bildungssysteme viel abgeschaut haben - heute sind die Spitzenreiter im Bildungs-Vergleich) ist der Versuch einen Ausgleich zwischen "Kopf" und "Hand" zu schaffen. Dass in der Schule nicht nur theoretisches Grundwissen vermittelt wird, sondern auch lebenspraktische Dinge. (...)

# Gesundheit 6Mai2019

(...) wie stehen Sie zu dem Thema Legalisierung von Cannabis ? Welche Vor- oder Nachteile könnte das Ihrer Meinung nach haben? (...)

Von: senax orpxre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Tatsächlich wäre es eine sinnvolle Lösung den Konsum und staatlich kontrollierten Anbau und Verkauf von Cannabis EU- oder europaweit zu legalisieren, wie es jetzt bald in dem von Trier nicht weit entfernten Luxembourg als erstem Land in Europa (in den Niederlanden zb ist es lediglich "straffrei") passieren wird. Es wäre für den Staat eine große Einnahmequelle, würde Drogenkartellen (zumindest in diesem Bereich) den Boden unter den Füßen wegziehen, Beschaffungskriminalität eindämmen und würde die Polizei und den Zoll erheblich entlasten, die sich dann wichtigeren Dingen zuwenden könnten (wie zum Beispiel der Verhinderung rechter Netzwerke, dem Aufspüren der knapp 500 Rechtsradikaler gegen die ein Haftbefehl vorliegt, die aber keiner auffinden kann oder der Auswertung einer der größten Steuerhinterziehungen der Geschichte der BRD, die gerade wegen Personalmangels drohen zu verjähren). (...)

(...) Der Vorsitzende der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, Kevin Kühnert hat in einem Interview mit der "Zeit" gesagt, dass er die "Vergesellschaftung der Produktionsmittel" und die "Demokratisierung aller Lebensbereiche" für richtig befindet und nennt als Beispiele die "Kollektivierung von BMW" und die Abschaffung des Privateigentums von Immobilien (bis auf die eigenen 4 Wände). (...)

Von: Znetnergr Oyrpufpuzvqg

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Das da ein gewöhnlicher Sozialdemokrat sogar auf die Idee kommt, dass das nicht zu weit auseinanderklaffen sollte, halte ich für normal. Lediglich die Symptome zu bekämpfen, erhält das System jedoch meines Erachtens. Wir als Kommunistinnen und Kommunisten hingegen wollen dass Problem an der Wurzel packen und auch die Ursache für diese Situation beenden. (...)

# Soziales 6Mai2019

(...) 1. Warum bist Du der Meinung, wenn ich es richtig verstanden haben, dass zwar unser Staat, die anderen Länder und letztlich die Welt reformierbar sein kann, die EU aber nicht? (...)

Von: Urvqeha Tenfzüpx

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Zu 2: Es wirkt vielleicht wie ein Widerspruch zu Wahlen anzutreten, obwohl man das Parlament für das man antritt, für so undemokratisch hält, dass es abgeschafft werden sollte. Offengestanden ist es auch nicht gänzlich widerspruchsfrei. (...)

# Umwelt 1Mai2019

(...) Nicht weniger als acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Wird nichts unternommen, könnte bis 2050 mehr Plastik in den Meeren schwimmen als Fische. Ein Großteil des Mülls sammelt sich in mehreren großen Strudeln weit draußen im Meer. (...)

Von: Fvyxr Fpuäsre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Das Thema Umweltschutz ist mir wirklich mehr als eine Herzensangelegenheit - unsere Erde erstickt in CO² und versinkt im Müll. Die Folgen der Klimapolitik der Herrschenden noch die letzte Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und uns Menschen nehmen. (...)

# Soziales 29Apr2019

(...) Wie passt es zusammen, gleichzeitig für konkrete, sinnvolle Maßnahmen von Seiten der EU zu sein, wie beispielsweise einheitliche europäische Sozialstandards, ein schnelles, europaweites Eisenbahnnetz oder ein Seenotrettungsprogramm, aber den Austritt Deutschlands aus der EU zu fordern? Würde ein Austritt Deutschlands aus der EU es nicht deutlich erschweren, diese Ziele zu erreichen, wenn nicht gar unmöglich machen?

Von: Ebfn Yvroxarpug

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Tatsächlich könnte man auf den Gedanken kommen, dass durch den Austritt Deutschlands aus der EU oder gar den Wegfall der EU-Gesetzgebungen auf der Ebene vieler europäischer Staaten erschwert würden. Es gibt aber natürlich noch immer die Möglichkeiten bilaterale oder multilitarale Abkommen zu schließen. Ob die aufgeführten Punkte dabei jedoch bei der derzeitigen Ausrichtung der Regierungen in der EU eine Chance hätten wage ich zu bezweifeln - sicher können solche Forderungen nur mit Druck "von der Straße" in die Parlamente gebracht werden. (...)

# Arbeit 18Apr2019

(...) was halten Sie davon, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht haben sollen, nach Teilzeit wieder in eine Vollzeitbeschäftigung zurückzukehren? (...)

Von: Fvyxr Fpuäsre

Antwort von Konni Kanty
DKP

(...) Nichts desto trotz ist eine derzeitige Vollzeit-Wochenarbeitszeit von 40 Stunden (und in einigen Branchen sogar darüber hinaus) einfach nicht an den Lebensumständen der heutigen Gesellschaft angesetzt und eine geringere Wochenarbeitszeit ist bei der heutigen wirtschaftlichen Lage längst möglich. Deswegen setzt die DKP sich, genau wie immer mehr Gewerkschaften und Gewerkschaftsjugenden, für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich ein. 30 Stunden sind genug! (...)

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